Corporate Design erstellen lassen der praxiserprobte Leitfaden
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Ein professionelles Corporate Design erstellen zu lassen, ist eine der wichtigsten Weichenstellungen für die Zukunft Ihrer Marke. Es geht hier nicht um ein bisschen Kosmetik, sondern darum, eine visuelle Identität zu schmieden, die Vertrauen schafft, im Gedächtnis bleibt und auf den ersten Blick transportiert, wofür Ihr Unternehmen steht. Ein durchdachtes Design ist kein reiner Kostenfaktor – es ist ein strategischer Hebel für Ihren Erfolg.
Warum ein starkes Corporate Design den Unterschied macht
Ein gutes Corporate Design ist so viel mehr als nur ein schickes Logo oder eine ansprechende Visitenkarte. Es ist die visuelle DNA Ihrer Marke. Das Fundament, auf dem die gesamte Wahrnehmung Ihres Unternehmens ruht. In einer Welt, die von visuellen Reizen überflutet ist, entscheidet oft der erste Eindruck, ob ein potenzieller Kunde bei Ihnen hängen bleibt oder sofort weiterscrollt.
Genau hier spielt ein professioneller Auftritt seine Stärken aus: Er schafft sofort Vertrauen. Ein durchgängiges, hochwertiges Erscheinungsbild signalisiert Kompetenz, Zuverlässigkeit und Sorgfalt. Kunden schließen unbewusst von der Qualität Ihres Designs auf die Qualität Ihrer Produkte und Dienstleistungen.
Die unschätzbare Kraft der Wiedererkennung
Ein stimmiger Markenauftritt sorgt dafür, dass Ihr Unternehmen im Kopf bleibt. Ob auf Ihrer Website, in Social-Media-Posts, auf der Verpackung oder in einer Werbeanzeige – ein einheitliches Design schafft einen enormen Wiedererkennungswert. Denken Sie nur mal an bekannte Marken: Manchmal reicht eine bestimmte Farbe oder eine Schriftart und wir wissen sofort, um wen es geht. Dieser Effekt ist kein Privileg von Großkonzernen. Auch als mittelständisches Unternehmen bauen Sie sich so eine treue Kundenbasis auf.

Ein Corporate Design ist eben nicht nur das Logo, sondern ein ganzes System aus visuellen Bausteinen, die perfekt aufeinander abgestimmt sind.
Eine strategische Investition, die sich rechnet
Sich für die Entwicklung eines professionellen Corporate Designs zu entscheiden, ist eine Investition, die sich auf lange Sicht immer auszahlt. Es hilft Ihnen nicht nur, sich klar vom Wettbewerb abzugrenzen, sondern zieht auch die richtigen Kunden an – nämlich die, die wirklich zu Ihnen passen. Ein Design, das Ihre Werte und Ihre Persönlichkeit widerspiegelt, spricht genau die Zielgruppe an, die Sie erreichen wollen.
Ein Corporate Design ist die stille Sprache Ihrer Marke. Es kommuniziert, wer Sie sind, wofür Sie stehen und was Kunden von Ihnen erwarten können – und das alles, bevor Sie auch nur ein einziges Wort gesagt haben.
Das Bewusstsein für durchdachte Gestaltung wächst. In Deutschland zeigten zuletzt rund 4,65 Millionen Menschen besonderes Interesse an modernem Design, wie eine Statista-Umfrage zu Designtrends belegt. Für Unternehmen heißt das: Ein professioneller Auftritt wird immer mehr zur selbstverständlichen Erwartung. Es geht also nicht nur um Ästhetik, sondern darum, die Ansprüche eines modernen Marktes zu erfüllen und sich als Qualitätsanbieter zu etablieren.
Wenn Sie tiefer einsteigen möchten, erfahren Sie hier mehr über die essenziellen Bestandteile einer starken Corporate Identity, die Ihre Marke wirklich erfolgreich machen.
Ihr Fahrplan für ein erfolgreiches Design-Projekt

Bevor auch nur eine einzige kreative Idee zu Papier gebracht wird, muss das Fundament stehen. Wenn Sie ein Corporate Design erstellen lassen, ist eine gründliche Vorbereitung der Schlüssel, um am Ende nicht nur Zeit und Geld, sondern auch Nerven zu sparen. Ein klares Ziel vor Augen verhindert teure Umwege und stellt sicher, dass das Ergebnis genau auf Ihre unternehmerischen Bedürfnisse einzahlt.
