Website erstellen lassen kosten was eine professionelle seite wirklich kostet
- Huu Nhan Ta
- vor 2 Tagen
- 17 Min. Lesezeit
"Was kostet eine professionelle Website?" Eine der häufigsten Fragen, die uns gestellt wird – und eine, auf die es keine einfache Antwort gibt. Es ist ein bisschen wie beim Autokauf: Der Preis für einen Kleinwagen unterscheidet sich massiv von dem einer voll ausgestatteten Limousine.
Die Spanne reicht von rund 1.500 € für eine schlichte, aber professionelle Unternehmensseite bis hin zu über 15.000 € für einen komplexen Online-Shop oder ein maßgeschneidertes Portal. Der finale Preis hängt immer davon ab, was Ihre Website können muss, wie individuell das Design sein soll und welche Funktionen Sie für Ihr Geschäft wirklich brauchen.
Was eine professionelle Website wirklich kostet

Ganz ehrlich: Wenn Sie ein Angebot unter 1.000 € auf dem Tisch haben, sollten Sie ganz genau hinschauen. Eine Website ist kein Produkt von der Stange, sondern eine strategische Investition in Ihre digitale Visitenkarte und Ihren Vertriebskanal. Der Preis spiegelt nicht nur Arbeitsstunden wider, sondern den Wert, den Sie durch ein durchdachtes Design, eine saubere technische Umsetzung und eine intuitive Benutzerführung erhalten.
Ein Billigangebot mag auf den ersten Blick verlockend sein. Doch die Ernüchterung folgt oft schnell: starre Baukasten-Templates ohne Charakter, mangelnde Flexibilität oder versteckte Kosten für Anpassungen, die plötzlich "notwendig" werden. Eine seriöse Agentur nimmt sich die Zeit, Ihr Geschäftsmodell zu verstehen, um eine Lösung zu schaffen, die passgenau auf Ihre Ziele einzahlt.
Preisspannen als erste Orientierung
Um Ihnen ein Gefühl für realistische Budgets zu geben, haben sich am Markt klare Preisspannen für die gängigsten Website-Typen durchgesetzt. Betrachten Sie diese als Richtwerte – sie helfen Ihnen, Ihr Projekt einzuordnen und Angebote fair zu vergleichen.
Einfache Webvisitenkarte (Onepager): Perfekt für Gründer, Freiberufler oder lokale Betriebe, die online professionell sichtbar sein wollen, aber keine komplexen Funktionen brauchen.
Klassische Unternehmenswebsite: Der Standard für die meisten kleinen und mittleren Unternehmen. Hier stellen Sie Ihr Angebot, Ihr Team und Ihre Referenzen vor, um gezielt neue Kundenanfragen zu gewinnen.
Umfassender Online-Shop: Eine komplexe Verkaufsplattform mit allem, was dazugehört: Produktkatalog, Warenkorb, sichere Bezahlmethoden und oft auch eine Schnittstelle zur Warenwirtschaft.
Eine transparente Preisgestaltung ist das A und O für eine gute Zusammenarbeit. Sie müssen genau wissen, wofür Sie Ihr Geld ausgeben und sicher sein, dass am Ende keine bösen Überraschungen lauern.
Die folgende Tabelle gibt Ihnen einen schnellen Überblick, was die gängigsten Website-Typen typischerweise kosten und für wen sie sich eignen.
Kostenübersicht für verschiedene website-typen
Diese Tabelle zeigt typische Preisspannen und ideale Einsatzgebiete für die gängigsten Arten von Websites, von der einfachen webvisitenkarte bis zum umfassenden onlineshop.
Website-Typ | Typische Kosten (einmalig) | Ideal für |
|---|---|---|
Webvisitenkarte (Onepager) | 1.500 € – 3.000 € | Start-ups, Freiberufler, lokale Geschäfte |
Unternehmenswebsite (KMU) | 3.000 € – 8.000 € | Dienstleister, Handwerk, B2B-Unternehmen |
Online-Shop (E-Commerce) | 8.000 € – 25.000 €+ | Online-Händler, Marken mit Direktvertrieb |
Behalten Sie im Hinterkopf, dass dies Startpunkte sind. Ein einzigartiges Design nach Maß, spezielle Programmierungen oder die Anbindung externer Systeme beeinflussen die Kosten natürlich. Als Ihr Partner ist es unser Ziel, eine Lösung zu schaffen, die nicht nur heute perfekt passt, sondern auch morgen noch mit Ihrem Unternehmen wachsen kann.
Die häufigsten Website-Typen und ihre Preise im Detail
Nach dem ersten groben Überblick tauchen wir jetzt mal richtig tief ein. Denn was eine Website am Ende kostet, hängt vor allem davon ab, was sie können soll. Ein lokaler Handwerksbetrieb braucht schließlich etwas völlig anderes als ein international aufgestelltes Beratungsunternehmen.
