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Die praxisnahe WordPress Installation Anleitung für Ihren Erfolg

  • vor 12 Minuten
  • 12 Min. Lesezeit

Eine professionelle WordPress-Installation ist viel mehr als nur das Abarbeiten einer technischen Checkliste. Sie ist das Fundament, auf dem Ihre gesamte Website aufbaut – und hier getroffene Entscheidungen haben direkten Einfluss auf den späteren Erfolg in Sachen SEO, Sicherheit und Skalierbarkeit.


In dieser Anleitung zeige ich Ihnen, wie Sie typische Anfängerfehler von vornherein vermeiden und eine solide Basis für Ihr Projekt schaffen.


Warum eine saubere WordPress-Installation so entscheidend ist


Stellen Sie sich die WordPress-Installation wie das Fundament eines Hauses vor. Ein wackeliges Fundament führt unweigerlich zu Rissen in den Wänden, klemmenden Türen und teuren Reparaturen. Genauso ist es mit Ihrer Website: Eine unsaubere Installation kann später zu Sicherheitsproblemen, langsamen Ladezeiten und frustrierenden Fehlern führen.


Eine von Anfang an sorgfältig und sauber durchgeführte Installation sorgt hingegen für Stabilität, Leistung und Sicherheit.


Laptop auf einem Holzschreibtisch mit Pflanzen und Büromaterial. Text: Saubere Installation.


Das Fundament für Ihren digitalen Erfolg


WordPress ist seit seiner Einführung im Jahr 2003 zum unangefochtenen Marktführer unter den Content-Management-Systemen (CMS) aufgestiegen. Die Zahlen sprechen für sich: Weltweit laufen beeindruckende 43,5 % aller Websites auf WordPress.


In Deutschland ist diese Dominanz sogar noch stärker ausgeprägt. Hier setzen über 65 % aller CMS-basierten Websites auf die flexible Plattform. Mehr zu diesen beeindruckenden Nutzerzahlen von WordPress finden Sie auf doofinder.com.


Diese enorme Verbreitung bedeutet aber auch: Um sich von der Konkurrenz abzuheben, braucht es mehr als nur eine Standard-Installation.


Eine professionelle Installation ist kein optionaler Luxus, sondern eine strategische Notwendigkeit. Sie entscheidet darüber, ob Ihre Website schnell lädt, bei Google gut rankt und vor Angriffen geschützt ist.

Dieser Guide beleuchtet deshalb nicht nur das „Wie“, sondern vor allem das „Warum“ hinter den einzelnen Schritten. Wir stellen Ihnen die gängigsten Methoden vor und geben klare Empfehlungen, welche für Ihr spezifisches Projekt die beste Wahl ist.


Eine saubere Installation zahlt sich in mehreren Bereichen direkt aus:


  • Sicherheit: Sie schließen von Anfang an typische Schwachstellen, die Hacker sonst nur zu gerne ausnutzen.

  • Performance: Eine schlanke und korrekte Konfiguration ist die Basis für schnelle Ladezeiten – ein Segen für Ihre Besucher und für Suchmaschinen.

  • SEO-Potenzial: Grundlegende Einstellungen, wie zum Beispiel die Permalink-Struktur, legen den Grundstein für eine gute Sichtbarkeit bei Google.

  • Skalierbarkeit: Mit einer soliden Basis können Sie Ihre Website später problemlos um neue Funktionen oder sogar einen Onlineshop erweitern.


Anstelle trockener Theorie bekommen Sie hier also bewährte Praxistipps, die sich in unzähligen Kundenprojekten bewährt haben.


Vorbereitung ist alles: So schaffen Sie die perfekte Basis


Bevor Sie sich in die eigentliche WordPress-Installation stürzen, sollten wir kurz innehalten. Eine gute Vorbereitung ist hier wirklich entscheidend und erspart Ihnen später Kopfzerbrechen und die häufigsten Fehler. Betrachten Sie es wie das Fundament eines Hauses: Wenn die Basis stimmt, steht der Rest stabil.


