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Landingpage erstellen lassen: So gelingt es Ihnen sofort

  • Huu Nhan Ta
  • vor 2 Stunden
  • 14 Min. Lesezeit

Eine Landingpage ist weit mehr als nur eine nette Ergänzung Ihrer Website – sie ist das schärfste und präziseste Werkzeug in Ihrem gesamten digitalen Marketing-Köcher. Ihr einziger Zweck? Besucher gezielt zu einer einzigen, gewünschten Handlung zu führen und sie so in wertvolle Leads oder direkt in Kunden zu verwandeln. Wer eine professionelle Landingpage erstellen lässt, investiert also nicht in eine Webseite, sondern in eine hochspezialisierte Verkaufsmaschine, die Kampagnen-Erfolge messbar macht und Streuverluste auf ein Minimum reduziert.


Warum eine Landingpage Ihre wichtigste Verkaufsmaschine ist


Stellen Sie sich folgendes Szenario vor: Sie investieren ein ordentliches Budget in eine Google Ads-Kampagne, um Ihr brandneues Softwareprodukt zu bewerben. Ein potenzieller Kunde, der aktiv nach einer Lösung für sein Problem sucht, klickt auf Ihre Anzeige. Wo landet er? Auf Ihrer allgemeinen Startseite. Hier wird er mit Infos zur Firmengeschichte, offenen Stellen und einem Dutzend anderer Produkte bombardiert. Die Chance, dass er frustriert aufgibt und die Seite wieder verlässt, ist riesig.


Genau an diesem kritischen Punkt entfaltet eine professionell konzipierte Landingpage ihre ganze Kraft. Sie agiert wie ein topinformierter Fachverkäufer, der nur dieses eine Produkt im Gepäck hat und die Bedürfnisse des Kunden auf den Punkt genau anspricht.


Eine Person zeigt auf einen Laptop mit dem Text 'IHRE VERKAUFSMASCHINE' auf dem Bildschirm, auf einem Holzschreibtisch.


Der unschlagbare Fokus einer Landingpage


Im direkten Vergleich zu einer normalen Webseite, die oft als eierlegende Wollmilchsau für verschiedenste Zielgruppen herhalten muss, hat eine Landingpage eine einzige, glasklare Mission. Jedes einzelne Element – von der Überschrift über die Argumente im Text bis hin zum alles entscheidenden Call-to-Action-Button – zahlt auf dieses eine Ziel ein.


Dieser Laserfokus bringt handfeste Vorteile mit sich:


  • Maximale Relevanz: Die Botschaft der Seite knüpft nahtlos an die Anzeige an, die den Besucher hergeführt hat. Das schafft sofort Vertrauen und signalisiert dem Nutzer: „Du bist hier goldrichtig.“

  • Keine Ablenkungen: Es gibt keine Navigation, keine verwirrenden Links zu anderen Seiten, keinen Schnickschnack. Der einzige logische Weg für den Besucher führt direkt zur Conversion.

  • Höhere Conversion-Rates: Durch diese psychologisch kluge Führung ohne störende Ausgänge steigt die Wahrscheinlichkeit dramatisch an, dass ein Besucher genau das tut, was Sie von ihm möchten.


Messbarer Erfolg und ein optimierter ROI


Wenn Sie eine Landingpage erstellen lassen, legen Sie das Fundament für echtes, datengestütztes Marketing. Sie können exakt nachverfolgen, wie viele Besucher eine bestimmte Aktion durchführen, zum Beispiel ein Formular ausfüllen. Diese Transparenz ist pures Gold wert, denn sie erlaubt es Ihnen, verschiedene Seitenvarianten im A/B-Test gegeneinander antreten zu lassen und die Performance Schritt für Schritt zu verbessern. So wird der Return on Investment (ROI) Ihrer Werbeausgaben nicht nur sichtbar, sondern auch gezielt optimierbar.


Eine Webseite spricht zu jedem. Eine Landingpage spricht zu jemand Bestimmtem. Dieser feine, aber entscheidende Unterschied ist der Hebel für erfolgreiche Online-Kampagnen und die Grundlage für messbares Wachstum.