Damit Sie ein Gefühl dafür bekommen, welcher Website-Typ wirklich zu Ihren Zielen – und Ihrem Budget – passt, schauen wir uns die drei Klassiker genauer an: die kompakte Webvisitenkarte, die umfassende Unternehmenswebsite und den leistungsstarken Onlineshop.
Typ 1: Die Webvisitenkarte oder der Onepager
Stellen Sie sich die Webvisitenkarte einfach als Ihre digitale Visitenkarte vor, nur eben viel schicker und informativer. Alles Wichtige findet auf einer einzigen, durchdachten Seite Platz – daher auch der Name „Onepager“. Besucher scrollen sich ganz bequem von oben nach unten durch, ohne auch nur einmal klicken zu müssen.
Dieser Ansatz ist Gold wert für Gründer, Freiberufler oder kleine lokale Geschäfte. Das Hauptziel ist hier, online professionell aufzutreten und alle Kontaktdaten griffbereit zu haben. Der Fokus liegt klar auf dem Wesentlichen: Wer sind Sie, was tun Sie und wie erreicht man Sie?
Ein Onepager ist die cleverste Lösung, um mit einem überschaubaren Budget eine große Wirkung zu erzielen. Er schafft Vertrauen, sorgt für einen professionellen ersten Eindruck und erspart Ihnen unnötige Komplexität.
Was gehört typischerweise drauf?
Kurz und knapp: Eine prägnante Vorstellung Ihres Unternehmens oder Ihrer Dienstleistung.
Leistungsüberblick: Ihre wichtigsten Angebote auf einen Blick.
Wer steckt dahinter?: Ein „Über mich/uns“-Bereich, der Persönlichkeit zeigt.
Der direkte Draht: Ein einfaches Kontaktformular und natürlich Ihre Adresse.
Für eine solche Onepager-Website, oft auch als digitale Visitenkarte bezeichnet, sollten Sie in Deutschland im Schnitt zwischen 1.100 und 1.500 Euro einplanen. Bei OCTA MEDIA haben wir ein Angebot, bei dem wir Webvisitenkarten mit 50 % Rabatt umsetzen, wodurch die Kosten sogar unter 800 Euro fallen – und wichtige Branding-Elemente wie Logo und Typografie sind da schon mit drin. Eine Studie von seitenmachen.de gibt übrigens weitere Einblicke in die durchschnittlichen Kosten für die Website-Erstellung.
Typ 2: Die klassische Unternehmenswebsite
Die klassische Unternehmenswebsite ist der bewährte Standard für die meisten kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). Sie ist mehr als nur eine reine Info-Seite und bietet mit mehreren Unterseiten deutlich mehr Tiefe als ein Onepager.
Hier geht es darum, gezielt neue Kunden zu gewinnen, Ihre Expertise zu untermauern und Ihre Produkte oder Dienstleistungen im Detail vorzustellen. Diese Website ist das digitale Herzstück Ihrer Marke – ein unverzichtbares Werkzeug für Marketing und Vertrieb.
Typische Seiten und Funktionen sind zum Beispiel:
Eine überzeugende Startseite
Eine „Über uns“-Seite (Team, Geschichte, Werte)
Detailseiten für Leistungen oder Produkte
Referenzen, Fallstudien oder Kundenstimmen
Ein Karrierebereich für neue Talente
Ein Blog oder News-Bereich, um aktuell zu bleiben
Eine Kontaktseite mit allen wichtigen Infos
Die Kosten für eine Unternehmenswebsite mit 5 bis 15 Unterseiten liegen in der Regel zwischen 3.000 € und 8.000 €. Je individueller das Design und je komplexer die Funktionen – denken Sie an ein Buchungssystem oder einen geschützten Kundenbereich –, desto höher klettert der Preis. Auch die Wahl des Content-Management-Systems spielt hier eine Rolle. Mehr zu den Unterschieden erfahren Sie in unserem Artikel WordPress vs. TYPO3.
Typ 3: Der E-Commerce-Shop
Ein Onlineshop ist mit Abstand die komplexeste und damit auch teuerste Form einer Website. Man baut hier im Grunde eine komplette digitale Verkaufsmaschine, die nicht nur Produkte schick präsentiert, sondern den gesamten Kaufprozess abbildet – vom Warenkorb über die Bezahlung bis hin zur Versandabwicklung.
Die Anforderungen an Sicherheit, Geschwindigkeit und Benutzerfreundlichkeit sind hier extrem hoch. Schon die kleinste Hürde im Bestellprozess kann Kunden abschrecken und zu Kaufabbrüchen führen. Deshalb braucht es für die Entwicklung eines Shops nicht nur technisches Know-how, sondern auch eine Menge strategisches Fingerspitzengefühl.