Die Vorbereitung startet nicht mit der Wahl von Farben oder Schriftarten, sondern mit den harten, strategischen Fragen. Dieser Schritt ist absolut entscheidend, damit Ihr neues Design mehr wird als nur eine hübsche Fassade – es wird zu einem echten Werkzeug für Ihr Marketing.
Die strategische Checkliste, bevor das Projekt überhaupt startet
Nehmen Sie sich für diese Überlegungen wirklich Zeit. Je genauer Ihre Antworten ausfallen, desto zielgerichteter kann ein Designer oder eine Agentur für Sie arbeiten. Ein wesentlicher Teil dieser Planung ist die detaillierte Konzeptphase, in der diese Grundlagen erarbeitet werden.
Geschäftsziele festnageln: Was genau soll das neue Design erreichen? Wollen Sie die Markenbekanntheit steigern, eine völlig neue Zielgruppe ansprechen, sich als Premium-Anbieter etablieren oder einfach nur moderner und frischer auftreten?
Zielgruppe unter die Lupe nehmen: Wer sind Ihre Wunschkunden? Malen Sie sich ein klares Bild: Alter, Interessen, Bedürfnisse und vor allem die Probleme, die Sie für sie lösen. Ein Design für technikaffine Start-up-Gründer sieht nun mal komplett anders aus als eines für etablierte Industriekunden.
Budget realistisch planen: Setzen Sie einen klaren finanziellen Rahmen. Denken Sie dabei nicht nur an die reinen Designkosten. Kalkulieren Sie auch die anschließende Umsetzung mit ein – vom Druck neuer Visitenkarten und Broschüren bis zur Anpassung Ihrer Website.
Diese strategische Vorarbeit ist die Basis für das wichtigste Dokument Ihres gesamten Projekts: das Kreativ-Briefing.
Ein gutes Briefing ist wie eine präzise Landkarte für den Designer. Ohne sie navigiert man im Nebel und hofft, zufällig am Ziel anzukommen. Mit ihr ist der Weg klar und der Erfolg wird planbar.
Das Kreativ-Briefing – das Herzstück Ihrer Vorbereitung
Stellen Sie sich das Briefing als Ihre schriftlich festgehaltene Vision vor. Es sorgt dafür, dass alle Beteiligten – Sie, Ihr Team und die externen Kreativen – dieselbe Sprache sprechen. Aus Erfahrung kann ich sagen: Ein unvollständiges oder schwammiges Briefing ist die häufigste Ursache für Missverständnisse und enttäuschende Ergebnisse.
Diese Punkte gehören unbedingt in jedes gute Briefing:
Über Ihr Unternehmen: Was ist Ihre Geschichte? Wofür stehen Sie, was sind Ihre Kernwerte und Ihre Mission?
Markt & Wettbewerb: Wer sind Ihre direkten Konkurrenten? Was machen diese gut, was vielleicht weniger? Und wo genau sehen Sie Ihre Nische, Ihre einzigartige Position am Markt?
Botschaft & Tonalität: Welche Kernbotschaft soll das Design rüberbringen? Soll die Anmutung eher seriös und vertrauenswürdig oder doch dynamisch und innovativ sein?
Visuelle Vorlieben (und Abneigungen): Sammeln Sie Beispiele. Was gefällt Ihnen und – ganz wichtig – warum? Noch entscheidender ist oft: Was geht gar nicht? Das hilft, den kreativen Spielraum von Anfang an sinnvoll einzugrenzen.
Anforderungen & Deliverables: Was genau brauchen Sie am Ende? Listen Sie alle Medien konkret auf, von der Visitenkarte über Website-Banner bis hin zu Vorlagen für Ihre Social-Media-Kanäle.
Ein durchdachtes Briefing schlägt die Brücke zwischen Ihrer Unternehmensstrategie und der kreativen Umsetzung. Betrachten Sie es als den offiziellen Startschuss für ein Design, das nicht nur gut aussieht, sondern für Sie arbeitet.
Den richtigen Partner finden: Agentur oder Freelancer?
