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Corporate Design Farben die Ihre Marke unvergesslich machen

  • vor 4 Tagen
  • 16 Min. Lesezeit

Stellen Sie sich Ihre Marke einmal wie eine Person vor. Ihre Corporate-Design-Farben wären dann ihre Kleidung – das, was den ersten Eindruck formt, Gefühle auslöst und sofort im Gedächtnis bleibt. Farben sind also weit mehr als bloße Dekoration; sie sind ein knallhartes strategisches Werkzeug für Ihren Erfolg.


Warum die richtigen Corporate-Design-Farben den Unterschied machen


Farben sind die stille Sprache Ihrer Marke. Oft noch bevor ein Kunde auch nur ein einziges Wort gelesen hat, kommunizieren sie Werte, bauen Vertrauen auf und heben Sie von der Masse ab. Diese nonverbale Kommunikation ist ein unglaublich starkes Mittel, um eine solide Markenidentität zu schaffen.


Modernes Büro-Foyer mit Rezeption, einer Person dahinter und einem Mann stehend, dazu ein schwarzes Schild an der Wand.


Schauen wir uns doch mal die Großen an: Das leuchtende Rot von Coca-Cola sprüht vor Energie und Leidenschaft. Das beruhigende Blau von PayPal hingegen signalisiert Vertrauen und Sicherheit. Das ist kein Zufall. Dahinter steckt eine kluge Farbstrategie, die ganz gezielt auf die Psychologie der Zielgruppe abgestimmt ist.


Die Macht des ersten Eindrucks


Ein durchgängiges Farbschema sorgt für sofortige Wiedererkennung, ganz egal wo – auf der Website, in den sozialen Medien oder auf der Visitenkarte. Diese Einheitlichkeit vermittelt ein professionelles und verlässliches Bild, was für den Aufbau einer treuen Kundschaft absolut entscheidend ist.


Eine strategisch gewählte Farbpalette ist kein Luxus, sondern das Fundament jeder erfolgreichen visuellen Identität. Sie macht eine Marke nicht nur sichtbar, sondern auch spürbar.

Die Zahlen sprechen für sich: Studien belegen, dass Farben den Wiedererkennungswert einer Marke um bis zu 80 % steigern können. In bis zu 85 % der Fälle ist die Farbe sogar der Hauptgrund für den Kauf eines Produkts. Und bunte Anzeigen? Die werden 42 % häufiger gelesen als ihre schwarz-weißen Gegenstücke. Die Wirkung ist also messbar.


Mehr als nur ein hübscher Anstrich


Die Auswahl der passenden Corporate-Design-Farben ist ein zentraler Baustein Ihrer gesamten Markenstrategie. Sie legt fest, wie Ihre Marke wahrgenommen wird und welche Emotionen sie bei potenziellen Kunden weckt. Eine gut durchdachte Farbwelt trägt damit direkt zum Geschäftserfolg bei, denn sie:


  • Baut Vertrauen und Glaubwürdigkeit auf: Konsistenz wirkt einfach professionell.

  • Unterstreicht Ihre Markenbotschaft: Jede Farbe transportiert unbewusst bestimmte Werte.

  • Grenzt Sie vom Wettbewerb ab: Ein einzigartiges Farbschema macht Sie unverwechselbar.

  • Führt den Nutzer: Akzentfarben können gezielt die Aufmerksamkeit auf wichtige Buttons oder Links lenken.


Am Ende des Tages sind die Farben die visuelle DNA Ihrer Marke. Sie sind ein entscheidender Faktor dafür, wie Menschen sich an Ihre brand identity erinnern und mit ihr interagieren.


Die Psychologie hinter den Farben verstehen


Farben sind so viel mehr als nur schmückendes Beiwerk. Sie sind eine kraftvolle, nonverbale Sprache, die direkt mit unserem Unterbewusstsein spricht. Jede Farbe löst ganz bestimmte Emotionen und Assoziationen aus, die tief in unserer Kultur und unseren persönlichen Erfahrungen verwurzelt sind. Für Ihr Corporate Design ist das eine riesige Chance: Sie können die richtige Botschaft senden, noch bevor jemand auch nur ein einziges Wort gelesen hat.


Stellen Sie sich Farben einfach als emotionale Abkürzungen vor. Sie können Vertrauen signalisieren, Dringlichkeit erzeugen oder ein Gefühl von Ruhe und Gelassenheit vermitteln. Die Wahl Ihrer Corporate-Design-Farben ist deshalb keine reine Geschmacksfrage. Es ist eine strategische Entscheidung, die festlegt, wie Ihre Marke auf der Gefühlsebene ankommt.