Was ein professioneller Shop unbedingt braucht:
Produktkatalog: Mit durchdachten Kategorien, Filtern und einer schnellen Suche.
Produktdetailseiten: Hochwertige Bilder, gute Beschreibungen, Kundenbewertungen.
Warenkorb & Kasse: Ein Prozess, der so einfach und sicher wie möglich ist.
Zahlungsanbieter: Anbindung an alles, was Kunden nutzen (PayPal, Kreditkarte, Klarna etc.).
Kundenkonten: Für Bestellhistorie und Adressverwaltung.
Schnittstellen: Anbindung an Ihr Warenwirtschafts- oder Versandsystem.
Die Kosten für einen professionellen Onlineshop fangen bei rund 8.000 € für eine einfache Lösung an und können schnell 25.000 € oder mehr erreichen. Der Preis hängt stark von der Anzahl der Produkte, der Individualität des Designs und den benötigten Schnittstellen zu anderen Systemen ab. Diese Investition ist aber die Grundlage für jeden Erfolg im Online-Handel.
Die 7 entscheidenden Faktoren, die den Preis Ihrer Website bestimmen
Wieso kostet eine scheinbar einfache Unternehmenswebsite mal 1.500 €, ein anderes Mal aber 15.000 €? Die Antwort liegt nicht auf der Hand, sondern versteckt sich in den Details, die aus einer simplen Online-Präsenz ein echtes Vertriebs-Tool machen.
Stellen Sie es sich wie einen Hausbau vor: Die reinen Baukosten sind nur ein Teil der Wahrheit. Die wirkliche Preisspanne entsteht erst durch die Wahl der Materialien, die individuelle Architektur und die technische Ausstattung. Bei Ihrer Website ist es ganz genauso. Die „Website erstellen lassen Kosten“ hängen von einer Handvoll kritischer Faktoren ab. Wenn Sie diese verstehen, können Sie nicht nur Angebote besser vergleichen, sondern auch gezielt dort investieren, wo es für Ihr Geschäft den größten Hebel hat.
Gehen wir die sieben wichtigsten Kostentreiber mal Schritt für Schritt durch.
1. Design und Benutzererlebnis
Das Design ist das Erste, was Ihre Besucher sehen – es prägt den alles entscheidenden ersten Eindruck. Grundsätzlich gibt es zwei Wege, die das Budget maßgeblich beeinflussen.
Template-basiertes Design: Das ist der schnellere und günstigere Ansatz. Eine Agentur nimmt eine professionell gestaltete Vorlage (ein „Template“) und passt sie an Ihr Corporate Design an – also Ihre Farben, Schriften und Ihr Logo. Das geht zügig und ist effizient, allerdings ist man bei der Gestaltung an die vorgegebene Struktur gebunden.
Individuelles Design (Custom Design): Hier wird alles von Grund auf für Sie entworfen. Ein Designer entwickelt ein einzigartiges Layout, das perfekt auf Ihre Marke, Ihre Zielgruppe und Ihre unternehmerischen Ziele zugeschnitten ist. Der Prozess ist deutlich aufwendiger, weil er Konzeption, Wireframing, Mockups und mehrere Feedbackschleifen umfasst, aber das Ergebnis ist unverwechselbar.
Ein individuelles Design ist zwar eine größere Investition, zahlt sich aber oft durch eine stärkere Markenwirkung und eine spürbar bessere Benutzerführung aus.
2. Funktionsumfang und Komplexität
Jede einzelne Funktion, die über die reine Anzeige von Texten und Bildern hinausgeht, erhöht den Entwicklungsaufwand und somit die Kosten. Eine schlichte Info-Seite ist schnell gebaut. Kommt aber Interaktivität ins Spiel, steigt die Komplexität sofort.
Betrachten Sie diese Funktionen als die „Sonderausstattung“ Ihrer Website. Typische Beispiele sind:
Ein interaktives Kontaktformular mit mehreren Feldern und cleverer Logik.
Ein Buchungssystem für Termine oder Reservierungen.
Ein geschützter Mitgliederbereich mit Login.
Die Anbindung an externe Systeme wie Ihr CRM oder ein Newsletter-Tool.
Ein kompletter mehrsprachiger Aufbau der Seite.
Je mehr solcher maßgeschneiderten Funktionen Sie brauchen, desto höher fallen die Kosten für die Programmierung aus.
3. Content-Erstellung und -Aufbereitung
Eine Website ohne Inhalte ist wie ein Ladenlokal ohne Ware. Die Erstellung von richtig guten Texten, Bildern und Videos wird dabei oft unterschätzt. Wenn Sie keine fertigen Inhalte liefern, muss die Agentur diesen Part übernehmen – und das ist ein relevanter Kostenpunkt.