Die Entscheidung zwischen einer Agentur und einem Freelancer ist wohl eine der wichtigsten Weichenstellungen für Ihr Corporate Design. Hier gibt es kein klares Richtig oder Falsch. Was für Ihr Projekt am besten passt, hängt ganz von Ihrem Budget, dem Umfang des Vorhabens und Ihren langfristigen Zielen ab. Beide Wege haben ihre ganz eigenen Vor- und Nachteile.
Eine Agentur kommt selten allein. Meistens bekommen Sie ein ganzes Team an die Hand: Strategen, Designer, Texter und Projektmanager, die eng zusammenarbeiten. Dieses geballte Know-how ist Gold wert, besonders bei größeren, komplexen Aufgaben. Denken Sie an ein komplettes Rebranding oder wenn Sie neben dem reinen Design auch eine fundierte strategische Beratung für Ihre Marktpositionierung suchen. Die Abläufe sind hier meist eingespielt und professionell, was für klare Strukturen und hohe Verlässlichkeit sorgt.
Freelancer auf der anderen Seite sind oft flexibler und der Draht zu ihnen ist kürzer. Sie sprechen in der Regel direkt mit der Person, die kreativ für Sie arbeitet. Das beschleunigt die Abstimmung ungemein und schafft eine sehr persönliche Arbeitsatmosphäre. Dieses Modell ist ideal für klar umrissene Aufgaben – zum Beispiel, wenn ein Start-up ein starkes Logo braucht oder wenn es um die Gestaltung ganz bestimmter Werbemittel geht.
Wann passt welche Option am besten?
Stellen wir uns zwei typische Szenarien vor.
Szenario eins: Sie sind ein etabliertes mittelständisches Unternehmen, das nach zehn Jahren am Markt die eigene Marke modernisieren möchte. Hier wäre eine Agentur oft die bessere Wahl. Das Team kann eine tiefgehende Wettbewerbsanalyse machen, Workshops zur Markenidentität leiten und den gesamten Rollout-Prozess über alle Kanäle hinweg professionell steuern.
Szenario zwei: Sie sind Gründerin, brauchen schnell ein überzeugendes Logo und eine Visitenkarte für den Start. Das Budget ist überschaubar, aber die Vision ist klar. Ein spezialisierter Freelancer wäre hier wahrscheinlich die agilere und kostengünstigere Lösung.
Am Ende ist es keine Frage von „besser“ oder „schlechter“, sondern von „passender“. Je genauer Sie Ihre eigenen Bedürfnisse definieren, bevor Sie auf die Suche gehen, desto besser. Das spart nicht nur Zeit, sondern stellt auch sicher, dass Sie den richtigen kreativen Partner für Ihr Projekt finden.
Agentur vs. Freelancer im Überblick
Um Ihnen die Entscheidung etwas leichter zu machen, haben wir die wichtigsten Kriterien in einer Tabelle gegenübergestellt. Betrachten Sie diese als eine Art Checkliste, um Ihre eigenen Prioritäten abzuwägen.
Kriterium | Werbeagentur | Freelancer |
|---|---|---|
Projektumfang | Ideal für komplexe, strategische Projekte (z. B. Rebranding) | Perfekt für klar definierte, fokussierte Aufgaben (z. B. Logo-Design) |
Budget | Höhere Investition durch Overhead und Teamgröße | Oft kosteneffizienter durch geringere Fixkosten |
Kommunikation | Meist über einen Projektmanager, strukturierte Prozesse | Direkter, persönlicher Kontakt zum Designer |
Flexibilität | Feste Prozesse, oft weniger Spielraum für spontane Änderungen | Sehr agil und anpassungsfähig bei neuen Anforderungen |
Expertise | Breites Spektrum an Spezialisten unter einem Dach | Oft hoch spezialisiert in einer bestimmten Nische |
Fragen Sie sich also: Was genau brauche ich über das reine Design hinaus? Suche ich einen strategischen Partner, der mich langfristig begleitet, oder einen kreativen Experten für eine klar umrissene Aufgabe? Ihre Antwort auf diese Frage wird Sie sicher zur richtigen Entscheidung führen.
Ein Blick hinter die Kulissen: Wie ein Corporate Design entsteht
Haben Sie sich schon mal gefragt, wie aus einer ersten, vielleicht noch vagen Idee ein fertiges Corporate Design wird, das man anfassen und sehen kann? Dieser Weg ist kein mystischer Kreativ-Flash, sondern ein handfester, strukturierter Prozess. Wenn Sie ein Corporate Design erstellen lassen, starten Sie zusammen mit Ihrem Designpartner – sei es eine Agentur oder ein Freelancer – eine spannende Reise, die weit über das Aussuchen schöner Farben hinausgeht.