Was uns die Grundfarben insgeheim erzählen


Jede Farbe hat ihre eigene Persönlichkeit, ihren eigenen Charakter. Um die richtige Wahl für Ihre Marke zu treffen, müssen Sie diese Sprache erst einmal verstehen. Werfen wir einen Blick auf die gängigsten Farben und was sie bei uns auslösen:


  • Blau: Der Inbegriff von Vertrauen, Sicherheit und Professionalität. Kein Wunder, dass Banken, Versicherungen und große Technologiekonzerne wie SAP oder die Deutsche Bank darauf setzen. Blau strahlt Kompetenz und Stabilität aus.

  • Rot: Steht für Energie, Leidenschaft, aber auch für Dringlichkeit und Aufregung. Marken wie Coca-Cola oder MediaMarkt nutzen Rot, um sofort ins Auge zu fallen und eine dynamische, kraftvolle Botschaft zu senden.

  • Grün: Als Farbe der Natur symbolisiert Grün ganz klar Wachstum, Gesundheit, Nachhaltigkeit und Harmonie. Es ist die logische Wahl für Bio-Marken, Umweltorganisationen oder Unternehmen im Gesundheitssektor.

  • Schwarz: Wirkt elegant, exklusiv und strahlt Autorität aus. Luxusmarken wie Chanel oder große Automobilhersteller wie Mercedes-Benz nutzen Schwarz, um Hochwertigkeit, Stärke und einen Hauch von Mysterium zu vermitteln.

  • Gelb: Diese Farbe versprüht Optimismus, Freude und Kreativität. Sie ist ideal für Marken, die als zugänglich, freundlich und innovativ wahrgenommen werden wollen – denken Sie nur an die Deutsche Post.


Diese Assoziationen sind alles andere als Zufall, sondern das Ergebnis jahrelanger kultureller Prägung. Deshalb folgen auch die Farbschemata führender deutscher Unternehmen ganz klaren Mustern. Eine Analyse der großen Player hat gezeigt, dass Blau und Schwarz dominieren, weil sie perfekt die Werte Vertrauen, Verlässlichkeit und Exzellenz verkörpern. Tatsächlich positionieren sich etwa drei Viertel aller DAX-40-Unternehmen farblich in diesem Spektrum. Wenn Sie tiefer einsteigen möchten, finden Sie mehr über die Farbwahl deutscher Top-Marken bei Vistaprint heraus.


Um Ihnen einen schnellen Überblick zu geben, fasst diese Tabelle die wichtigsten psychologischen Effekte zusammen.


Übersicht der Farbpsychologie für Marken Diese Tabelle fasst die psychologische Wirkung gängiger Farben zusammen und gibt Beispiele für passende Branchen und Markenwerte.


Farbe

Psychologische Wirkung

Passende Branchen/Markenwerte

Blau

Vertrauen, Sicherheit, Ruhe, Professionalität, Loyalität

Finanzen, Technologie, Gesundheitswesen, Versicherungen

Rot

Energie, Leidenschaft, Aufregung, Dringlichkeit, Appetit

Lebensmittel, Unterhaltung, Einzelhandel (Sales), Sport

Grün

Natur, Wachstum, Gesundheit, Frische, Nachhaltigkeit

Umwelt, Bio-Produkte, Finanzen (Wachstum), Wellness

Gelb

Optimismus, Freude, Kreativität, Aufmerksamkeit, Wärme

Energie, Lebensmittel, Kreativagenturen, Kinderprodukte

Orange

Freundlichkeit, Begeisterung, Vitalität, Erschwinglichkeit

Jugendmarken, Tech-Startups, Lebensmittel, Kreativbranche

Lila

Luxus, Kreativität, Spiritualität, Weisheit, Qualität

Luxusgüter, Kosmetik, Bildung, spirituelle Angebote

Schwarz

Eleganz, Stärke, Exklusivität, Autorität, Modernität

Mode, Luxus, Technologie, Automobilindustrie

Weiß

Reinheit, Einfachheit, Minimalismus, Ehrlichkeit, Klarheit

Gesundheitswesen, Technologie (z.B. Apple), Hochzeitsbranche


Denken Sie daran: Dies sind allgemeine Assoziationen. Der kulturelle Kontext und die Kombination mit anderen Farben spielen immer eine wichtige Rolle für die Gesamtwirkung.


Wie Ihre Markenfarben Ihre Werte transportieren


Die wahre Magie der Farbpsychologie entfaltet sich erst dann, wenn die gewählten Farben perfekt auf die Kernwerte einer Marke abgestimmt sind. Ein nachhaltiges Startup würde mit einem aggressiven Rot seine Glaubwürdigkeit sofort untergraben. Genauso würde ein leuchtendes Gelb für eine renommierte Anwaltskanzlei unpassend verspielt wirken.


Die richtige Farbwahl sorgt dafür, dass Ihre visuelle Identität und Ihre Markenbotschaft im Einklang sind. Sie schaffen eine intuitive Verbindung, die Kunden sofort verstehen und der sie vertrauen.