Alles beginnt mit der Wahl des richtigen Hosting-Anbieters. Klar, der Preis spielt eine Rolle, aber viel wichtiger ist die technische Umgebung. WordPress hat nämlich klare Vorstellungen davon, wie sein Zuhause aussehen sollte, um rundzulaufen.


Stimmen die technischen Voraussetzungen?


Werfen Sie einen genauen Blick auf die Details Ihres Hosting-Pakets. Nur wenn diese Punkte erfüllt sind, schaffen Sie eine solide Grundlage für Ihre neue Website.


  • PHP-Version: WordPress läuft am besten auf einer aktuellen PHP-Version. Alles unter 8.0 ist nicht nur langsamer, sondern auch ein potenzielles Sicherheitsrisiko. Fragen Sie im Zweifel beim Hoster nach, welche Versionen unterstützt werden.

  • Datenbank: Ohne Datenbank, keine Inhalte. WordPress speichert alles – von Blogbeiträgen bis zu Benutzereinstellungen – in einer Datenbank. Stellen Sie sicher, dass Ihr Paket mindestens MySQL 5.7 oder MariaDB 10.4 (oder neuere Versionen) bereitstellt.

  • HTTPS-Unterstützung: Eine verschlüsselte Verbindung ist heute absoluter Standard. Ein SSL-Zertifikat schützt nicht nur die Daten Ihrer Besucher, sondern ist auch ein Muss für ein gutes Google-Ranking. Die meisten Hoster bieten mittlerweile kostenlose Let's-Encrypt-Zertifikate an, die sich mit wenigen Klicks aktivieren lassen.


Wenn Sie tiefer in die Welt der Content-Management-Systeme eintauchen möchten, bietet unser ultimativer Leitfaden zu CMS wertvolle Einblicke.


Die Datenbank anlegen und Zugangsdaten bereithalten


Sobald Ihr Hosting-Paket startklar ist, kümmern wir uns um die Datenbank. Dieser Schritt dieser WordPress Installation Anleitung wird oft unterschätzt, ist aber absolut entscheidend.


Ein klassischer Anfängerfehler: Man versucht, WordPress zu installieren, ohne vorher eine leere Datenbank angelegt zu haben. Das kann nicht funktionieren und führt unweigerlich zu einer Fehlermeldung.

Loggen Sie sich also in die Verwaltungsoberfläche Ihres Hosters ein – das ist meist etwas wie cPanel oder Plesk. Suchen Sie dort nach dem Menüpunkt für Datenbanken (oft "MySQL-Datenbanken" oder ähnlich benannt).


Hier legen Sie eine neue Datenbank an. Dabei fallen vier extrem wichtige Informationen an, die Sie sich unbedingt notieren sollten:


  1. Datenbankname (z. B. )

  2. Benutzername für die Datenbank (z. B. )

  3. Ein sicheres Passwort für diesen Benutzer

  4. Der Datenbank-Host (in den meisten Fällen , aber manche Hoster haben hier abweichende Adressen)


Halten Sie diese vier Angaben griffbereit. Zusammen mit Ihren FTP-Zugangsdaten (Server, Benutzername, Passwort) haben Sie nun alles beisammen, was Sie für die eigentliche Konfiguration von WordPress benötigen. Damit steht einem reibungslosen Start nichts mehr im Weg.


Welcher Installationsweg passt zu Ihrem Projekt?


Gleich zu Beginn eines neuen Webprojekts steht eine wichtige strategische Entscheidung an: Wie installiere ich WordPress? Es gibt hier kein Richtig oder Falsch, sondern nur den Weg, der am besten zu Ihrem Know-how, Ihrem Zeitplan und den Zielen Ihrer Website passt.