Der Startschuss fällt in der Regel mit einem Kick-off-Workshop. Hier wird das Briefing, das Sie vorbereitet haben, zum Leben erweckt. Man taucht tief in die DNA Ihres Unternehmens ein. Strategen und Designer stellen gezielte Fragen, um Ihre Vision, Ihre Werte und Ihre Position am Markt wirklich bis ins letzte Detail zu verstehen. Dieses gemeinsame Fundament ist das A und O für alles, was danach kommt.
Von der Strategie zur ersten Visualisierung
Sobald die strategische Basis steht, geht es in die Konzeptionsphase. Das ist der Moment, in dem die Designer die erarbeitete Strategie in erste visuelle Ideen übersetzen. Das passiert nicht aus dem Bauch heraus, sondern ist immer noch stark analytisch geprägt. Zuerst werden oft Moodboards erstellt, um verschiedene Stimmungen und Stilrichtungen auszuloten. Fühlt sich die Marke eher warm und nahbar an oder doch kühl und technologisch?
Darauf aufbauend entstehen dann die ersten konkreten Entwürfe für die zentralen Bausteine Ihrer neuen Identität: das Logo, die Farbwelt und die Schriften.
Diese ersten Entwürfe sind keine fertigen Lösungen, sondern bewusst unterschiedliche Denkansätze. Ein Entwurf könnte zum Beispiel sehr modern und minimalistisch sein, ein anderer eher klassisch und vertrauensvoll. So bekommen Sie ein Gefühl für die Bandbreite der Möglichkeiten und haben eine solide Grundlage für die weitere Diskussion.
Die folgende Grafik zeigt, welche Weichen Sie schon früh im Prozess stellen müssen – vom Budget bis zur Wahl des richtigen Partners.

Man sieht deutlich: Jede Entscheidung baut auf der vorherigen auf. Ein professionelles Design entsteht nicht zufällig, sondern folgt einer klaren Logik.
Feedbackschleifen und was am Ende dabei rauskommt
Mit den ersten Entwürfen in der Hand beginnt der Dialog – die Abstimmungs- und Feedbackrunden. Hier ist Ihre aktive Mitarbeit Gold wert. Gutes Feedback ist dabei immer konkret und konstruktiv. Statt eines pauschalen „Das gefällt mir nicht“, erklären Sie lieber, warum es aus Ihrer Sicht nicht zur Markenbotschaft passt. Ein Profi wird dieses Feedback dankbar aufnehmen, um die eingeschlagene Richtung Schritt für Schritt zu verfeinern.
Ein guter Designprozess ist ein Dialog auf Augenhöhe. Er lebt von offener Kommunikation und dem gemeinsamen Ziel, die beste visuelle Lösung für die strategischen Ziele des Unternehmens zu finden.
Meist kristalisiert sich nach ein bis zwei solcher Runden eine klare Richtung heraus. Dieses finale Designkonzept wird dann auf Herz und Nieren geprüft und für die wichtigsten Anwendungsfälle durchgespielt.
Am Ende des ganzen Prozesses steht nicht einfach nur ein Logo, sondern ein komplettes Werkzeugpaket – die sogenannten Deliverables. Diese sorgen dafür, dass Ihre Marke ab sofort überall einheitlich und professionell auftritt.
Logo-Paket: Ihr Logo in allen nur denkbaren Dateiformaten (für Web, Druck, Social Media) und Farbvarianten (positiv, negativ, einfarbig).
Farb- und Typografie-System: Eine exakte Definition Ihrer Markenfarben (mit Werten für CMYK, RGB, HEX) und der festgelegten Hausschriften.
Design-Vorlagen: Direkt anwendbare Templates für die Geschäftsausstattung (Visitenkarten, Briefpapier), Präsentationen oder Social-Media-Posts.
Corporate Design Manual: Das ist die Bibel für Ihre Marke. Dieser Styleguide erklärt allen Mitarbeitern und externen Dienstleistern ganz genau, wie das neue Design korrekt eingesetzt wird – und wie nicht.