Wussten Sie, dass in Deutschland organischer Traffic satte 46,98 % des gesamten Web-Traffics ausmacht? Allein die erste Position in den Google-Suchergebnissen sichert sich eine Klickrate von beeindruckenden 39,8 %. Eine professionelle Landingpage stellt sicher, dass dieser wertvolle Traffic nicht im Sand verläuft. Mit einer durchschnittlichen Conversion-Rate von 3,1 % wandelt sie diese Klicks effektiv in Anfragen um. Da 53 % der mobilen Nutzer eine Seite bereits nach drei Sekunden Ladezeit verlassen, ist eine technisch einwandfreie Umsetzung dabei absolut erfolgskritisch. Mehr zu diesen spannenden Zahlen finden Sie in den SEO-Statistiken auf seranking.com.


Eine Landingpage ist also kein reiner Kostenfaktor, sondern eine der schlausten strategischen Investitionen, die Sie tätigen können. Sie ist das entscheidende Bindeglied, das teuer eingekauften oder mühsam erarbeiteten Traffic in handfeste, messbare Geschäftsergebnisse verwandelt.


Die strategische Vorbereitung: Das Fundament für Ihre Landingpage


Bevor auch nur ein Pixel gesetzt oder eine Zeile Code getippt wird, müssen wir das Fundament legen. Eine Landingpage, die wirklich Ergebnisse liefert, entsteht nicht aus dem Bauch heraus. Sie ist das Resultat einer glasklaren Strategie. Wenn Sie eine Landingpage erstellen lassen, ist dieser erste Schritt der absolut wichtigste für den späteren Erfolg.


Der Prozess beginnt also nicht mit der Frage nach Farben oder schicken Animationen, sondern mit etwas viel Wichtigerem: Was genau wollen wir mit dieser Seite eigentlich erreichen?


Flach gelegtes Bild mit Notizbuch, Stift, Telefon und einer offenen Checkliste, die 'STRATEGIE - CHECKLISTE' zeigt.


Ziele und KPIs klar definieren


Jede Landingpage, die wirklich funktioniert, hat genau ein einziges, messbares Ziel. Jeder Satz, jedes Bild, jeder Button – alles auf der Seite dient dazu, den Besucher zu dieser einen Aktion zu bewegen. Ohne diese Klarheit verkommt Ihre Seite zu einem lauwarmen Kompromiss, der niemanden so richtig abholt.


Fragen Sie sich also ganz konkret, was die primäre Conversion-Aktion sein soll. Geht es um:


  • Lead-Generierung? Das klassische Kontaktformular für eine Beratung.

  • Direktverkauf? Ein bestimmtes Produkt soll in den Warenkorb wandern.

  • Download? Ein wertvolles Whitepaper oder E-Book im Tausch gegen eine E-Mail-Adresse.

  • Anmeldung? Die Registrierung für ein Webinar, einen Newsletter oder den Testzugang zu Ihrer Software.


Steht das Hauptziel, können wir die passenden Key Performance Indicators (KPIs) festlegen. Das sind die harten Zahlen, an denen wir den Erfolg messen – kein Raten, sondern reines Daten-Feedback. Wichtige KPIs sind zum Beispiel die Conversion-Rate (wie viel Prozent der Besucher tun, was wir wollen?), die Kosten pro Lead (was kostet uns eine einzelne Anfrage?) oder die Absprungrate (wie viele Besucher sind sofort wieder weg?).


Die Zielgruppe verstehen und gezielt ansprechen


Wer genau soll auf Ihrer Landingpage konvertieren? Eine pauschale Antwort wie „KMUs aus dem Maschinenbau“ ist hier viel zu ungenau. Um wirklich zu überzeugen, müssen wir tief in die Welt Ihrer Wunschkunden eintauchen und ihre Sprache sprechen.


Stellen Sie sich dazu ganz praktische Fragen:


  • Welches brennende Problem löst Ihr Angebot für diese Person?

  • Was hält sie nachts wach, wenn sie an dieses Thema denkt?