Guter Content ist kein Kostenfaktor, sondern eine Investition. Er beantwortet die Fragen Ihrer Kunden, bevor sie überhaupt gestellt werden, und schafft Vertrauen, das keine Werbeanzeige ersetzen kann.
Zu den typischen Content-Leistungen gehören:
Professionelle Texte: SEO-optimierte Texte, die nicht nur Google, sondern vor allem Ihre Kunden überzeugen.
Bildmaterial: Lizenzen für hochwertige Stockfotos oder die Organisation eines professionellen Fotoshootings für authentische Bilder Ihres Teams und Unternehmens.
Videos: Konzeption und Produktion von Imagefilmen oder Erklärvideos.
Die Kosten hierfür können stark schwanken. Ein professioneller Blogartikel mit 1.000 Wörtern kann um die 900 € kosten, ein kurzes Imagevideo schlägt schnell mit mehreren Tausend Euro zu Buche.
4. Technische Umsetzung und CMS
Das technische Gerüst Ihrer Website ist das Fundament, auf dem alles andere aufbaut. Meistens kommt hier ein Content-Management-System (CMS) wie WordPress zum Einsatz. Damit können Sie später selbst Inhalte pflegen und haben eine flexible Basis.
In sehr seltenen Fällen, bei extrem speziellen Anforderungen, die kein Standard-CMS erfüllen kann, ist eine komplette Eigenentwicklung von Grund auf nötig. Das ist aber die mit Abstand teuerste und aufwendigste Variante und für die meisten KMU absolut nicht erforderlich. Die Wahl des richtigen technischen Unterbaus ist entscheidend für die spätere Skalierbarkeit und die laufenden Kosten.
5. Suchmaschinenoptimierung (SEO)
Eine bildschöne Website, die niemand findet, bringt keinen Umsatz. Punkt. Deshalb muss eine grundlegende Suchmaschinenoptimierung (SEO) von Anfang an mitgedacht werden. Seriöse Agenturen integrieren eine technische On-Page-Optimierung bereits während der Entwicklung.
Dazu gehören eine saubere Überschriftenstruktur, optimierte Ladezeiten und ein mobilfreundliches Design. Umfangreichere SEO-Strategien, die Keyword-Analysen, Content-Planung oder Linkaufbau umfassen, sind in der Regel separate, laufende Posten. Eine schnelle Website ist hier ein zentraler Rankingfaktor, worüber Sie in unserem Beitrag zur Optimierung der Page Speed mehr erfahren können.
6. Hosting, Domain und SSL
Obwohl es sich hier eher um laufende Kosten handelt, gehören sie zur Gesamtrechnung dazu. Jede Website braucht eine Adresse (Domain) und einen Parkplatz im Internet (Hosting). Die Kosten dafür sind meist überschaubar und liegen oft zwischen 10 € und 50 € pro Monat. Wichtig ist aber, ein leistungsstarkes Hosting zu wählen, das schnelle Ladezeiten garantiert. Ein SSL-Zertifikat, das für eine sichere, verschlüsselte Verbindung sorgt (erkennbar am „https“), ist heute absoluter Standard und bei guten Hostern inklusive.
7. Laufende Wartung und Support
Nach dem Launch ist Ihre Website nicht „fertig“. Sie braucht regelmäßige Pflege, genau wie ein Auto, das zur Inspektion muss. Technische Updates, Sicherheits-Checks und Backups sind unerlässlich, um die Seite vor Hackerangriffen zu schützen und am Laufen zu halten.
Agenturen bieten dafür oft Wartungsverträge an, die Ihnen diese Aufgaben abnehmen und den Rücken freihalten. Professionelle Unternehmenswebsites mit 5-15 Unterseiten kosten in Deutschland fairerweise zwischen 1.500 € und 5.000 €, wobei höhere Preise durch individuelles Design und mehr Funktionen entstehen. Die Wartung kann hier einen merklichen Anteil ausmachen, doch moderne Mietmodelle bieten sie oft schon inklusive an, was die Planbarkeit für KMU deutlich verbessert.

Diese Hierarchie zeigt, wie Komplexität und Kosten mit den gängigsten Website-Typen ansteigen. Jeder Typ baut im Grunde auf dem vorherigen auf, was ganz natürlich zu einem höheren Aufwand und damit auch zu einem höheren Budget führt.
Agentur, Freelancer oder Baukasten: Wer soll Ihre Website bauen?