Wenn Sie jetzt neugierig geworden sind, wie so ein Projekt in der Praxis abläuft, werfen Sie doch mal einen Blick auf unseren detaillierten Branding-Prozess für eine starke Markenidentität.
Was ein professionelles Corporate Design wirklich kostet
Die Frage nach den Kosten ist meist eine der ersten – und eine der wichtigsten. Doch eine pauschale Antwort darauf gibt es selten. Sehen Sie die Investition in Ihr Corporate Design weniger als festen Preispunkt, sondern vielmehr als ein Spektrum. Die Kosten hängen direkt von Ihren Zielen, dem Umfang des Projekts und der Tiefe der strategischen Arbeit ab.
Wenn Sie ein Corporate Design erstellen lassen, kaufen Sie ja nicht einfach nur ein Logo. Sie investieren in einen durchdachten Prozess, der Kreativität, Marktanalyse und handwerkliches Können vereint. Und genau das spiegelt sich in der Preisspanne wider.
Die wichtigsten Preistreiber im Überblick
Den größten Einfluss auf die Rechnung hat am Ende des Tages der Leistungsumfang. Brauchen Sie ein schlankes Start-up-Paket mit Logo und Visitenkarte? Oder steht ein komplettes Rebranding für Ihr etabliertes Unternehmen an, inklusive neuer Markenstrategie, Webdesign und einem detaillierten Styleguide? Je mehr strategische Beratung und je mehr fertige Design-Anwendungen (Deliverables) Sie benötigen, desto höher fällt die Investition aus.
Aber auch andere Faktoren spielen eine entscheidende Rolle:
Erfahrung des Partners: Eine renommierte Agentur mit einem eingespielten Team und beeindruckenden Referenzen kalkuliert natürlich mit höheren Stundensätzen als ein talentierter Freelancer, der am Anfang seiner Karriere steht.
Anzahl der Entwürfe: Ein Prozess, bei dem mehrere komplett unterschiedliche Designrouten entwickelt werden, ist logischerweise aufwendiger als ein Ansatz, der von Anfang an auf einen einzigen, stark fokussierten Vorschlag hinarbeitet.
Korrekturschleifen: Die Anzahl der Feedbackrunden, die im Angebot enthalten sind, beeinflusst den Aufwand ebenfalls. Ein glasklares Briefing ist hier der beste Weg, um die Kosten im Griff zu behalten.
Realistische Preisspannen für Ihr Projekt
Um Ihnen ein besseres Gefühl für die Zahlen zu geben, hier ein paar typische Preisrahmen aus der Praxis.
Projektumfang | Typische Investition | Ideal für |
|---|---|---|
Logo-Design Paket | 1.500 € – 5.000 € | Start-ups und Gründer, die einen professionellen ersten Auftritt benötigen. |
Basis Corporate Design | 5.000 € – 15.000 € | Kleinere und mittlere Unternehmen, die ein Fundament mit Logo, Farben, Schrift und Geschäftsausstattung brauchen. |
Umfassendes Rebranding | Ab 15.000 € aufwärts | Etablierte Unternehmen, die eine komplette strategische und visuelle Neuausrichtung über alle Kanäle hinweg anstreben. |
Bitte verstehen Sie diese Zahlen als Orientierung. Jedes Projekt ist anders und die Kosten können je nach Ihren spezifischen Wünschen variieren.
Ein wichtiger Tipp aus meiner Erfahrung: Das günstigste Angebot ist selten das beste. Ein extrem niedriger Preis deutet oft auf fehlende strategische Tiefe hin. Das Ergebnis ist dann vielleicht ein hübsches Bild, aber kein funktionierendes Designsystem, das Ihre Marke wirklich voranbringt.
Betrachten Sie die Kosten nicht als reinen Ausgabenblock, sondern als eine der klügsten Investitionen in die Zukunft Ihres Unternehmens. Ein starkes, professionelles Erscheinungsbild zahlt sich über Jahre aus – es schafft Vertrauen, stärkt die Kundenbindung und hat einen direkten, positiven Einfluss auf Ihren Umsatz. Es ist das Fundament, auf dem all Ihre zukünftigen Marketingmaßnahmen aufbauen.