  • Welche Worte benutzt sie selbst, um über ihre Herausforderung zu sprechen?

  • Was hat sie vielleicht schon probiert, das nicht funktioniert hat?


Diese Analyse ist Gold wert. Nur wenn wir die echten Schmerzpunkte und Wünsche kennen, können wir eine Botschaft formulieren, die sofort ins Schwarze trifft. Die gesamte Argumentation, die Bildsprache und der Call-to-Action richten sich dann millimetergenau danach aus.


Eine Landingpage konvertiert dann am besten, wenn der Besucher das Gefühl hat: „Wow, die haben das nur für mich geschrieben!“ Diese psychologische Relevanz ist der wahre Hebel für hohe Conversion-Rates.

Ein präzises Briefing ist die halbe Miete


Das Briefing ist die entscheidende Brücke zwischen Ihrer Vision und der Umsetzung durch Profis. Je klarer und detaillierter dieses Dokument ist, desto reibungsloser läuft das Projekt. Es ist quasi die schriftliche Essenz Ihrer gesamten strategischen Vorarbeit.


Ein starkes Briefing packt alle wichtigen Informationen zusammen:


  • Das Hauptziel und die KPIs: Was soll passieren und wie messen wir es?

  • Die detaillierte Zielgruppenanalyse: Für wen machen wir das Ganze?

  • Ihre Unique Selling Proposition (USP): Was macht Sie besser als die Konkurrenz?

  • Die Kernbotschaft: Was ist der eine Satz, der hängen bleiben muss?


Klären Sie hier auch direkt die Rahmenbedingungen. Gibt es ein bestehendes Corporate Design? Welche Inhalte (Texte, Bilder, Videos) liefern Sie, und wo brauchen Sie Unterstützung? Ein gutes Briefing spart allen Beteiligten Zeit, beugt Missverständnissen vor und sorgt dafür, dass das Ergebnis Ihre Ziele trifft. Dabei ist die Entwicklung einer klaren Markenidentität fundamental. Mehr zur Positionierung für Unternehmen finden Sie in diesem weiterführenden Artikel. Ein solides Briefing ist der erste Schritt, um diese Positionierung auf Ihrer Landingpage sichtbar zu machen.


Den richtigen Partner für Ihre Landingpage finden


Die Entscheidung steht: Sie wollen eine professionelle Landingpage erstellen lassen, um Ihre Ziele zu erreichen. Doch wer soll dieses wichtige Projekt umsetzen? Diese Frage ist absolut entscheidend, denn die Wahl des Partners beeinflusst alles – von der Qualität über die Kosten bis hin zum schlussendlichen Erfolg Ihrer Kampagne.


Grundsätzlich haben Sie drei Möglichkeiten, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Die falsche Wahl kann nicht nur teuer werden, sondern auch wertvolle Zeit kosten und im schlimmsten Fall zu einer Landingpage führen, die einfach nicht konvertiert. Schauen wir uns die Optionen mal genauer an, damit Sie die richtige Entscheidung für Ihr Unternehmen treffen.


Die All-Inclusive-Lösung: Die Marketingagentur


Wenn Sie sich für eine Agentur entscheiden, buchen Sie das Rundum-sorglos-Paket. Hier bekommen Sie nicht einfach nur einen Webdesigner, sondern ein ganzes Team aus Spezialisten: Strategen, Texter, Designer, Entwickler und Conversion-Optimierer arbeiten hier Hand in Hand.


Dieser ganzheitliche Ansatz ist Gold wert, besonders wenn Ihre Landingpage Teil einer größeren Kampagne ist. Eine gute Agentur denkt über den Tellerrand hinaus. Sie sorgt dafür, dass die Botschaft auf der Seite perfekt zu den Werbeanzeigen passt und die Technik reibungslos mit Ihren nachgelagerten Prozessen, wie z. B. dem CRM, zusammenspielt. Sie erhalten am Ende nicht nur eine Webseite, sondern eine durchdachte Conversion-Maschine.


  • Vorteile: Strategische Tiefe, gebündelte Expertise in allen relevanten Bereichen (SEO, Copywriting, Design, Technik), ein fester Ansprechpartner und meist auch langfristiger Support.