Die Frage, wer Ihre Website umsetzt, ist wohl eine der wichtigsten Weichenstellungen für Ihr gesamtes Projekt. Diese Entscheidung hat nicht nur Einfluss auf die direkten Kosten, sondern bestimmt auch die Qualität, wie viel Ihrer eigenen Zeit draufgeht und wie zukunftsfähig Ihre digitale Präsenz am Ende ist. Im Grunde haben Sie drei Optionen: der Do-it-yourself-Weg mit einem Baukasten, die Zusammenarbeit mit einem Freelancer oder das volle Programm mit einer Agentur.
Jede dieser Optionen hat absolut ihre Berechtigung, aber sie passt eben zu unterschiedlichen Zielen und Geldbeuteln. Ein Start-up mit sehr knappem Budget hat ganz andere Anforderungen als ein etabliertes mittelständisches Unternehmen, das seine Marktposition digital festigen und ausbauen will. Um hier die richtige Wahl zu treffen, sollten wir uns die Vor- und Nachteile mal ganz ehrlich anschauen.
Die drei Wege zur eigenen Website
Stellen Sie es sich am besten wie bei einem Umzug vor. Sie können alles selbst in die Hand nehmen (das wäre der Baukasten), einen guten Freund mit Transporter um Hilfe bitten (der Freelancer) oder direkt ein professionelles Umzugsunternehmen engagieren (die Agentur). Die Kosten und der Komfortlevel sind dabei natürlich völlig unterschiedlich.
Der DIY-Baukasten (z. B. Wix, Jimdo): Das ist ohne Frage die günstigste Variante. Für eine monatliche Gebühr können Sie Ihre Seite per Drag-and-drop zusammenklicken. Das klingt verlockend, erfordert aber eine Menge Zeit, ein gewisses technisches Grundverständnis und vor allem ein gutes Auge für Design. Für ganz einfache Projekte wie eine digitale Visitenkarte kann das ausreichen. Sobald Sie aber individuelle Wünsche haben oder einen wirklich professionellen Eindruck machen wollen, stoßen Baukästen brutal schnell an ihre Grenzen.
Der Freelancer: Ein freiberuflicher Webdesigner oder Entwickler ist oft die goldene Mitte. Hier arbeiten Sie direkt mit einer Person zusammen, was die Kommunikation sehr persönlich und unkompliziert macht. Die Kosten liegen meist unter denen einer Agentur, da einfach weniger Gemeinkosten anfallen. Ein guter Freelancer bringt eine Menge Fachwissen mit, ist aber logischerweise oft auf einen Bereich spezialisiert – zum Beispiel reines Design oder nur die technische Umsetzung.
Die Agentur: Eine Agentur liefert Ihnen das Rundum-sorglos-Paket. Hier kümmert sich ein ganzes Team aus Spezialisten – Designer, Entwickler, SEO-Experten, Texter – gemeinsam um Ihr Projekt. Sie haben einen festen Ansprechpartner, der alles für Sie koordiniert. Dieser strategische Ansatz stellt sicher, dass am Ende ein professionelles und vor allem durchdachtes Ergebnis steht. Klar, das ist auch die teuerste Option.
Die Wahl zwischen Agentur, Freelancer und Baukasten ist keine reine Preisfrage. Es ist eine strategische Entscheidung darüber, wie viel Wert Sie auf Expertise, Zeitersparnis und ein ganzheitliches Ergebnis legen.
Die folgende Tabelle soll Ihnen dabei helfen, die drei Optionen direkt zu vergleichen und die beste Lösung für Ihr Unternehmen zu finden.
Agentur vs. Freelancer vs. Baukasten im direkten Vergleich
Eine Gegenüberstellung der drei gängigsten Methoden zur Website-Erstellung, bewertet nach den entscheidenden Kriterien für Unternehmen.
Kriterium | Agentur | Freelancer | DIY-Baukasten |
|---|---|---|---|
Kosten | Hoch | Mittel | Niedrig |
Qualität & Professionalität | Sehr hoch | Hoch | Begrenzt |
Zeitaufwand (für Sie) | Gering | Mittel | Sehr hoch |
Flexibilität & Individualität | Sehr hoch | Hoch | Niedrig |
Strategische Beratung | Umfassend | Oft begrenzt | Keine |
Umfassender Service (SEO, Text etc.) | Ja, aus einer Hand | Meist spezialisiert | Nein, alles selbst |
Skalierbarkeit | Exzellent | Gut | Begrenzt |
Die Tabelle macht es deutlich: Jede Option hat ihre Stärken und Schwächen. Es kommt wirklich darauf an, wo Sie mit Ihrem Unternehmen stehen und was Sie erreichen wollen.
Warum eine Agentur oft die beste Wahl für den Mittelstand ist
Für mittelständische Unternehmen ist eine Website weit mehr als nur eine digitale Visitenkarte. Sie ist ein zentrales Werkzeug für Marketing, Vertrieb und sogar für das Recruiting. Hier reicht ein einfacher Baukasten nicht mehr aus, und auch ein einzelner Freelancer kann die Komplexität und die strategischen Anforderungen oft nicht allein stemmen.