Das neue Design zum Leben erwecken
Ein brandneues Corporate Design in den Händen zu halten, ist ein fantastischer Moment. Aber jetzt fängt die eigentliche Arbeit erst an: die konsequente Umsetzung im gesamten Unternehmen. Ihre neue visuelle Identität kann ihre volle Kraft nämlich nur dann entfalten, wenn sie wirklich an jedem einzelnen Kontaktpunkt – egal ob mit Kunden, Partnern oder den eigenen Leuten – einheitlich und professionell gelebt wird.
Das entscheidende Werkzeug dafür ist Ihr Corporate Design Manual. Sehen Sie es nicht als Dokument, das in der Schublade verstaubt. Es ist Ihr aktiver Leitfaden, der sicherstellt, dass jeder im Team dieselbe visuelle Sprache spricht. Ob Website, Marketing-Flyer oder interne Memos – dieser Styleguide ist die eine, zentrale Wahrheit für Ihren Markenauftritt.
Ihr Aktionsplan für den Rollout
Ein sauber geplanter Rollout ist das A und O, um Chaos zu vermeiden und einen reibungslosen Übergang zu schaffen. Am besten gehen Sie strategisch vor und überlegen, welche Berührungspunkte mit Ihrer Marke am wichtigsten sind.
Digitale Kanäle zuerst: Fangen Sie mit Ihrer Website, den Social-Media-Profilen und den E-Mail-Signaturen an. Diese Kanäle lassen sich meist am schnellsten umstellen und haben die größte Außenwirkung.
Marketing- und Vertriebsmaterialien: Parallel dazu sollten Präsentationen, Broschüren und Angebotsvorlagen aktualisiert werden. Ihr Vertriebsteam muss vom ersten Tag an mit den neuen, überzeugenden Unterlagen arbeiten können.
Interne Verankerung: Holen Sie Ihre Mitarbeiter ins Boot! Erklären Sie ihnen die strategischen Gedanken hinter dem Redesign. Wenn sie verstehen, warum die Marke nun so aussieht, werden sie zu echten und überzeugten Markenbotschaftern.
Der Übergang ist übrigens auch die perfekte Gelegenheit, mal ordentlich auszumisten. Veraltete Vorlagen und überholte Designs können endlich in den Papierkorb wandern. Aktuelle Designtrends gehen ohnehin weg von steriler Perfektion und hin zu mehr Emotionalität und Charakter. Viele Experten sehen darin eine bewusste Gegenbewegung zur austauschbaren KI-Ästhetik. Echtes Storytelling und eine authentische Identität rücken in den Fokus. Das zeigt einmal mehr, warum ein maßgeschneidertes Corporate Design, das Ihre wahre Seele zeigt, so viel wirkungsvoller ist als jede Vorlage von der Stange. Mehr dazu finden Sie in den aktuellen Design-Prognosen auf designerinaction.de.
Den Erfolg messbar machen
Wenn Sie ein Corporate Design erstellen lassen, ist das eine Investition in Ihre Geschäftsziele. Genau deshalb ist es so wichtig, den Erfolg dieser Investition auch zu messen. Legen Sie von Anfang an klare Kennzahlen (KPIs) fest, um die Auswirkungen des neuen Designs im Blick zu behalten.
Ein starkes Corporate Design ist kein starres Korsett, sondern ein lebendiges System. Es muss mit Ihrem Unternehmen wachsen, sich anpassen können und sollte regelmäßig auf seine Wirksamkeit überprüft werden.
Beobachten Sie zum Beispiel, wie sich die Markenbekanntheit entwickelt – das geht über Umfragen oder die Analyse von Erwähnungen in sozialen Netzwerken. Werfen Sie einen Blick auf Ihre Website-Metriken: Verbessert sich die Verweildauer? Sinkt die Absprungrate? Genauso wertvoll ist qualitatives Feedback, zum Beispiel aus Kundengesprächen. Es liefert tiefe Einblicke, wie sich die Wahrnehmung Ihrer Marke tatsächlich verändert hat. Übrigens spielt auch die Wirkung Ihrer Corporate Design Farben eine riesige Rolle dabei, wie Ihre Marke bei den Menschen ankommt.
Die brennendsten Fragen rund ums Corporate Design
Wer sich dazu entscheidet, ein Corporate Design erstellen zu lassen, steht oft vor einem Berg von Fragen. Das ist auch gut so, denn schließlich geht es um eine Investition in die Zukunft Ihrer Marke. Aus unserer Erfahrung wissen wir, welche Themen dabei immer wieder auf den Tisch kommen.