Die Kernfrage ist oft: Arbeite ich direkt auf dem Live-Server oder richte ich mir zuerst eine sichere, lokale Entwicklungsumgebung ein? Um hier eine erste Orientierung zu geben, hilft ein Blick auf diesen Entscheidungsbaum.


Entscheidungsbaum für ein WordPress-Projekt: Wahl zwischen Hosting und lokaler Entwicklung, mit Optionen für Live-Server, DevTools oder Cloud-Sandbox.


Wie die Grafik zeigt, ist die Wahl zwischen Live-Hosting und lokaler Entwicklung der erste Gabelpunkt. Beide Pfade haben ihre ganz eigenen Vor- und Nachteile, die wir uns jetzt genauer ansehen.


Bevor wir in die Details der einzelnen Methoden eintauchen, hier eine schnelle Übersicht, die Ihnen bei der Entscheidung helfen soll.


Vergleich der WordPress Installationsmethoden


Diese Tabelle hilft bei der Entscheidung, welche Installationsmethode für Ihr Projekt und Ihre technischen Fähigkeiten am besten geeignet ist.


Methode

Schwierigkeitsgrad

Kontrolle

Ideal für

1-Klick-Installation

Sehr einfach

Gering

Anfänger, einfache Blogs, schnelle Tests

Manuelle FTP-Installation

Mittel

Vollständig

Professionelle Websites, Agenturen, Power-User

Lokale Installation

Mittel bis Hoch

Vollständig

Entwickler, Redesigns, Plugin-Tests, sichere Experimente


Jede Methode hat ihre Berechtigung. Die Wahl hängt ganz davon ab, was Sie vorhaben und wie tief Sie in die Technik einsteigen möchten.


Die 1-Klick-Installation: Schnell und unkompliziert


Für Einsteiger oder wenn es einfach nur schnell gehen muss, ist die 1-Klick-Installation oft die erste Wahl. Fast jeder Hoster bietet diese Funktion heute an. Der Name ist Programm: Ein paar Klicks im Kundenbereich des Anbieters, und WordPress wird automatisch auf Ihrem Webspace eingerichtet.


Die Vorteile liegen auf der Hand:


  • Blitzschnell: Ihre WordPress-Instanz ist oft in unter fünf Minuten startklar.

  • Anfängerfreundlich: Sie brauchen sich nicht mit Datenbanken oder FTP-Clients herumzuschlagen.

  • Perfekt für Standardprojekte: Ideal für einen persönlichen Blog, eine einfache Vereinsseite oder ein Portfolio.


Allerdings gibt es bei dieser Bequemlichkeit auch einen Haken. Hoster packen oft eigene Plugins oder Themes mit in die Installation, die Sie vielleicht gar nicht brauchen und die Ihre Seite unnötig aufblähen. Zudem haben Sie meist wenig Einfluss auf wichtige Details wie den Datenbank-Präfix – ein kleines, aber feines Sicherheitsdetail.


Die manuelle Installation via FTP: Volle Kontrolle für Profis


Wer von Anfang an alles richtig machen und eine absolut saubere Basis schaffen will, wählt den manuellen Weg. Hierbei laden Sie die offiziellen WordPress-Dateien direkt von wordpress.org herunter und übertragen sie mit einem FTP-Programm wie FileZilla auf Ihren Server.


Dieser Weg erfordert zwar etwas mehr Einarbeitungszeit, belohnt Sie aber mit der vollständigen Kontrolle über jeden Aspekt Ihrer Installation. Sie verbinden sich mit Ihrem Server, laden die entpackten Dateien hoch und starten dann den berühmten „Fünf-Minuten-Installer“ im Browser. Hier verknüpfen Sie WordPress mit einer zuvor angelegten Datenbank – fertig.


Für uns als Agentur ist die manuelle Installation der absolute Goldstandard. Nur so stellen wir sicher, dass keine Altlasten mitgeschleppt werden und wir eine sichere, performante Grundlage für die Projekte unserer Kunden schaffen.