  • Nachteile: Das ist die teuerste Option. Zudem sind Agenturen durch etablierte Prozesse oft etwas weniger flexibel als ein Freelancer.


Aus der Praxis: Eine Agentur ist die richtige Wahl, wenn Ihnen intern das Marketing-Know-how fehlt und Sie auf Nummer sicher gehen wollen. Der höhere Preis ist eine Investition in messbare Ergebnisse und strategische Weitsicht – Sie kaufen sich damit quasi Erfolgswahrscheinlichkeit ein.

Der flexible Spezialist: Der Freelancer


Ein Freelancer ist oft die agilere und budgetfreundlichere Alternative. Statt mit einem Team arbeiten Sie direkt mit einer Person zusammen – einem Webdesigner, einem Entwickler oder einem auf Conversion-Texte spezialisierten Copywriter. Die direkte Kommunikation macht Projekte oft schneller und unkomplizierter.


Dieser Weg ist ideal, wenn Sie schon eine glasklare Vorstellung und eine fertige Strategie in der Schublade haben. Vielleicht haben Sie bereits exzellente Texte und brauchen „nur“ noch ein herausragendes Design samt technischer Umsetzung. Ein erfahrener Freelancer kann hier absolute Spitzenarbeit leisten.


Die größte Hürde? Den oder die Richtige zu finden. Der Markt ist voll von Anbietern, und die Qualitätsunterschiede sind riesig. Denken Sie auch daran, dass Sie eventuell mehrere Freelancer (z. B. für Design, Text und Programmierung) koordinieren müssen, was schnell zu einem kleinen Projektmanagement-Job für Sie wird.


Der schnelle Selbstversuch: Der Website-Baukasten


Tools wie Wix, Jimdo oder Squarespace klingen verlockend: Mit vorgefertigten Vorlagen und einfachen Drag-and-drop-Editoren kann man auch ohne Programmierkenntnisse schnell eine Seite zusammenklicken.


Für kleine Budgets, simple Projekte oder um eine Idee schnell am Markt zu testen, kann das eine gangbare Lösung sein. Sie brauchen eine einfache Anmeldeseite für ein lokales Event? Dafür kann ein Baukasten völlig ausreichen.


Aber Vorsicht, der Teufel steckt im Detail. Die Designs wirken oft generisch und austauschbar. Viel gravierender sind aber die unsichtbaren Nachteile: mangelhafte Ladezeiten, begrenzte SEO-Optionen und starre Strukturen bei der Integration von professionellen Tracking-Tools können die Performance Ihrer Kampagne massiv ausbremsen. Was Sie anfangs an Geld sparen, zahlen Sie später durch schlechtere Ergebnisse doppelt zurück.


Vergleich der anbieter für die landingpage-erstellung


Um Ihnen die Entscheidung zu erleichtern, haben wir die wichtigsten Kriterien in der folgenden Tabelle gegenübergestellt. Diese Übersicht hilft Ihnen, die Vor- und Nachteile der verschiedenen Wege auf einen Blick zu erfassen.


Kriterium

Marketingagentur

Freelancer

Website-Baukasten

Kosten

Hoch

Mittel

Niedrig

Strategische Tiefe

Sehr hoch

Mittel (je nach Spezialisierung)

Gering

Qualität & Individualität

Sehr hoch

Hoch

Begrenzt (Template-basiert)

Zeitaufwand (für Sie)

Gering

Mittel (Koordination nötig)

Sehr hoch

Flexibilität

Hoch

Sehr hoch

Gering

Langfristiger Support

Ja

Oft begrenzt

Nur technischer Support


Wie Sie sehen, ist die Wahl des richtigen Partners eine strategische Entscheidung. Eine Agentur bietet die größte Sicherheit und Expertise, ein Freelancer maximale Flexibilität und ein Baukasten einen schnellen, kostengünstigen Start. Wägen Sie sorgfältig ab, welche Ressourcen Sie intern zur Verfügung haben und welche Ziele Sie mit Ihrer Landingpage wirklich erreichen wollen.