Eine Agentur wie OCTA MEDIA ist hier nicht einfach nur ein Dienstleister, der eine Aufgabe abarbeitet. Wir sehen uns als strategischer Partner auf Augenhöhe. Wir denken über das reine Design hinaus und betrachten das große Ganze:
Ganzheitliche Strategie: Wir fangen nicht beim Design an, sondern bei Ihren Unternehmenszielen. Wer soll erreicht werden? Wie gewinnen Sie neue Kunden? Und wie kann die Website diesen Prozess perfekt unterstützen?
Markenkonsistenz: Ihre Website ist das Aushängeschild Ihrer Marke. Wir stellen sicher, dass Logo, Farben, Bildsprache und Tonalität eine stimmige Einheit bilden, die Vertrauen schafft und im Kopf bleibt.
Expertise aus einer Hand: Sie brauchen überzeugende Texte, die auch bei Google gefunden werden? Professionelle Fotos oder ein Imagevideo, das begeistert? Bei einer Agentur bekommen Sie all das aus einem Guss, ohne selbst fünf verschiedene Dienstleister koordinieren zu müssen.
Zukunftssicherheit: Ihr Unternehmen wächst – und Ihre Website muss das auch können. Wir bauen technisch saubere und skalierbare Lösungen, die auch in drei Jahren noch flexibel erweitert werden können, sei es um einen Shop, einen Mitgliederbereich oder eine neue Sprachversion.
Ja, die Investition in eine Agentur ist auf den ersten Blick höher. Aber der Return on Investment (ROI) durch mehr qualifizierte Anfragen, eine stärkere Marke und einen reibungslosen, professionellen Prozess macht sich für Unternehmen, die es mit ihrem digitalen Erfolg ernst meinen, schnell bezahlt.
Versteckte und laufende Kosten, die oft übersehen werden
Die einmaligen Entwicklungskosten sind nur die halbe Miete. Viele Unternehmer sind überrascht, wenn nach dem erfolgreichen Launch die erste Rechnung für Hosting, Wartung oder Lizenzen ins Haus flattert. Eine Website ist eben keine einmalige Anschaffung, sondern eine fortlaufende Investition – ganz ähnlich wie ein Firmenwagen, der ja auch Sprit, Versicherung und regelmäßige Inspektionen braucht.
Ein verlockend günstiges Startangebot kann sich schnell als Kostenfalle entpuppen, wenn die Folgekosten im Unklaren bleiben. Deshalb ist es so wichtig, das Gesamtbudget für den gesamten Lebenszyklus Ihrer Online-Präsenz im Blick zu haben. Nur so vermeiden Sie böse Überraschungen.
Hosting und Domain – Das Fundament Ihrer Website
Jede Website braucht zwei Dinge, um überhaupt online zu sein: eine Domain (Ihre Adresse im Netz) und ein Hosting (der Speicherplatz, auf dem Ihre Website lebt). Diese Kosten sind meist überschaubar, fallen aber regelmäßig an, entweder monatlich oder jährlich.
Domain: Eine klassische .de-Domain schlägt mit etwa 10 € bis 20 € pro Jahr zu Buche.
Hosting: Simples Webhosting gibt es schon für 5 € bis 15 € im Monat. Wenn Ihre Seite aber richtig schnell sein muss oder ein Online-Shop viele Besucher erwartet, können das auch mal 50 € monatlich oder mehr werden.
An dieser Stelle sollten Sie wirklich nicht am falschen Ende sparen. Ein langsames Hosting nervt nicht nur Ihre Besucher, sondern wird auch von Google mit schlechteren Rankings abgestraft.
Wartungsverträge für Sicherheit und einen reibungslosen Betrieb
Eine moderne Website, gerade wenn sie auf einem System wie WordPress läuft, ist ein dynamisches Gebilde. Sie besteht aus dem Kernsystem, einem Design (Theme) und diversen Funktionserweiterungen (Plugins), die alle regelmäßig aktualisiert werden wollen. Ohne Updates entstehen Sicherheitslücken – ein offenes Scheunentor für Hacker.
Ein Wartungsvertrag ist im Grunde die Versicherung für Ihre Website. Sie zahlen einen kleinen monatlichen Beitrag, um sich vor dem teuren Totalausfall zu schützen, der durch einen Hack oder einen technischen Fehler entstehen kann.