Die Zahlen sprechen für sich: Die Standard-Prozedur – WordPress herunterladen (weltweit über 56 Millionen Downloads), installieren und mit einem Page-Builder wie Elementor (über 5 Millionen Installationen) erweitern – ist für viele ein Routineprozess. Bereits 2022 liefen in Deutschland 43 Prozent aller Websites mit WordPress.


Die lokale Installation: Ihre sichere Testumgebung


Eine lokale Installation ist der perfekte, private Spielplatz für Ihre Website. Mit kostenlosen Tools wie Local, XAMPP oder MAMP simulieren Sie eine komplette Serverumgebung direkt auf Ihrem eigenen PC oder Mac.


Hier können Sie in aller Ruhe neue Designs ausprobieren, Plugins auf Herz und Nieren testen oder komplexe Funktionen entwickeln, ohne dass ein Besucher etwas davon mitbekommt. Es ist der sicherste Weg, um Änderungen zu erproben, bevor sie live gehen. Wenn alles perfekt ist, ziehen Sie die gesamte Website einfach auf den Live-Server um. Besonders bei größeren Relaunches oder komplexen Onlineshops ist dieser Ansatz unverzichtbar.


Die Entscheidung für das richtige CMS ist natürlich fundamental. Falls Sie noch unsicher sind, ob WordPress die beste Wahl ist, liefert unser Artikel WordPress vs. TYPO3: Der ultimative Leitfaden für Unternehmen eine detaillierte Gegenüberstellung.


Am Ende des Tages entscheidet Ihr Projekt: Für den schnellen Start eines Blogs reicht die 1-Klick-Methode. Für eine professionelle Unternehmenswebsite, bei der Sicherheit und Performance zählen, ist die manuelle Installation der einzig richtige Weg. Und für alle, die gerne tüfteln und entwickeln, ist eine lokale Umgebung die ideale Basis.


Die ersten entscheidenden Konfigurationen nach der Installation



Glückwunsch, die technische Seite der Installation wäre geschafft! Aber eine nackte WordPress-Instanz ist erst mal nur das – eine leere Hülle. Die eigentliche Arbeit, die aus dieser Hülle eine professionelle, sichere und für Google optimierte Website macht, beginnt genau jetzt, direkt im WordPress-Dashboard.


Viele überspringen diese ersten Schritte in der anfänglichen Euphorie. Das rächt sich später oft in Form von schlechten Rankings oder unnötigen Sicherheitsproblemen. Nehmen Sie sich daher ganz bewusst ein paar Minuten Zeit. Es lohnt sich, diese fundamentalen Weichen von Anfang an richtig zu stellen.


Die grundlegende Identität Ihrer Website festlegen


Als Allererstes werfen wir einen Blick auf die Einstellungen → Allgemein. Hier definieren Sie das Herzstück Ihrer Online-Präsenz.


  • Website-Titel: Das ist der Name Ihrer Website. Er taucht im Browser-Tab auf und ist eines der ersten Signale, das Suchmaschinen von Ihnen erhalten.

  • Untertitel: Beschreiben Sie kurz und knackig, was Besucher hier erwartet. Viele Themes nutzen diesen Slogan prominent, also wählen Sie ihn mit Bedacht.

  • Zeitzone: Stellen Sie unbedingt die korrekte Zeitzone ein (für Deutschland in der Regel „Berlin“). Nur so werden geplante Beiträge auch wirklich zur gewünschten Zeit veröffentlicht.


Diese Details mögen klein erscheinen, aber sie sind es, die in Summe den professionellen Eindruck ausmachen.


Danach kommt einer der mächtigsten Hebel für Ihre Suchmaschinenoptimierung: die Permalinks. Unter Einstellungen → Permalinks legen Sie die URL-Struktur für Ihre Inhalte fest. Die Standardeinstellung ist meistens eine Katastrophe – kryptisch und absolut nicht SEO-freundlich.