Vom Konzept zur fertigen Landingpage: Der Weg zum Livegang


Die Strategie steht, der passende Partner ist im Boot – jetzt geht’s ans Eingemachte. In dieser Phase wird aus all den trockenen Plänen und Ideen ein echtes, digitales Erlebnis. Es ist ein kreativer und technischer Prozess, bei dem Design, Text und Code so ineinandergreifen müssen, dass am Ende nur eines zählt: Ihre Conversion.


Wenn Sie eine professionelle Landingpage erstellen lassen, kaufen Sie eben nicht nur eine Webseite. Sie investieren in einen bis ins Detail durchdachten Verkaufstrichter, der Ihre Besucher an die Hand nimmt und zielsicher zum Abschluss führt.


Design, das führt und überzeugt


Alles beginnt mit der User Experience (UX) und dem User Interface (UI). Diese beiden Disziplinen sind das Fundament und sorgen dafür, dass die Seite nicht nur schick aussieht, sondern vor allem intuitiv funktioniert. Das UX-Design kümmert sich um den logischen Aufbau: Wo platzieren wir welche Information, damit der Nutzer sie genau im richtigen Moment aufnimmt? Es geht darum, eine reibungslose Reise ohne Stolpersteine zu gestalten.


Das UI-Design gibt dieser Struktur dann ein Gesicht. Hier spielen Farben, Schriftarten, Bilder und die Gestaltung der Buttons die Hauptrolle. Ein gutes UI weckt Emotionen, schafft Vertrauen und lenkt den Blick des Besuchers fast unbewusst auf die wichtigsten Elemente – allen voran den Call-to-Action.


Parallel dazu entsteht das Copywriting, also die Texte. Sie sind das Herzstück Ihrer Überzeugungsarbeit. Ein erfahrener Texter findet die richtigen Worte, um den Nerv Ihrer Zielgruppe zu treffen und Ihr Angebot als die einzig logische Lösung zu präsentieren. Jeder Satz muss sitzen, jeder Vorteil glasklar sein, um den Funken überspringen zu lassen.


Ein erstklassiges Design macht neugierig, aber ein überzeugender Text sorgt für die Conversion. Die Magie entsteht erst, wenn beides perfekt harmoniert und eine gemeinsame, klare Botschaft sendet.

Die Wahl des richtigen Partners für die Umsetzung ist hierbei entscheidend, wie diese vereinfachte Darstellung des Auswahlprozesses zeigt.


Schema zur Anbieter-Auswahl in drei Schritten: Baukasten, Freelancer und Agentur mit entsprechenden Symbolen.


Jede dieser Optionen – vom Baukasten bis zur Agentur – hat direkte Auswirkungen darauf, wie tief und durchdacht das Design und die technische Umsetzung am Ende ausfallen.


Technik, die für Performance sorgt


Sobald Design und Texte grünes Licht bekommen haben, startet die technische Entwicklung. Hier werden die visuellen Entwürfe in funktionierenden Code übersetzt. Dabei gibt es drei technische Säulen, die für den Erfolg Ihrer Landingpage absolut unverhandelbar sind:


  • Responsives Design: Ihre Landingpage muss auf jedem Gerät perfekt aussehen und funktionieren – vom riesigen Desktop-Monitor bis zum kleinen Smartphone. Ein Großteil Ihres Traffics wird heute mobil sein.

  • Blitzschnelle Ladezeiten: Jede Sekunde zählt. Schnelle Ladezeiten sind kein nettes Extra, sondern eine knallharte Voraussetzung, um Besucher bei der Stange zu halten und Absprünge zu minimieren.

  • SEO-Grundlagen: Selbst wenn eine Landingpage primär für bezahlten Traffic gedacht ist, müssen die technischen SEO-Basics stimmen. Dazu gehören saubere Überschriftenstrukturen, Meta-Tags und optimierte Bilder, damit Suchmaschinen alles korrekt erfassen können.