Ein Paradebeispiel dafür ist die Versicherungswirtschaft. Nahezu jede große Versicherung, von der Allianz bis zur HUK-Coburg, setzt auf Blau. Und warum? Weil die Farbe unterbewusst genau das verspricht, was Kunden von einer Versicherung erwarten: Sicherheit, Verlässlichkeit und Ruhe. Niemand möchte einen Vertrag bei einem Anbieter abschließen, der mit einem chaotischen, aufregenden Farbton für sich wirbt.


Ihre Zielgruppe spricht auch eine Farbsprache


Neben den allgemeinen Assoziationen spielen natürlich auch die Vorlieben Ihrer Zielgruppe eine entscheidende Rolle. Demografische Faktoren wie Alter, Geschlecht oder kultureller Hintergrund können die Wahrnehmung von Farben stark beeinflussen.


Jüngere Zielgruppen reagieren oft positiv auf kräftige, mutige Farben, die Energie und Innovation ausstrahlen. Ein älteres Publikum bevorzugt möglicherweise eher gedeckte, klassische Töne, die für Beständigkeit und Qualität stehen. Eine gründliche Analyse Ihrer Zielgruppe hilft Ihnen dabei, eine Farbpalette zu entwickeln, die nicht nur Ihre Markenwerte widerspiegelt, sondern auch Ihre idealen Kunden emotional anspricht und so eine viel stärkere Bindung aufbaut.


Letztendlich ist die Auswahl der richtigen Corporate-Design-Farben ein Dialog zwischen Ihrer Marke und Ihrem Publikum.


Ihre Markenfarbpalette Schritt für Schritt erstellen


Okay, die Theorie zur Farbpsychologie sitzt. Jetzt geht es ans Eingemachte: Wie entwickeln Sie eine Farbpalette, die wirklich für Ihre Marke arbeitet? Das ist kein Ratespiel, sondern ein handfester, strategischer Prozess. Betrachten Sie die nächsten Absätze als Ihren persönlichen Workshop, der Sie von der ersten Idee bis zur fertigen Palette führt. Am Ende werden Ihre Corporate Design Farben Ihre Marke perfekt verkörpern.


Jede Farbe, die Sie wählen, löst bei Ihren Kunden eine Kette von Assoziationen und Gefühlen aus. Das ist keine Magie, sondern ein direkter Draht ins Gehirn, der das Bild Ihrer Marke prägt.


Infografik zeigt den Prozess von Farbe über das Gehirn zur Marke in drei Schritten mit Icons.


Diese Grafik bringt es auf den Punkt: Die Farbwahl ist der erste Dominostein, der fällt und am Ende darüber entscheidet, wie Ihre Marke emotional ankommt.


Das Fundament legen: Wer ist Ihre Marke?


Bevor Sie auch nur an eine einzige Farbe denken, müssen Sie sich diese eine Frage stellen: Wofür stehen wir eigentlich? Ist Ihre Marke ein mutiger Vorreiter oder eher der verlässliche Fels in der Brandung? Schnappen Sie sich einen Stift und schreiben Sie drei bis fünf Adjektive auf, die den Kern Ihrer Marke treffen. Diese Worte sind Ihr Kompass für jede weitere Entscheidung.


Stellen wir uns ein fiktives Startup vor: „EcoCharge“, ein Anbieter für nachhaltige E-Auto-Ladelösungen. Die Kernwerte könnten sein: innovativ, nachhaltig und zugänglich. Genau diese drei Begriffe bilden das Fundament, auf dem wir jetzt die Farbwelt aufbauen.


Das 60-30-10-Prinzip für eine harmonische Farbpalette


Eine professionelle Farbpalette braucht Balance. Einfach ein paar Lieblingsfarben zusammenzuwerfen, führt meistens zu Chaos. Hier hat sich die 60-30-10-Regel aus der Innenarchitektur als unglaublich nützlich erwiesen. Sie sorgt für eine klare visuelle Hierarchie und verhindert, dass Ihr Design überladen wirkt.


  • Primärfarbe (60 %): Das ist Ihre Hauptfarbe, der Star der Show. Sie dominiert das Design, trägt die wichtigste Botschaft und sorgt für den Wiedererkennungswert.

  • Sekundärfarbe (30 %): Sie ist die perfekte Unterstützung für Ihre Primärfarbe. Sie schafft Kontrast, lockert Flächen auf und wird oft für Zwischenüberschriften oder sekundäre Elemente genutzt.

  • Akzentfarbe (10 %): Das ist der Paukenschlag! Sparsam eingesetzt, zieht diese Farbe die Blicke auf sich. Perfekt für alles, was wichtig ist: Buttons, Links oder besondere Hinweise, die man auf keinen Fall übersehen soll.


Die 60-30-10-Regel ist kein starres Gesetz, sondern eine bewährte Faustregel. Sie gibt Ihnen ein Gerüst, damit jede Farbe eine klare Rolle spielt und Ihr Corporate Design am Ende aufgeräumt und professionell aussieht.