Mein dringender Rat: Wählen Sie hier immer die Option „Beitragsname“. Das Ergebnis sind saubere, sprechende URLs wie . Das ist nicht nur für Menschen verständlicher, sondern hilft auch Google, den Inhalt Ihrer Seite blitzschnell zu verstehen.

Aufräumen, absichern und durchstarten


Eine frische WordPress-Installation bringt immer ein paar Demo-Inhalte mit. Weg damit! Löschen Sie den „Hallo Welt!“-Beitrag, die Beispiel-Seite und das „Hello Dolly“-Plugin. Das sorgt für einen sauberen Start und verhindert, dass Suchmaschinen aus Versehen irrelevanten Müll indexieren.


Der nächste Schritt ist ein absolutes Muss für die Sicherheit Ihrer Website: Ändern Sie den Standard-Admin-Namen. Viele 1-Klick-Installationen legen einen Benutzer namens „admin“ an. Das ist quasi eine offene Einladung für Hacker, weil sie den Benutzernamen schon kennen und nur noch das Passwort knacken müssen.


So machen Sie es richtig:


  1. Erstellen Sie unter Benutzer → Neu hinzufügen einen neuen Benutzer mit Administratorrechten. Geben Sie ihm einen individuellen Namen und ein bockstarkes Passwort.

  2. Melden Sie sich ab und loggen Sie sich sofort mit Ihrem neuen Admin-Account wieder ein.

  3. Gehen Sie zurück zu Benutzer, fahren Sie mit der Maus über den alten „admin“-Benutzer und klicken Sie auf Löschen.

  4. Ganz wichtig: WordPress fragt Sie jetzt, was mit den Inhalten des alten Benutzers passieren soll. Wählen Sie die Option „Alle Inhalte zuordnen zu“ und weisen Sie sie Ihrem neuen Admin-Konto zu. Fertig!


Die Bedeutung von WordPress wächst unaufhaltsam. Der globale Marktanteil ist von 35,4 % (2020) auf prognostizierte 43,5 % (2026) gestiegen, und täglich gehen Hunderte neuer Seiten live. Die reine Installation ist dank moderner Hoster oft in Minuten erledigt. Aber erst die richtige Konfiguration danach entscheidet über den Erfolg. Mehr spannende WordPress-Statistiken finden Sie bei trabolda25.com.


Zum Abschluss sollten Sie noch die absolut essenziellen Plugins für Sicherheit und Leistung installieren. Ein gutes Backup-Plugin wie UpdraftPlus und ein Sicherheits-Plugin wie Wordfence sind keine Kür, sondern Pflicht. Genauso wichtig ist ein Caching-Plugin, um von Anfang an für gute Ladezeiten zu sorgen. Erfahren Sie hier mehr darüber, wie Sie die Website-Performance für nachhaltigen Erfolg optimieren.


Typische Installationsprobleme schnell erkennen und beheben


Auch wenn man alles noch so sorgfältig vorbereitet hat – bei der WordPress-Installation kann immer mal was klemmen. Aber keine Sorge, das ist völlig normal und meistens kein Weltuntergang. Aus unserer Agenturerfahrung kennen wir die üblichen Verdächtigen und zeigen Ihnen, wie Sie diese Stolpersteine schnell und souverän aus dem Weg räumen.


Die meisten Fehler haben nur eine Handvoll Ursachen. Anstatt sich stundenlang durch Foren zu wühlen, kommen Sie mit einer gezielten Fehlersuche oft viel schneller ans Ziel. Mit dem richtigen Know-how sind die gängigsten Probleme in wenigen Minuten behoben und Ihre Installation ist startklar.


Junger Mann programmiert auf einem Laptop, daneben Kaffee und Smartphone. An der Wand steht 'FEHLER BEBEN'.