Auf dem deutschen Webmarkt mit seinen über 17,4 Millionen .de-Domains herrscht ein knallharter Wettbewerb. Hier entscheidet die technische Performance oft über Sieg oder Niederlage. Studien belegen: 53 % der mobilen Nutzer hauen ab, wenn eine Seite länger als drei Sekunden lädt. Jede zusätzliche Sekunde Ladezeit kann die Conversion-Rate um satte 4,42 % drücken. Gleichzeitig kontaktieren 61 % der Nutzer ein Unternehmen eher, wenn die Website mobilfreundlich ist. Ein Profi sichert diese kritischen Grundlagen ab.


Tracking für messbaren Erfolg


Der letzte entscheidende Schritt, bevor Sie den Schalter umlegen, ist die saubere Implementierung von Tracking-Tools wie Google Analytics oder Matomo. Ohne Tracking fliegen Sie im Blindflug. Erst die Datenanalyse verrät Ihnen, wie sich die Besucher auf Ihrer Seite wirklich verhalten, wo sie abspringen und wie hoch Ihre Conversion-Rate tatsächlich ist.


Das ist die Grundlage für jede zukünftige Optimierung. Mit den gesammelten Daten können Sie A/B-Tests durchführen und fundierte Entscheidungen treffen, um die Leistung Ihrer Landingpage Schritt für Schritt zu verbessern. Auch der technische Unterbau, wie ein passendes Content Management System (CMS), spielt hier eine wichtige Rolle. Vertiefende Informationen zur Auswahl finden Sie in unserem ultimativen Leitfaden zu CMS-Systemen.


Performance-Optimierung nach dem Livegang


Ihre Landingpage ist online – Glückwunsch! Aber wer jetzt denkt, die Arbeit sei erledigt, lässt das größte Potenzial einfach liegen. Eine Landingpage, die Sie einmal erstellen lassen und dann nie wieder anfassen, ist wie ein Formel-1-Wagen, der nur in der Garage steht. Der wahre Wert zeigt sich erst, wenn Sie den Motor starten und die Leistung auf der Strecke Runde für Runde verbessern.


Der Livegang ist also nicht das Ende, sondern der Startschuss für die entscheidende Phase: die datengestützte Optimierung. Jetzt beginnt die wirklich spannende Aufgabe, das Verhalten Ihrer Besucher zu verstehen und die Seite Schritt für Schritt in eine echte Conversion-Maschine zu verwandeln.


Die Wahrheit liegt in den Daten


Die KPIs, die Sie am Anfang definiert haben, sind jetzt Ihr Kompass. Tools wie Google Analytics oder das datenschutzfreundlichere Matomo liefern Ihnen die harten Fakten. Damit verlassen Sie die Ebene des Bauchgefühls und betreten die Welt der handfesten Beweise. Ignorieren Sie oberflächliche Metriken wie reine Besucherzahlen und konzentrieren Sie sich auf das, was wirklich zählt.


  • Conversion-Rate: Das ist die Mutter aller Kennzahlen. Wie viel Prozent der Besucher tun das, was Sie von ihnen wollen? Eine niedrige Rate kann auf eine unklare Botschaft, ein schwaches Angebot oder technische Hürden hindeuten.

  • Verweildauer: Wie lange bleiben die Nutzer auf der Seite? Eine extrem kurze Verweildauer ist oft ein Indiz dafür, dass die Erwartung, die Ihre Anzeige geweckt hat, auf der Seite enttäuscht wird.

  • Absprungrate (Bounce Rate): Wie viele Besucher verlassen die Seite sofort wieder, ohne eine einzige Interaktion? Eine hohe Rate ist ein klares Alarmsignal. Hier stimmt etwas mit dem ersten Eindruck oder der Relevanz ganz und gar nicht.


Diese Zahlen sind kein abstraktes Datenrauschen – sie sind das direkte, ungefilterte Feedback Ihrer Zielgruppe. Eine hohe Absprungrate bei mobilen Nutzern? Vielleicht ist die Ladezeit auf dem Smartphone eine Katastrophe. Eine niedrige Conversion-Rate, obwohl die Leute lange auf der Seite bleiben? Wahrscheinlich ist Ihr Call-to-Action einfach nicht überzeugend genug.