„EcoCharge“ in Farbe übersetzt


Lassen Sie uns das Prinzip direkt auf unser Startup „EcoCharge“ anwenden. Wir brauchen Farben, die Innovation, Nachhaltigkeit und Zugänglichkeit ausstrahlen.


  1. Primärfarbe (Nachhaltigkeit): Hier drängt sich ein sattes, modernes Grün geradezu auf. Es schreit förmlich „Öko“ und „Wachstum“ und kommuniziert die Kernbotschaft auf den ersten Blick.

  2. Sekundärfarbe (Innovation): Um den technischen Aspekt zu unterstreichen, wählen wir ein klares, seriöses Dunkelgrau (Anthrazit). Es bietet einen eleganten Kontrast zum Grün, ohne ihm die Show zu stehlen – ideal für Texte und ruhige Hintergrundflächen.

  3. Akzentfarbe (Zugänglichkeit): Wir wollen Energie und Optimismus versprühen. Dafür eignet sich ein leuchtendes Korallenrot perfekt. Diese Farbe springt einem sofort ins Auge und ist damit wie geschaffen für den „Jetzt laden“-Button.


Praktische Helfer für die Farbwahl


Sie müssen kein ausgebildeter Designer sein, um eine stimmige Farbpalette zu erstellen. Es gibt ein paar fantastische Online-Tools, die Ihnen die schwere Arbeit abnehmen.


  • Adobe Color: Ein echtes Kraftpaket. Hier können Sie Farbharmonien nach klassischen Regeln (komplementär, triadisch etc.) erstellen oder sogar Farben aus einem inspirierenden Foto extrahieren.

  • Coolors: Genial einfach und macht fast schon süchtig. Drücken Sie die Leertaste und der Generator spuckt eine neue, harmonische Palette aus. Farben, die Ihnen gefallen, können Sie einfach sperren und weitersuchen, bis die perfekte Kombi steht.

  • Canva Color Palette Generator: Sie haben ein Bild, dessen Stimmung genau zu Ihrer Marke passt? Laden Sie es hoch und Canva zaubert Ihnen daraus eine passende Farbpalette.


Diese Tools sind Gold wert, um erste Ideen zu visualisieren und sicherzustellen, dass Ihre Farben auch wirklich gut miteinander harmonieren.


Wenn Sie jetzt noch tiefer graben und wissen wollen, wie Sie die perfekten Farben für Ihr Logo finden, haben wir dazu einen weiterführenden Artikel für Sie. Mit diesem Fahrplan im Gepäck entwickeln Sie eine Farbpalette, die nicht nur gut aussieht, sondern eine klare Mission hat: Ihre Marke erfolgreich zu machen.


Technische Grundlagen: So kommen Ihre Farben überall perfekt zur Geltung


Eine brillante Farbpalette ist die eine Sache. Dafür zu sorgen, dass Ihr leuchtendes Markenrot auf der Visitenkarte genauso knackig aussieht wie auf dem Smartphone, ist die andere. Hier kommt die technische Seite ins Spiel – das Fundament, damit Ihre Corporate-Design-Farben über alle Kanäle hinweg konsistent und professionell wirken.



Ohne dieses Know-how passiert es schnell: Das Logo im Flyer wirkt verwaschen, die Farbe auf der Website weicht von der im Prospekt ab. Solche Pannen können das gesamte Markenbild schwächen und lassen ein Unternehmen schnell unprofessionell aussehen.


Die Sprache der Farben verstehen: HEX, RGB und CMYK


Stellen Sie sich vor, Sie versuchen, sich in unterschiedlichen Dialekten zu verständigen. So ähnlich verhält es sich mit den Farbmodellen für die digitale Welt und den Druck. Jedes Modell hat seine eigene „Grammatik“ und ist für einen bestimmten Zweck gemacht.


  • RGB (Rot, Grün, Blau): Das ist das Farbmodell für alles, was leuchtet – also Bildschirme. Monitore, Smartphones und Fernseher mischen Licht in diesen drei Grundfarben, um das gesamte Spektrum darzustellen. RGB ist die Sprache Ihrer Website, Ihrer Social-Media-Posts und digitaler Anzeigen.

  • HEX (Hexadezimal): Im Grunde ist das nur eine Kurzschreibweise für RGB-Werte, die Webentwickler und Designer lieben. Ein Code wie ist eine exakte, für Computer lesbare Anweisung für einen ganz bestimmten Blauton. Simpel und präzise.

  • CMYK (Cyan, Magenta, Gelb, Schwarz): Willkommen in der Welt des Drucks! Hier wird Farbe auf eine Oberfläche (meist weißes Papier) aufgetragen, die bestimmte Lichtwellen schluckt (subtrahiert). CMYK ist die Sprache Ihrer Visitenkarten, Broschüren und Plakate.