Ein solider Wartungsvertrag von einer Agentur beinhaltet normalerweise:
Regelmäßige Software-Updates (WordPress, Plugins, Theme)
Tägliche oder wöchentliche Backups Ihrer kompletten Seite
Sicherheits-Scans, um Malware abzuwehren
Technischen Support für kleinere Probleme und Fragen
Rechnen Sie hierfür mit Kosten zwischen 50 € und 250 € pro Monat, je nachdem, wie komplex Ihre Seite ist und welchen Service Sie sich wünschen.
Lizenzgebühren und laufende Marketingkosten
Viele professionelle Themes oder spezielle Plugins – zum Beispiel für Buchungssysteme, Events oder erweiterte Shop-Funktionen – sind nicht kostenlos. Sie erfordern eine jährliche Lizenzgebühr, die Ihnen den Zugriff auf Updates und den Support des Entwicklers sichert.
Und dann gibt es natürlich noch die Kosten, die anfallen, wenn Sie aktiv Kunden über Ihre Website gewinnen wollen. Dazu gehören:
SEO und Content-Marketing: Damit Sie online gefunden werden, braucht es kontinuierliche Arbeit. Das können neue Blogartikel, die Optimierung bestehender Inhalte oder der Aufbau von Verlinkungen (Backlinks) sein.
Kosten für Premium-Tools: Software für Analysen oder SEO-Optimierungen kann ebenfalls mit monatlichen Gebühren zu Buche schlagen.
Kleine und mittlere Unternehmen in Deutschland investieren im Schnitt 1.500 bis 2.500 Euro pro Jahr in ihre Online-Präsenz. Dabei werden Mietmodelle immer beliebter, bei denen monatliche Raten ab 30 bis 60 Euro oft schon Hosting und Wartung beinhalten. Um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie sich Kosten zusammensetzen und wo Fallstricke lauern, kann auch ein Blick auf andere Dienstleistungen helfen. Ähnliche Überlegungen zu die wahren Kosten bei Seminararbeit schreiben lassen zeigen, wie wichtig es ist, über den Tellerrand des reinen Erstellungspreises hinauszuschauen.
Wie Sie das beste Angebot für Ihre Website einholen
Um wirklich faire und vor allem vergleichbare Angebote für Ihre neue Website zu bekommen, ist eine solide Vorbereitung das A und O. Stellen Sie sich Ihr Briefing wie eine präzise Wegbeschreibung für die Agentur vor: Je genauer die Karte, desto zielsicherer kommt man an. Ohne klare Vorgaben bekommen Sie nur grobe Schätzungen, die Sie am Ende schlecht vergleichen können – wie Äpfel und Birnen.
Wenn Sie sich vorab die Zeit nehmen, Ihre Ziele, Wünsche und den groben Rahmen abzustecken, legen Sie das Fundament für den gesamten Prozess. Das spart nicht nur auf beiden Seiten Zeit und Nerven, sondern sorgt auch dafür, dass Sie Angebote erhalten, die wirklich zu Ihnen passen.
Ihre Checkliste für eine präzise Angebotsanfrage
Ein durchdachtes Briefing ist die halbe Miete für ein erfolgreiches Web-Projekt. Mit der folgenden Checkliste können Sie alle wichtigen Punkte sammeln und den Agenturen eine perfekte Grundlage liefern. Je mehr Details Sie hier verraten, desto genauer wird der Kostenvoranschlag.
Projektziele: Was ist das Hauptziel Ihrer neuen Website? Wollen Sie mehr Kundenanfragen generieren, direkt Produkte verkaufen oder einfach Ihre Marke bekannter machen?
Zielgruppe: Für wen machen wir das hier eigentlich? Sprechen Sie B2B-Kunden aus einer bestimmten Branche an, junge Familien oder vielleicht Menschen aus Ihrer Region, die eine Dienstleistung suchen?
Funktionsumfang: Welche Funktionen sind für Sie unverzichtbar? Denken Sie an ein einfaches Kontaktformular, einen Blog, die Anmeldung zum Newsletter, vielleicht sogar ein Buchungssystem oder Mehrsprachigkeit.
Designvorstellungen: Gibt es schon ein festes Corporate Design, an das wir uns halten müssen? Zeigen Sie uns gerne auch Beispiele von Websites, die Ihnen gefallen – oder auch solche, die Sie gar nicht mögen. Das hilft enorm!
Inhalte (Content): Wer kümmert sich um Texte, Bilder und Videos? Liefern Sie das Material an oder soll die Agentur hier unterstützen und vielleicht sogar alles neu erstellen?
Budgetrahmen: Verraten Sie uns, welchen finanziellen Rahmen Sie für die Erstellung und die laufenden Kosten (wie Wartung und Hosting) eingeplant haben.
Zeitplan: Gibt es eine Deadline? Ein bestimmter Termin, an dem die Sektkorken knallen und die Website live gehen soll?