A/B-Testing: Der Schlüssel zu besseren Ergebnissen


Sobald Sie die Schwachstellen aufgespürt haben, beginnt das gezielte Testen. Das Prinzip des A/B-Testings (auch Split-Testing) ist bestechend einfach, aber unheimlich wirkungsvoll. Sie erstellen eine Variante Ihrer Landingpage (Version B), auf der Sie exakt ein Element verändern – zum Beispiel die Überschrift. Dann schicken Sie einen Teil Ihres Traffics auf die neue Version B, während die andere Hälfte weiterhin die Originalseite (Version A) sieht.


Am Ende messen Sie, welche Version die bessere Conversion-Rate erzielt. So basieren Ihre Entscheidungen nicht länger auf Vermutungen, sondern auf dem tatsächlichen Verhalten Ihrer Nutzer.


Ein A/B-Test ist das ehrlichste Gespräch, das Sie mit Ihrem Markt führen können. Er zeigt Ihnen unmissverständlich, was Ihre Kunden wirklich wollen – nicht, was Sie denken, dass sie wollen.

Was kann man alles testen? Praktisch jedes Element Ihrer Seite!


  • Die Überschrift: Testen Sie eine nutzenorientierte Headline („Mehr Kunden in 30 Tagen“) gegen eine direkte, fragende („Suchen Sie nach neuen Kunden?“).

  • Der Call-to-Action (CTA): Vergleichen Sie den Text („Jetzt anfragen“ vs. „Kostenloses Gespräch sichern“), die Farbe oder die Platzierung des Buttons.

  • Bilder und Videos: Konvertiert ein Bild von Menschen besser als eine abstrakte Produktgrafik?

  • Formularfelder: Bringt ein kürzeres Formular zwar mehr, aber vielleicht weniger qualifizierte Anfragen?

  • Social Proof: Verbessern Kundenlogos oder echte Testimonials die Überzeugungskraft?


Fangen Sie am besten mit den Elementen an, die den größten Einfluss versprechen. Meiner Erfahrung nach sind das fast immer die Überschrift und der Call-to-Action. Schon kleine Änderungen können hier eine erstaunliche Hebelwirkung entfalten und die Effektivität Ihrer Seite um wertvolle Prozentpunkte steigern. Um tiefer in die Materie einzutauchen, finden Sie in unserem Artikel wertvolle Strategien zur Conversion-Rate-Optimierung, die Ihnen helfen, Ihre Landingpage noch profitabler zu machen.


Durch diesen Kreislauf aus Analysieren, Hypothesen aufstellen, Testen und Lernen wird Ihre Landingpage zu einem dynamischen Werkzeug, das sich kontinuierlich anpasst und mit jeder gewonnenen Erkenntnis besser wird.


Häufig gestellte Fragen, wenn es um professionelle Landingpages geht


Wer zum ersten Mal eine Landingpage in Auftrag gibt, hat meist ähnliche Fragen im Kopf. Das ist völlig normal. Um Ihnen den Einstieg zu erleichtern, habe ich die häufigsten Punkte aus meiner Praxis zusammengetragen und beantworte sie hier ganz konkret. So bekommen Sie ein besseres Gefühl für Ihr Projekt und können die richtigen Entscheidungen treffen.


Mit welchen Kosten muss ich rechnen, wenn ich eine Landingpage erstellen lasse?


Die Frage nach dem Preis ist natürlich eine der ersten. Eine pauschale Antwort gibt es leider nicht, denn die Kosten hängen stark vom Aufwand, der Komplexität und dem gewählten Partner ab. Aber es gibt klare Richtwerte, an denen Sie sich orientieren können.


Bei einem Freelancer bewegen Sie sich für eine solide Landingpage meist im unteren vierstelligen Bereich. Dafür bekommen Sie in der Regel ein sauberes Design und eine funktionierende technische Basis – eine gute Option für den Start oder bei kleinerem Budget.


Eine spezialisierte Agentur ruft oft einen Preis im mittleren vierstelligen Bereich auf. Das mag auf den ersten Blick teuer wirken, ist aber weniger ein Kostenfaktor als eine Investition in handfeste Ergebnisse.