Der entscheidende Haken ist: Nicht jede leuchtende RGB-Farbe vom Bildschirm lässt sich im CMYK-Druck 1:1 nachbilden. Deshalb ist es unerlässlich, für jede Ihrer Markenfarben die exakten Werte in allen wichtigen Modellen festzulegen.


Ein professioneller Styleguide ist hier Gold wert. Er listet für jede Corporate-Design-Farbe die exakten HEX-, RGB- und CMYK-Werte auf. Das ist die einzige Garantie für eine konsistente Markendarstellung, online wie offline.

Die Welt der Farbmodelle kann anfangs verwirrend sein. Diese Tabelle gibt Ihnen einen schnellen Überblick, welches Modell wann zum Einsatz kommt.


Farbmodelle im Überblick


Ein direkter Vergleich der gängigsten Farbmodelle und ihrer optimalen Anwendungsbereiche.


Farbmodell

Beschreibung

Anwendungsbereich

RGB

Additives Farbmodell (Lichtmischung) für leuchtende Medien. Großer Farbraum, ideal für brillante, dynamische Darstellungen.

Websites, Apps, Social Media, Online-Anzeigen, Präsentationen

HEX

Hexadezimale Kurzschreibweise für RGB-Werte. Der Standard für Webdesign und digitale Anwendungen.

CSS, HTML, Webentwicklung, UI/UX-Design

CMYK

Subtraktives Farbmodell (Farbabsorption) für den physischen Druck. Kleinerer Farbraum als RGB.

Visitenkarten, Flyer, Broschüren, Plakate, Verpackungen


Die richtige Wahl des Farbmodells ist also kein Detail, sondern die Grundlage für ein einheitliches und professionelles Erscheinungsbild über alle Medien hinweg.


Barrierefreiheit als Muss: Farbkontraste für alle


Ein herausragendes Corporate Design ist nicht nur schön, sondern auch für jeden zugänglich. Barrierefreiheit im Web – oft auch als Accessibility (a11y) bezeichnet – ist längst kein Nischenthema mehr. Es ist ein Qualitätsmerkmal und zunehmend eine rechtliche Anforderung. Ein zentraler Punkt dabei: der Farbkontrast.


Menschen mit Sehbeeinträchtigungen, wie etwa einer Farbsehschwäche, können Texte auf farbigem Hintergrund nur schwer oder gar nicht lesen, wenn der Kontrast zu gering ist. Das betrifft mehr Menschen, als man denkt: Ungefähr 8 % der Männer und 0,5 % der Frauen haben eine Rot-Grün-Sehschwäche. Ein Design, das diese Nutzer ausschließt, verschenkt Potenzial und schadet dem Image.


Die Web Content Accessibility Guidelines (WCAG) geben hier klare Mindeststandards vor:


  • AA-Standard: Ein Kontrastverhältnis von mindestens 4.5:1 für normalen Text. Das ist der gängigste Standard, den die meisten Websites anstreben sollten.

  • AAA-Standard: Ein Kontrastverhältnis von mindestens 7:1 für normalen Text. Dieser Standard bietet eine noch höhere Lesbarkeit und ist vorbildlich.


Zum Glück müssen Sie diese Verhältnisse nicht per Hand ausrechnen. Kostenlose Tools wie der Adobe Color Contrast Checker oder der WebAIM Contrast Checker machen die Prüfung kinderleicht. Geben Sie einfach die HEX-Codes Ihrer Text- und Hintergrundfarbe ein, und das Tool verrät Ihnen sofort, ob Sie die WCAG-Standards erfüllen.


Ein Tipp aus der Praxis: Sorgen Sie vor allem bei Ihren Fließtexten auf der Website für einen hohen Kontrast. Bei rein dekorativen Elementen oder Logos sind die Regeln etwas lockerer, aber sobald etwas gelesen werden soll, ist ein starker Kontrast unverzichtbar. So stellen Sie sicher, dass Ihre Botschaft auch wirklich jeden erreicht.


Die Farben Ihres Corporate Designs in der Praxis anwenden


Eine sorgfältig ausgewählte Farbpalette ist im Grunde ein Werkzeugkasten voller Potenzial. Doch erst, wenn diese Farben konsequent und strategisch über alle Kanäle hinweg zum Einsatz kommen, erwacht Ihre Marke wirklich zum Leben. Jetzt geht es darum, Ihre Corporate Design Farben aus der Theorie in die sichtbare Praxis zu bringen – vom Logo bis zum letzten Social-Media-Post.


Schreibtisch mit Monitor, der 'Konsistente Anwendung' zeigt, Smartphone, Broschüre und Karten. Zeigt Corporate Design-Materialien.


