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Imagefilm erstellen lassen als Schlüssel zum Erfolg

  • vor 2 Tagen
  • 17 Min. Lesezeit

Einen Imagefilm in Auftrag zu geben, ist eine der besten Entscheidungen, die Sie für Ihre Marke treffen können. Es geht nicht nur darum, ein schönes Video zu haben. Es geht darum, Ihre Unternehmensgeschichte so zu erzählen, dass sie im Kopf bleibt, Vertrauen schafft und eine Verbindung aufbaut, die reiner Text niemals erreichen könnte.


Warum ein Imagefilm heute einfach dazugehört


Früher war ein Imagefilm vielleicht noch ein nettes Extra, heute ist er ein entscheidendes Werkzeug im Marketing. Er macht abstrakte Werte, komplizierte Dienstleistungen oder technische Produkte greifbar und verständlich. Stellen Sie sich vor, Sie erzählen potenziellen Kunden nicht nur, dass Sie innovativ sind, sondern Sie zeigen es ihnen.


Bewegtbild kann etwas Einzigartiges: Es weckt Emotionen und verpackt Informationen so, dass sie nicht nur leicht verständlich, sondern auch unterhaltsam sind. Genau diese emotionale Ebene ist der Schlüssel, um aus Interessenten treue Kunden zu machen. Ihr Unternehmen bekommt ein Gesicht, wirkt nahbarer und hebt sich spürbar von der Konkurrenz ab.


Komplexe Inhalte einfach erklärt


Ein klassisches Beispiel aus der Praxis: Ein B2B-Unternehmen aus dem Maschinenbau muss ein hochkomplexes, automatisiertes Lagersystem vermarkten. Die üblichen Produktdatenblätter und langen Erklärtexte verstehen nur Fachexperten und wirken, ehrlich gesagt, ziemlich trocken.


Hier kommt der Imagefilm ins Spiel und verändert alles. Er zeigt das System in Aktion, fängt den reibungslosen Ablauf mit dynamischen Kamerafahrten ein und lässt einen zufriedenen Kunden den Nutzen erklären. Plötzlich wird die Effizienzsteigerung nicht nur behauptet, sondern man kann sie sehen und fast schon fühlen. Genau dieser Film wird dann zum Herzstück des Messeauftritts, zur visuellen Stütze im Vertriebsgespräch und zum viralen Anker auf LinkedIn.


Zahlen, die für sich sprechen


Dass Videoinhalte ziehen, ist längst keine Vermutung mehr, sondern durch harte Fakten belegt. 2023 lag die tägliche Bewegtbildnutzung in Deutschland bei beeindruckenden 5 Stunden und 19 Minuten pro Kopf. Davon entfielen allein 1 Stunde und 43 Minuten auf die reine Online-Video-Nutzung. Experten schätzen, dass Videos bald über 80 % des gesamten Traffics im Internet ausmachen werden. Wer da nicht mitspielt, verliert den Anschluss. Mehr dazu finden Sie in aktuellen Studien zur wachsenden Bedeutung von Videoinhalten.


Ein professioneller Imagefilm ist keine reine Ausgabe, sondern eine gezielte Investition in die Wahrnehmung Ihrer Marke. Er prägt das Bild, das Kunden, Partner und zukünftige Mitarbeiter von Ihnen haben.

So ein Film ist außerdem unglaublich vielseitig und wertet Ihre gesamte Kommunikation auf:


  • Auf Ihrer Website: Er begrüßt Besucher und bringt in 90 Sekunden auf den Punkt, wofür Ihr Unternehmen steht.

  • In den sozialen Medien: Kurze, knackige Ausschnitte aus dem Hauptfilm sind perfektes Material für Kampagnen auf LinkedIn, Instagram & Co.

  • Im Recruiting: Zeigen Sie Bewerbern die Kultur und die Menschen hinter der Fassade und werden Sie so zum Wunscharbeitgeber.

  • Auf Messen und Events: Ein guter Imagefilm zieht die Blicke auf sich und ist der perfekte Eisbrecher für ein Gespräch.