Ein offen kommuniziertes Budget ist übrigens kein Nachteil für Sie, ganz im Gegenteil. Es hilft der Agentur, Ihnen direkt die bestmögliche Lösung innerhalb Ihres finanziellen Rahmens zu präsentieren. So vermeiden wir von Anfang an Konzepte, die am Ende ohnehin nicht ins Budget passen würden.
Angebote richtig lesen und vergleichen
Sobald die ersten Angebote auf Ihrem Tisch liegen, kommt der entscheidende Teil: der Vergleich. Aber Vorsicht, schauen Sie nicht nur auf die Summe ganz unten. Ein wirklich gutes, seriöses Angebot schlüsselt detailliert auf, welche Leistungen drin sind und was optional dazugebucht werden kann.
Achten Sie besonders auf Posten wie die SEO-Grundoptimierung, das Einpflegen der ersten Inhalte, eine Schulung für das CMS oder die Regelungen für die laufende Wartung. Wenn etwas unklar formuliert ist, fragen Sie nach! „Was genau bedeutet bei Ihnen ‚SEO-Vorbereitung‘?“ oder „Wie viele Korrekturschleifen sind im Designprozess eigentlich inklusive?“. Ein Partner, der es ernst meint, wird Ihnen solche Fragen geduldig und transparent beantworten.
Um schon mal ein erstes Gefühl für die möglichen Kosten Ihres Projekts zu bekommen, können Sie gerne unseren Website-Kostenrechner ausprobieren.
Häufige Fragen rund um die Website-Kosten
Zum Abschluss klären wir noch ein paar Fragen, die uns in Beratungsgesprächen immer wieder begegnen. Das hilft Ihnen dabei, Ihr Budget realistisch zu planen und die richtigen Erwartungen zu haben.
Bekomme ich eine professionelle Website für unter 1.000 €?
Kurz gesagt: Ja, aber mit klaren Abstrichen. Für dieses Budget lässt sich eine saubere, professionelle Webvisitenkarte oder ein schicker Onepager umsetzen.
Das ist eine super Lösung für Gründer oder lokale Kleinbetriebe, die einfach nur online präsent sein wollen. Man bekommt eine seriöse Anlaufstelle im Netz, verzichtet aber auf Extras wie ein Buchungssystem, einen aufwendigen Blog oder individuelle Animationen. Für den ersten Schritt in die digitale Welt ist das oft genau das Richtige.
Warum ist SEO eine separate Investition?
Stellen Sie sich vor, Sie bauen ein wunderschönes, perfekt eingerichtetes Geschäft – aber in einer versteckten Seitengasse ohne ein einziges Hinweisschild. Genau das ist eine Website ohne Suchmaschinenoptimierung (SEO). Selbst die beste Seite bringt nichts, wenn potenzielle Kunden sie bei Google einfach nicht finden.
SEO ist kein technischer Schnickschnack, sondern die strategische Investition in Ihre Sichtbarkeit. Es sorgt dafür, dass Ihre Zielgruppe genau dann auf Sie stößt, wenn sie aktiv nach Ihren Produkten oder Dienstleistungen sucht. So wird Ihre Website vom reinen Aushängeschild zum echten Vertriebskanal.
Wie lange dauert die Erstellung einer Website?
Das hängt komplett vom Umfang ab, ganz klar. Ein kompakter Onepager ist oft schon in zwei bis drei Wochen startklar. Eine klassische Unternehmenswebsite mit mehreren Unterseiten braucht eher vier bis acht Wochen. Bei großen Kalibern wie einem maßgeschneiderten Online-Shop kann die Entwicklung auch mal drei Monate oder länger dauern.
Wie berechnet sich der ROI einer neuen Website?
Der Return on Investment (ROI) Ihrer Website ist zum Glück kein Ratespiel, sondern lässt sich konkret messen. Sie sehen ihn direkt in der Zunahme qualifizierter Kundenanfragen, in mehr ausgefüllten Kontaktformularen oder in einer spürbar stärkeren Markenwahrnehmung.
Jeder neue Lead, jeder gewonnene Auftrag und jede gestärkte Kundenbeziehung zahlt auf die Anfangsinvestition ein. So werden die Kosten nicht nur amortisiert, sondern die Website trägt aktiv und nachhaltig zu Ihrem Umsatzwachstum bei.
Bereit, den nächsten Schritt zu machen und eine Website zu schaffen, die nicht nur gut aussieht, sondern echte Ergebnisse liefert? OCTA MEDIA ist Ihr Partner für professionelles Webdesign, das von Anfang an auf messbaren Erfolg ausgelegt ist. Melden Sie sich bei uns für eine unverbindliche Erstberatung und lassen Sie uns gemeinsam Ihr Projekt zum Leben erwecken. Mehr Infos finden Sie auf unserer Website: https://www.octa-media.de.

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