Der Klassiker: „Error establishing a database connection“


Diese Meldung ist wohl der Frustfaktor Nummer eins bei der manuellen Installation. Was sie uns sagen will, ist eigentlich ganz simpel: WordPress findet seine Datenbank nicht. Die gute Nachricht ist, dass die Ursache fast immer in einer einzigen Datei liegt, der .


Öffnen Sie diese Datei mit Ihrem FTP-Programm und gehen Sie die Zugangsdaten Zeile für Zeile durch. Ein winziger Tippfehler bei Datenbankname, Benutzer, Passwort oder dem Hostnamen ist in über 90 % der Fälle das Problem.


Mein Tipp aus der Praxis: Statt die Daten abzutippen, kopieren Sie sie direkt aus der Verwaltungsoberfläche Ihres Hosters und fügen Sie sie in die ein. Das verhindert die klassischen Flüchtigkeitsfehler. Achten Sie dabei auch auf unsichtbare Leerzeichen, die sich gern mal davor oder dahinter einschleichen.

Ganz selten kann auch der Datenbankserver selbst mal Schluckauf haben. Wenn Sie sich absolut sicher sind, dass die Zugangsdaten stimmen, werfen Sie einen kurzen Blick in den Statusbereich Ihres Hosters oder fragen kurz beim Support nach.


Der gefürchtete White Screen of Death (WSOD)


Sie rufen Ihre frisch installierte Seite auf und sehen … nichts. Eine weiße, leere Seite. Dieser „White Screen of Death“ (WSOD) deutet meist auf einen PHP-Fehler hin, oft ausgelöst durch ein defektes Plugin oder Theme. Bei einer brandneuen Installation, wo ja noch nichts weiter läuft, ist oft eine unvollständige Dateiübertragung oder ein fehlerhaftes Standard-Theme der Grund.


Die schnellste Abhilfe schaffen Sie über Ihren FTP-Zugang:


  • Verbinden Sie sich mit Ihrem Webspace und gehen Sie in den Ordner .

  • Benennen Sie den kompletten -Ordner einfach mal in um.

  • Laden Sie Ihre Website im Browser neu. Wenn jetzt der Login-Screen erscheint, wissen Sie, dass es an einem Plugin lag.


Falls das nichts bringt, machen Sie das Gleiche mit dem Ordner , um ein Problem mit dem aktiven Theme auszuschließen.


Probleme mit den Dateiberechtigungen


Noch so ein Ärgernis: Sie wollen ein Bild in die Mediathek hochladen und bekommen eine Fehlermeldung. Das schreit förmlich nach falsch gesetzten Dateiberechtigungen auf dem Server. WordPress braucht schlicht die Erlaubnis, in bestimmte Ordner schreiben zu dürfen.


Für einen reibungslosen Betrieb sollten die Berechtigungen so aussehen:


  • Für Ordner:

  • Für Dateien:


Diese Werte können Sie in den meisten FTP-Programmen mit einem Rechtsklick auf eine Datei oder einen Ordner unter „Berechtigungen“ oder „Attribute“ prüfen und korrigieren. Besonders wichtig ist der Ordner – hier landen alle Ihre Mediendateien. Stellen Sie sicher, dass dieser Ordner und alles darin die Berechtigung hat.


Typische Fragen zur WordPress-Installation (FAQ)


Auch nach der besten Anleitung tauchen in der Praxis oft noch Detailfragen auf. Kein Problem! Hier habe ich die häufigsten Fragen gesammelt, die mir im Alltag rund um die WordPress-Installation begegnen, und gebe darauf klare, praxiserprobte Antworten.


Was kostet mich die Installation von WordPress denn nun wirklich?


Das ist meist die allererste Frage, und die Antwort ist erfreulich: Die WordPress-Software selbst ist komplett kostenlos. Als Open-Source-Projekt fallen keinerlei Lizenzgebühren an. Sie können die Software frei herunterladen, installieren und für Ihre Zwecke nutzen.