Am Ende des Tages geht es darum, eine starke und einheitliche Markenidentität aufzubauen. Ein Imagefilm ist dabei ein zentraler Baustein, der Ihre Botschaft authentisch und überzeugend nach außen trägt. In unserem weiterführenden Artikel zeigen wir, wie Marken sich durch Branding von der Konkurrenz abheben und welche Rolle visuelle Elemente dabei spielen.


Ihre strategische Vorbereitung für den perfekten Film


Ganz ehrlich: Der entscheidende Teil der Arbeit an Ihrem Imagefilm ist erledigt, bevor auch nur eine einzige Kamera läuft. Eine saubere, strategische Vorbereitung ist das Fundament für ein Ergebnis, das nicht nur gut aussieht, sondern auch seine Ziele erreicht. Wer diesen Schritt überspringt, riskiert nicht nur ein schwammiges Endergebnis, sondern auch teure Korrekturschleifen, die Zeit, Geld und Nerven kosten.


Stellen Sie es sich wie das Briefing für einen Architekten vor: Je genauer Ihre Vorstellungen sind, desto präziser kann die Filmproduktion diese umsetzen. Es geht darum, Missverständnisse von Anfang an auszuräumen und sicherzustellen, dass alle an einem Strang ziehen.


Zuerst die Ziele: Was soll der Film eigentlich bewirken?


Was genau ist der Job, den Ihr Imagefilm erledigen soll? Ohne ein klares Ziel ist selbst der beeindruckendste Film nur nettes Beiwerk ohne messbaren Nutzen für Ihr Unternehmen. Die gute alte SMART-Methode ist hier ein unschlagbares Werkzeug, um Ihre Absichten wirklich auf den Punkt zu bringen.


  • Spezifisch: Statt einem vagen „Wir wollen bekannter werden“ formulieren Sie lieber: „Wir wollen unsere Markenbekanntheit bei IT-Entscheidern in der DACH-Region steigern.“

  • Messbar: Legen Sie konkrete KPIs fest. Zum Beispiel: „Die Verweildauer auf unserer Karriereseite soll um 30 % steigen.“

  • Attraktiv: Das Ziel muss für Ihr Geschäft relevant sein. „Wir möchten 20 % mehr qualifizierte Bewerbungen für unsere offenen Ingenieursstellen generieren.“

  • Realistisch: Setzen Sie sich Ziele, die ambitioniert, aber erreichbar sind. Ein Start-up wird nicht über Nacht die Bekanntheit eines etablierten Konzerns erreichen.

  • Terminiert: Geben Sie einen klaren Zeitrahmen vor. „Das Ziel soll innerhalb von sechs Monaten nach Veröffentlichung des Films erreicht sein.“


Mögliche strategische Ziele können also sein, neue Leads zu sammeln, die Conversion-Rate auf einer bestimmten Seite zu erhöhen oder ganz einfach das Vertrauen in Ihre Marke zu stärken. Diese Präzision hilft der Agentur ungemein, die kreative Energie in die richtige Richtung zu lenken.


Eine klare Zielsetzung ist Ihr Kompass. Sie sorgt dafür, dass jede kreative Entscheidung – vom Sprechertext bis zur Musik – auf dieses eine Ziel einzahlt und nicht einfach nur „schön“ ist.

Ihre Zielgruppe: Wen wollen Sie wirklich erreichen?


Demografische Daten wie Alter oder Wohnort sind ein Anfang, aber sie kratzen nur an der Oberfläche. Um eine echte Verbindung zu schaffen, müssen Sie tiefer graben. Sie müssen verstehen, was Ihre Zielgruppe antreibt, was ihr Sorgen bereitet und wovon sie träumt.


Fragen Sie sich ganz konkret:


  • Welche Probleme halten meine Zielgruppe nachts wach? Welche Herausforderungen prägen ihren Alltag?

  • Welche Wünsche und Sehnsüchte treiben sie an? Was ist ihr eigentliches Ziel?

  • Welche Werte sind ihnen wichtig? Sprechen wir eher konservative oder progressive Menschen an?

  • Wo erwische ich sie? Sind sie auf LinkedIn unterwegs, scrollen durch Instagram oder schauen abends YouTube auf dem Smart-TV?