Eine gute Agentur liefert Ihnen nicht einfach nur eine Seite. Sie entwickelt einen strategisch durchdachten Verkaufsprozess. Im Preis stecken dann Beratung, conversion-starke Texte, ein maßgeschneidertes UX/UI-Design und eine technische Umsetzung, die auf Performance getrimmt ist. Dieser Mehrwert macht sich am Ende durch einen deutlich höheren Return on Investment (ROI) bezahlt.

Wie lange dauert es, eine Landingpage zu erstellen?


Planen Sie realistisch – vom ersten Gespräch bis zum Livegang vergehen meist drei bis sechs Wochen. Diese Zeit ist kein Puffer, sondern notwendig, um Qualität zu liefern und nichts zu überstürzen.


Ein typisches Projekt gliedert sich in mehrere Phasen:


  • Strategie & Konzeption: Hier legen wir gemeinsam Ziele fest, analysieren die Zielgruppe und gießen alles in ein klares Briefing.

  • Design: Zuerst entstehen Wireframes (der "Bauplan"), danach das visuelle UI-Design.

  • Content-Erstellung: Jetzt werden die Werbetexte geschrieben, die wirklich überzeugen.

  • Technische Umsetzung: Das Design wird in Code übersetzt und die Seite zum Leben erweckt.

  • Testing & Go-live: Wir prüfen alles auf Herz und Nieren, bevor die Seite online geht.


Klar, es geht auch schneller. Das geht aber fast immer zulasten der Strategie oder der Qualitätssicherung. Ein entscheidender Hebel für die Projektdauer sind übrigens Sie: Je schneller und präziser Sie Feedback geben, desto reibungsloser läuft der gesamte Prozess.


Muss ich alle Texte und Bilder selbst liefern?


Nein, und genau das ist einer der größten Vorteile, wenn Sie Profis engagieren. Sie sind der Experte für Ihr Produkt, Ihre Dienstleistung und Ihre Kunden – dieses Wissen ist unersetzlich. Den Rest übernimmt die Agentur.


Ihre Aufgabe ist es, das Fundament zu legen:


  • Sie liefern die Fakten zu Ihrem Angebot und was es so besonders macht (Ihre USPs).

  • Sie geben uns Einblicke in die Welt Ihrer Kunden: Was sind ihre Probleme, was treibt sie an?

  • Falls vorhanden, stellen Sie bestehendes Bild- oder Videomaterial zur Verfügung.


Eine erfahrene Agentur baut aus diesen Rohdiamanten eine überzeugende Landingpage. Professionelle Texter formen aus Ihren Stichpunkten verkaufspsychologische Botschaften, und Designer schaffen die passende visuelle Bühne. Falls Sie schon Texte haben – umso besser! Diese werden dann geprüft und für maximale Wirkung optimiert.


Was ist eigentlich der Unterschied zwischen einer Landingpage und einer normalen Website?


Das ist eine der wichtigsten Fragen überhaupt! Der Unterschied liegt im Ziel und im Fokus.


Eine normale Website ist wie ein großes Kaufhaus. Sie hat viele Abteilungen (Über uns, Produkte, Karriere, Kontakt) und lädt zum Stöbern ein. Sie soll umfassend informieren und die Marke in all ihren Facetten präsentieren.


Eine Landingpage hingegen ist wie eine kleine, exklusive Boutique. Sie hat nur ein einziges Produkt im Schaufenster und eine klare Mission: den Besucher, der über eine bestimmte Anzeige kam, zu einer einzigen Handlung zu bewegen. Kaufen, anfragen, herunterladen – das war's.


Genau deshalb wird auf einer Landingpage alles Überflüssige rigoros entfernt. Keine Navigation, keine Links zu anderen Unterseiten, keine Ablenkungen. Jeder Satz, jedes Bild, jeder Button zahlt auf dieses eine Ziel ein. Sie ist die logische, fokussierte Antwort auf das Versprechen aus Ihrer Werbeanzeige.



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