Hier finden Sie praxiserprobte Antworten auf die häufigsten Fragen – von der Dauer des Projekts über die Nutzungsrechte bis hin zum unverzichtbaren Styleguide. So bekommen Sie von Anfang an ein klares Bild.
Wie lange dauert es, ein Corporate Design zu entwickeln?
Ganz ehrlich? Es kommt drauf an. Die Dauer hängt immer vom Umfang und der Tiefe des Projekts ab. Eine pauschale Antwort gibt es nicht, aber es gibt verlässliche Richtwerte, die Ihnen eine gute Orientierung geben.
Geht es „nur“ um ein knackiges Logo für ein frisches Start-up, kann das Ganze schon in zwei bis drei Wochen über die Bühne gehen. Hier konzentriert sich alles auf das Herzstück Ihrer neuen visuellen Identität.
Wenn wir aber von einem kompletten Corporate Design sprechen, das weit über das Logo hinausgeht, brauchen wir etwas mehr Zeit. Solche Projekte umfassen meistens:
Einen gemeinsamen Strategie-Workshop, um auf den Punkt zu kommen
Das Ausarbeiten einer klaren Markenpositionierung und -geschichte
Die Entwicklung von Logo, Farbkonzept, Schriftfamilie und Bildsprache
Die Erstellung eines handfesten CI-Manuals für die tägliche Arbeit
Für einen solchen tiefgehenden Prozess sollten Sie bei einem mittelständischen Unternehmen mit sechs bis zwölf Wochen rechnen. Eine gute Agentur legt Ihnen von Anfang an einen transparenten Fahrplan mit klaren Meilensteinen vor. So wissen Sie immer, wo die Reise gerade hingeht.
Was steht in einem guten Corporate Design Manual?
Das Corporate Design Manual – auch Styleguide oder CI-Manual genannt – ist das Gesetzbuch Ihrer Marke. Es ist die eine, zentrale Wahrheit, die sicherstellt, dass Ihr Auftritt überall konsistent und professionell wirkt.
Man kann sich das CI-Manual wie die Verfassung der Marke vorstellen. Es definiert die Regeln des visuellen Auftritts, damit alle – vom eigenen Team bis zum externen Partner – die gleiche Sprache sprechen.
Ein Manual, das seinen Namen verdient, muss mindestens diese Punkte glasklar definieren:
Logo-Anwendung: Genaue Regeln für die Platzierung, den nötigen Freiraum um das Logo (Schutzzone) und ganz wichtig: No-Gos, also Beispiele, wie das Logo auf keinen Fall verwendet werden darf.
Farbpalette: Ihre Haupt- und Nebenfarben, definiert mit den exakten Werten für alle Anwendungsfälle (CMYK für den Druck, RGB und HEX für alles Digitale).
Typografie: Welche Schriften kommen für Überschriften, Texte und besondere Hervorhebungen zum Einsatz? Inklusive Vorgaben zu Größen und Abständen.
Bildsprache: Ein Leitfaden, der den Stil, die Atmosphäre und die Motive der Fotos und Grafiken beschreibt, die zu Ihrer Marke passen.
Gehören die Nutzungsrechte nach dem Projekt wirklich mir?
Ja, uneingeschränkt. Das ist absoluter Branchenstandard und nicht verhandelbar. Jede seriöse Agentur und jeder professionelle Freelancer überträgt Ihnen nach vollständiger Bezahlung die ausschließlichen und uneingeschränkten Nutzungsrechte für das finale Design, das Sie abgenommen haben.
Das heißt für Sie: Sie dürfen Ihr neues Corporate Design ohne zeitliche, räumliche oder inhaltliche Beschränkung nutzen. Achten Sie unbedingt darauf, dass dieser Punkt klipp und klar im Vertrag festgehalten ist. Die Entwürfe, die auf dem Weg zum Ziel entstanden, aber nicht ausgewählt wurden, bleiben natürlich geistiges Eigentum der Designer.
Sie wollen Ihre Marke mit einem professionellen Corporate Design auf das nächste Level bringen? Bei OCTA MEDIA entwickeln wir visuelle Identitäten, die nicht nur gut aussehen, sondern Ihre Geschäftsziele nach vorne bringen. Sprechen Sie uns an für ein unverbindliches Erstgespräch.