Ein Film, der einen erfahrenen Ingenieur überzeugen soll, braucht eine völlig andere Tonalität und Bildsprache als einer, der sich an junge, kreative Talente richtet. Nur wenn Sie diese Aspekte kennen, kann der Film eine Geschichte erzählen, die direkt ins Herz Ihrer Zuschauer trifft.


Die Kernbotschaft: Was soll hängen bleiben?


Okay, Sie kennen Ihre Ziele und Ihre Zielgruppe. Jetzt kommt der wichtigste Schritt: die Formulierung Ihrer Kernbotschaft. Wenn Ihr Zuschauer nach dem Film nur eine einzige Sache behalten würde – was sollte das sein?


Diese Botschaft muss einfach, prägnant und am besten emotional sein. Sie ist der rote Faden, der alles zusammenhält.


Mal ein Beispiel:


  • Unternehmen: Ein nachhaltiger Modehersteller.

  • Schwache Botschaft: „Wir stellen Kleidung aus recycelten Materialien her.“ (Korrekt, aber langweilig.)

  • Starke Kernbotschaft: „Trage Stil, der die Welt verändert.“ (Emotional, inspirierend und gibt eine klare Richtung vor.)


Überlegen Sie genau, welches Gefühl Sie auslösen wollen. Soll sich der Zuschauer inspiriert fühlen? Sicher? Verstanden? Und was soll er nach dem Film idealerweise tun? Ihre Website besuchen, eine Demo anfordern oder sich direkt bewerben? Diese gewünschte Handlung, der berühmte Call-to-Action, muss sich logisch aus Ihrer Botschaft ergeben. Eine solche Botschaft zu entwickeln, ist übrigens ein zentraler Baustein, wenn man eine Contentmarketing-Strategie, die wirklich Ergebnisse liefert, aufbauen will.


Das Briefing: Die perfekte Arbeitsgrundlage für die Agentur


Ein sauberes, detailliertes Briefing ist das A und O für eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Es ist nichts anderes als die schriftliche Zusammenfassung all Ihrer strategischen Überlegungen und die Bibel für die Produktionsfirma.


Ein lückenloses Briefing sollte mindestens diese Punkte abdecken:


  • Wer sind Sie? Eine kurze Vorstellung Ihres Unternehmens, Ihrer Mission und Ihrer Werte.

  • Was wollen Sie erreichen? Ihre definierten SMART-Ziele.

  • Wen wollen Sie erreichen? Eine detaillierte Beschreibung Ihrer Zielgruppe.

  • Was ist die Hauptaussage? Ihre formulierte Kernbotschaft.

  • Wie soll es aussehen und sich anfühlen? Gibt es Referenzfilme, die Ihnen gefallen? Welchen Stil streben Sie an (z. B. modern, emotional, technisch, humorvoll)?

  • Was darf es kosten? Ein realistischer Budgetrahmen ist entscheidend für die Konzeption.

  • Wann muss es fertig sein? Gibt es eine Deadline wie eine Messe oder einen Produktlaunch?

  • Wo wird der Film gezeigt? Auf der Website, Social Media, im Kino? Das beeinflusst das Format und die Länge.


Mit diesem Dokument stellen Sie sicher, dass Ihre Erwartungen klar sind, und schaffen einen verlässlichen Ankerpunkt für den gesamten Produktionsprozess.


Den passenden Produktionspartner auswählen


Die Entscheidung für einen Imagefilm ist gefallen – super! Jetzt kommt der vielleicht entscheidendste Schritt, der über den Erfolg Ihres Projekts mitbestimmt: die Wahl des richtigen Partners. Ob Sie sich für eine Full-Service-Agentur, eine spezialisierte Filmproduktion oder einen wendigen Freelancer entscheiden, hängt ganz von Ihren Zielen, Ihrem Budget und Ihrem eigenen Know-how ab.


Die Auswahl ist dabei viel mehr als nur ein kurzer Blick ins Portfolio. Es geht darum, jemanden zu finden, der nicht nur sein Handwerk versteht, sondern auch Ihre Unternehmenskultur aufsaugt, Ihre Vision teilt und strategisch mitdenkt. Ein echter Partner ist kein reiner Dienstleister, sondern ein kreativer Sparringspartner, der Ihr Projekt auf das nächste Level hebt.