Das oberste Gebot lautet: Konsistenz. Jeder einzelne Punkt, an dem ein Kunde Ihrer Marke begegnet, muss dieselbe visuelle Sprache sprechen. Nur so entsteht dieses harmonische und vertrauenswürdige Gesamtbild, das sich im Kopf festsetzt.


Die Rolle jeder Farbe im Einsatz verstehen


Stellen Sie sich Ihre Farbpalette wie ein eingespieltes Team vor, in dem jede Farbe eine bestimmte Aufgabe hat. Die Art und Weise, wie Sie Primär-, Sekundär- und Akzentfarben verteilen, entscheidet darüber, wie klar und intuitiv Ihr Design am Ende wirkt. Ein fantastischer Leitfaden dafür ist die 60-30-10-Regel.


  • Ihre Primärfarbe (ca. 60 %) ist das Gesicht Ihrer Marke. Sie sollte auf großen Flächen dominieren, sei es der Header Ihrer Website, der Hintergrund von Präsentationsfolien oder der Hauptteil Ihrer Produktverpackung. Sie ist der Garant für den sofortigen Wiedererkennungswert.

  • Ihre Sekundärfarbe (ca. 30 %) schafft Ordnung und visuelles Interesse. Setzen Sie sie gezielt für Zwischenüberschriften, Infoboxen oder sekundäre Buttons ein. Sie unterstützt die Primärfarbe, ohne ihr die Show zu stehlen.

  • Ihre Akzentfarbe (ca. 10 %) ist Ihr wichtigster Wegweiser. Sie sollte sparsam, aber mit Bedacht eingesetzt werden, um die Blicke auf die allerwichtigsten Aktionen zu lenken. Perfekte Einsatzorte sind Call-to-Action-Buttons („Jetzt kaufen“), wichtige Links oder hervorgehobene Angebote.


Eine durchdachte Farbverteilung ist wie eine gute Gesprächsführung. Sie lenkt den Blick, hebt das Wesentliche hervor und stellt sicher, dass die Kernbotschaft klar und unmissverständlich ankommt.

Anwendung auf digitalen Kanälen


Gerade im digitalen Raum ist die Anwendung Ihrer Farben entscheidend, denn hier interagieren Nutzer schnell und treffen Entscheidungen in Sekundenbruchteilen.


Logo und Website Ihr Logo ist meist der allererste Berührungspunkt. Hier müssen Ihre Primär- und vielleicht auch Sekundärfarben sofort ins Auge fallen. Auf der Website prägt die Primärfarbe den Gesamteindruck, während die Sekundärfarbe Inhalte strukturiert. Die Akzentfarbe spielt hier ihre wichtigste Rolle: Sie führt den Nutzer zielsicher zu den Handlungen, die Sie sich von ihm wünschen.


Social Media Auf Plattformen wie Instagram, LinkedIn oder Facebook ist Einheitlichkeit der Schlüssel zum Erfolg. Nutzen Sie Ihre Markenfarben konsequent in Vorlagen für Posts, Stories und Profilbildern. So stechen Ihre Inhalte aus dem überfüllten Feed heraus und werden sofort Ihrer Marke zugeordnet – oft sogar, bevor der Name überhaupt gelesen wird.


Anwendung in der Offline-Welt


Natürlich hört die Konsistenz nicht beim Digitalen auf. Auch gedruckte Materialien müssen Professionalität und Zusammenhalt ausstrahlen.


Printmaterialien und Geschäftsausstattung Von der Visitenkarte über den Briefkopf bis zur Imagebroschüre – Ihre Primärfarbe sollte als klares Erkennungsmerkmal dienen. Sekundärfarben helfen dabei, Informationen zu ordnen, zum Beispiel in Diagrammen. Mit der Akzentfarbe können Sie gezielt besondere Angebote oder Kontaktdaten hervorheben. Denken Sie immer daran, die korrekten CMYK-Werte zu verwenden, um böse Überraschungen beim Druck zu vermeiden.


Präsentationen und Messestände Bei Präsentationen sorgt Ihre Primärfarbe für den roten Faden. Nutzen Sie die Akzentfarbe, um die wirklich wichtigen Zahlen, Kernaussagen oder das Fazit einer Folie zu betonen. Ein Messestand, der konsequent in Ihren Markenfarben gestaltet ist, wirkt schon aus der Ferne wie ein Magnet und verleiht Ihnen vor Ort eine starke Präsenz.


Um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie das in der Praxis aussehen kann, werfen Sie einen Blick auf erfolgreiche Beispiele für Corporate Design und lassen Sie sich inspirieren, wie andere Mittelständler mit durchdachten Farbkonzepten überzeugen.


Die ultimative Checkliste für einen konsistenten Markenauftritt


Gehen Sie diese Checkliste durch, um sicherzustellen, dass Ihre Farben wirklich überall einheitlich und wirkungsvoll eingesetzt werden:


  • Logo: Sind die finalen Farbversionen für alle Hintergründe (hell, dunkel, farbig) definiert und freigegeben?