Die Kosten entstehen erst durch die Infrastruktur, die Ihre Website zum Laufen braucht. Das sind im Wesentlichen zwei Dinge:


  • Webhosting: Stellen Sie es sich wie die Miete für ein Grundstück im Internet vor. Hier liegen die Daten Ihrer Website. Rechnen Sie mit 5 € bis 15 € pro Monat für ein gutes Shared-Hosting-Paket, das für die meisten Projekte am Anfang völlig ausreicht.

  • Domainname: Das ist Ihre einzigartige Adresse, wie zum Beispiel . Eine -Domain kostet meist zwischen 10 € und 20 € pro Jahr.


Wenn Sie die Installation selbst übernehmen, bleiben es also bei diesen überschaubaren laufenden Kosten. Lassen Sie die Einrichtung von einer Agentur erledigen, ist das natürlich eine Investition. Dafür sparen Sie nicht nur Zeit, sondern vermeiden auch typische Anfängerfehler bei Sicherheit und SEO, die später teuer werden können.


Kann ich WordPress auch einfach lokal auf meinem Computer installieren?


Ja, unbedingt! Für die Entwicklung oder um Dinge in Ruhe auszuprobieren, ist das sogar der beste Weg. Mit kostenlosen Werkzeugen wie Local oder XAMPP schaffen Sie sich eine komplette Serverumgebung direkt auf Ihrem PC oder Mac.


Der Clou dabei: Ihre Website ist dann nur für Sie sichtbar. Das ist die perfekte, geschützte Spielwiese, um ein neues Design zu testen, Plugins auf Herz und Nieren zu prüfen oder neue Funktionen zu entwickeln, ohne dass es ein Besucher mitbekommt.

Wenn alles rund läuft und Sie zufrieden sind, können Sie die fertige Seite mit wenigen Klicks auf den Live-Server bei Ihrem Hoster umziehen.


Wie update ich WordPress, ohne dass alles kaputtgeht?


Die goldene Regel, die ich jedem mit auf den Weg gebe, lautet: Niemals ein Update ohne ein frisches Backup! Bevor Sie auch nur auf den Update-Button klicken, muss eine vollständige Sicherung Ihrer Dateien und der Datenbank her.


Kleinere Updates für den WordPress-Kern, Plugins oder Themes lassen sich meist gefahrlos direkt über das Dashboard einspielen. WordPress ist da mittlerweile sehr stabil. Bei großen Sprüngen, etwa von WordPress 6.4 auf 6.5, oder bei sicherheitskritischen Updates gehe ich aber auf Nummer sicher und teste das Update zuerst in einer Staging-Umgebung.


Welche Plugins brauche ich direkt nach der Installation wirklich?


Am Anfang ist weniger mehr. Eine überladene WordPress-Installation wird schnell langsam und unübersichtlich. Konzentrieren Sie sich lieber auf eine solide Grundausstattung. Aus meiner Erfahrung sind das vier unverzichtbare Helfer:


  1. SEO-Plugin: Damit Google Ihre Seite findet und liebt (z. B. Rank Math).

  2. Caching-Plugin: Macht Ihre Seite pfeilschnell (z. B. WP Rocket).

  3. Sicherheits-Plugin: Ihr Wächter gegen Hacker und Malware (z. B. Wordfence).

  4. Backup-Plugin: Ihre Lebensversicherung für den Notfall (z. B. UpdraftPlus).


Mit diesen vier Säulen legen Sie von Anfang an das Fundament für eine professionelle, schnelle und sichere Website.



Sie brauchen Unterstützung bei der professionellen Einrichtung Ihrer WordPress-Website oder möchten Ihr digitales Projekt auf die nächste Stufe heben? Das Team von OCTA MEDIA steht Ihnen als erfahrener Partner zur Seite – von der sauberen Installation über das Design bis zur erfolgreichen Vermarktung. Kontaktieren Sie uns für eine unverbindliche Beratung.


 
 
 

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