  • Website: Ist die 60-30-10-Regel stimmig umgesetzt? Führt die Akzentfarbe zielsicher zu den wichtigsten CTAs?

  • Social Media: Gibt es feste Vorlagen für Posts und Stories, die jeder im Team nutzt?

  • Visitenkarten & Briefpapier: Wirkt die Primärfarbe präsent, aber nicht erdrückend?

  • Präsentationsvorlagen: Sind die Masterfolien im Corporate Design angelegt, sodass niemand improvisieren muss?

  • Marketingmaterialien (Flyer, Anzeigen): Ist die visuelle Hierarchie durch den Farbeinsatz sofort verständlich?

  • E-Mail-Newsletter: Entspricht das Template (Header, Buttons, Links) exakt der Farbpalette?

  • Verpackungen: Spiegelt das Design die Markenidentität wider und hebt sich im Verkaufsregal klar ab?


Indem Sie diese Punkte systematisch prüfen, schaffen Sie die Grundlage dafür, dass Ihre Marke an jedem einzelnen Kontaktpunkt einen starken, stimmigen und unvergesslichen Eindruck hinterlässt.


Häufig gestellte Fragen zu den Farben im Corporate Design


Die Welt der Corporate-Design-Farben ist unheimlich spannend, wirft in der Praxis aber auch eine Menge Fragen auf. Hier habe ich die häufigsten Anliegen zusammengetragen, die mir in der täglichen Arbeit mit Unternehmen immer wieder begegnen. Sehen Sie diesen Abschnitt als eine Art Erste-Hilfe-Kasten für schnelle und fundierte Entscheidungen.


Nachdem wir uns nun mit der Psychologie, der Entwicklung und der Anwendung Ihrer Farbpalette beschäftigt haben, ist es Zeit, ganz konkret zu werden. So können Sie Ihre Markenfarben selbstbewusst und erfolgreich einsetzen.


Wie viele Farben sollte mein Corporate Design haben?


Hier gilt ganz klar: Weniger ist mehr. Eine überladene Farbpalette wirkt schnell chaotisch und unprofessionell. Das schadet vor allem dem Wiedererkennungswert Ihrer Marke. Statt sich in einer Vielzahl von Tönen zu verlieren, ist eine kleine, aber strategisch durchdachte Auswahl Gold wert.


Eine fantastische Methode, um Ordnung und Harmonie in Ihr Design zu bringen, ist die 60-30-10-Regel. Diese simple Formel sorgt für eine klare visuelle Hierarchie und führt das Auge des Betrachters ganz natürlich.


  • Primärfarbe (60 %): Das ist Ihr visueller Anker, die Farbe, die man sofort mit Ihrer Marke verbindet. Sie sollte den größten Teil Ihrer Designs ausmachen.

  • Sekundärfarbe (30 %): Diese Farbe spielt eine unterstützende Rolle. Sie ergänzt Ihre Hauptfarbe perfekt und eignet sich super für Hintergründe, Infoboxen oder um Inhalte zu gliedern.

  • Akzentfarbe (10 %): Setzen Sie diese Farbe wie ein Gewürz ein – sparsam, aber gezielt. Sie ist ideal, um wichtige Elemente wie Call-to-Action-Buttons hervorzuheben und Blicke zu fangen.


Als Faustregel hat sich eine Palette aus drei bis maximal fünf Farben bewährt. Viel wichtiger als die genaue Anzahl ist aber, dass jede Farbe eine klare Aufgabe erfüllt und das Gesamtbild stimmig ist.

Oft hat ein minimalistischer Ansatz mit nur drei Farben eine viel stärkere und einprägsamere Wirkung als ein komplexes Schema. Konzentrieren Sie sich auf Qualität und strategischen Einsatz, nicht auf Quantität.


Kann ich meine Corporate-Design-Farben später noch ändern?


Ja, natürlich! Die Farben einer Marke anzupassen ist absolut möglich und manchmal sogar notwendig. Man nennt diesen Prozess Brand Refresh. Aber Vorsicht: Eine solche Entscheidung sollte niemals leichtfertig getroffen werden, denn die Konsequenzen sind weitreichend.


Ein Brand Refresh macht immer dann Sinn, wenn sich Ihr Unternehmen grundlegend weiterentwickelt hat. Typische Gründe dafür sind:


  • Strategische Neuausrichtung: Ihr Unternehmen verfolgt neue Werte, hat eine neue Mission oder erschließt komplett neue Geschäftsfelder.

  • Eine neue Zielgruppe: Sie möchten eine andere oder breitere Kundschaft ansprechen, deren Geschmack sich von Ihrer bisherigen unterscheidet.

  • Veraltetes Design: Ihre aktuellen Farben fühlen sich einfach nicht mehr frisch an und passen nicht mehr in die moderne Marktwelt.

  • Abgrenzung vom Wettbewerb: Ein Konkurrent nutzt ein sehr ähnliches Farbschema und es kommt zu Verwechslungen.


Bedenken Sie dabei den riesigen Aufwand: Jedes einzelne Marketingmaterial muss angepasst werden – von der Website über die Social-Media-Profile bis hin zu Visitenkarten und Broschüren. So eine Umstellung erfordert eine glasklare Kommunikation, damit Kunden nicht irritiert sind oder das aufgebaute Vertrauen verlieren. Meistens ist eine sanfte Modernisierung (Evolution) einem radikalen Wandel (Revolution) vorzuziehen.


Was mache ich, wenn meine Wunschfarbe im Druck anders aussieht?


Ah, der Klassiker! Dieses Problem hat schon viele zur Verzweiflung gebracht. Der Grund liegt in den unterschiedlichen Farbmodellen, die für Bildschirme und für den Druck verwendet werden. Monitore arbeiten mit dem RGB-Modell (Rot, Grün, Blau), das Farben durch Lichtmischung erzeugt. Das Ergebnis ist ein riesiger, leuchtender Farbraum. Der Druck hingegen nutzt das CMYK-Modell (Cyan, Magenta, Gelb, Schwarz), bei dem physische Farbe auf Papier aufgetragen wird. Das schränkt den darstellbaren Farbraum naturgemäß ein.


Knallige Neonfarben oder brillante Töne, die am Bildschirm strahlen, können im Druck oft nicht exakt reproduziert werden. Sie wirken dann matter oder irgendwie verwaschen. Um diesen Frust von vornherein zu vermeiden, ist eine professionelle Vorbereitung unerlässlich.


So sorgen Sie für konsistente Farben:


  1. Alle Farbcodes definieren: Legen Sie in Ihrem Styleguide für jede Farbe die exakten Werte für HEX (Web), RGB (Digital) und CMYK (Druck) fest.

  2. Referenzsysteme nutzen: Farbfächer wie das Pantone Matching System (PMS) sind hier der Industriestandard. Sie können eine Pantone-Sonderfarbe festlegen, die Druckereien weltweit als exakte Vorlage dient.

  3. Profis ins Boot holen: Arbeiten Sie eng mit Ihrer Agentur und einer guten Druckerei zusammen. Diese Experten wissen genau, welche Farben sich gut drucken lassen und wie Sie die bestmögliche Übereinstimmung zwischen Bildschirm und Papier erzielen.


Ein Proof, also ein Probedruck vor der endgültigen Auflage, ist übrigens immer eine kluge Investition, um böse Überraschungen zu vermeiden.


Wie finde ich die Farben meiner Wettbewerber heraus?


Eine gründliche Wettbewerbsanalyse ist ein entscheidender Schritt, bevor Sie Ihre eigene Farbpalette festlegen. Es geht dabei nicht darum, jemanden zu kopieren. Vielmehr wollen Sie Muster im Markt erkennen, sich ganz bewusst davon abheben und eine eigene visuelle Nische finden.


Der Prozess ist zum Glück einfacher, als man denkt. Mit diesen Schritten entschlüsseln Sie die Farbwelten Ihrer Konkurrenten:


  • Recherche: Besuchen Sie die Websites und Social-Media-Kanäle Ihrer wichtigsten Wettbewerber. Machen Sie Screenshots von Logos, Webseiten-Headern, Buttons und Werbeanzeigen.

  • Farben extrahieren: Nutzen Sie ein Online-Tool oder eine Browser-Erweiterung, die als "Color Picker" oder "Pipette" bekannt ist. Damit können Sie auf einen beliebigen Punkt im Screenshot klicken und bekommen sofort den exakten HEX-Code der Farbe angezeigt.

  • Palette erstellen: Sammeln Sie die HEX-Codes für jeden Konkurrenten. Erstellen Sie eine simple Übersicht, in der Sie die Primär-, Sekundär- und Akzentfarben Ihrer Mitbewerber gegenüberstellen.


Diese Analyse liefert Gold wert. Sie sehen, welche Farben in Ihrer Branche dominieren (zum Beispiel viel Blau im Finanzsektor) und wo es noch Freiräume für eine einzigartige Positionierung gibt. Vielleicht stellen Sie fest, dass alle auf kühle Töne setzen – Ihre Chance, mit einer warmen und nahbaren Farbpalette herauszustechen!



Ein starkes Corporate Design ist das Fundament für eine erfolgreiche Marke. Bei OCTA MEDIA entwickeln wir visuelle Identitäten, die nicht nur ästhetisch überzeugen, sondern auch strategisch für Sie arbeiten. Von der Farbpsychologie bis zur technischen Umsetzung – wir sorgen dafür, dass Ihre Marke unvergesslich wird. Sprechen Sie mit uns über Ihr Projekt. Mehr erfahren Sie auf octa-media.de.


 
 
 

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