Agentur, Filmproduktion oder Freelancer – was passt zu Ihnen?


Die Kreativlandschaft ist riesig, aber im Grunde lassen sich die Anbieter in drei Kategorien einteilen.


Eine Full-Service-Agentur ist oft das Rundum-sorglos-Paket. Von der ersten strategischen Beratung über die Konzeption und Produktion bis hin zur anschließenden Marketing-Kampagne bekommen Sie alles aus einer Hand. Das ist ideal, wenn Sie einen zentralen Ansprechpartner schätzen und den Film als Teil einer größeren, integrierten Kampagne sehen.


Eine spezialisierte Filmproduktion legt den Fokus voll und ganz auf die Kunst des Filmemachens. Hier finden Sie oft absolute Cracks in Sachen Storytelling, Kameraführung und Postproduktion. Wenn Sie Ihre Marketingstrategie bereits stehen haben und einfach nur einen herausragenden Film brauchen, sind Sie hier goldrichtig.


Freelancer oder kleine, flexible Teams sind eine super Lösung für Projekte mit einem klar abgesteckten Rahmen und oft auch einem schlankeren Budget. Ein spezialisierter Kameramann, Cutter oder Motion Designer kann für einzelne Aufgaben die agilste und kosteneffizienteste Wahl sein. Aber Achtung: Der Koordinationsaufwand liegt hier meistens bei Ihnen.


Der kritische Blick ins Portfolio


Ein Portfolio ist das Aushängeschild jedes Kreativpartners. Lassen Sie sich aber nicht nur von schicken Bildern blenden, sondern schauen Sie genauer hin.


  • Relevanz prüfen: Hat der Anbieter schon mal in Ihrer Branche gearbeitet? Ein Partner, der die Sprache Ihrer Kunden bereits spricht, ist ein riesiger Vorteil.

  • Stilistische Bandbreite: Sieht jeder Film gleich aus oder zeigt das Portfolio eine kreative Vielfalt? Eine große Bandbreite deutet auf hohe Anpassungsfähigkeit hin.

  • Qualität im Detail: Achten Sie auf die Kleinigkeiten. Ist das Bild gestochen scharf? Der Ton sauber? Das Licht professionell gesetzt und die Farbgebung (Color Grading) stimmig?


Ein Blick auf unsere Referenzen gibt Ihnen zum Beispiel einen Eindruck, wie unterschiedlich Filme für verschiedene Branchen aussehen können. So merken Sie schnell, ob der visuelle Stil zu Ihren Vorstellungen passt.


Die richtigen Fragen im Erstgespräch stellen


Ein gutes Gespräch verrät oft mehr als das schönste Portfolio. Nutzen Sie das erste Kennenlernen, um hinter die Kulissen zu blicken und die Arbeitsweise des potenziellen Partners wirklich zu verstehen. Mit den richtigen Fragen trennen Sie schnell die Spreu vom Weizen.


Ihr Ziel ist klar: Finden Sie heraus, ob die Chemie stimmt und ob Ihr Gegenüber Ihre strategischen Ziele wirklich verstanden hat. Es geht nicht nur darum, wer das schönste Video machen kann, sondern wer Ihre unternehmerische Vision am besten in Bewegtbild übersetzt.

Hier sind ein paar entscheidende Fragen, die Sie auf jeden Fall stellen sollten:


  • Zum Prozess: Wie sieht ein typischer Produktionsablauf bei Ihnen aus? An welchen Stellen sind wir als Kunde gefragt und wie laufen Feedbackschleifen ab?

  • Zur Kreativität: Wie kommen Sie auf die zündende Idee für einen Film? Arbeiten Sie mit Storyboards oder Moodboards, um die visuelle Richtung gemeinsam festzulegen?

  • Zum Team: Wer genau wird an unserem Projekt arbeiten? Lernen wir den Regisseur oder Projektleiter vorher persönlich kennen?

  • Zur Technik: Mit welchem Equipment filmen Sie? Passt das zu unseren Anforderungen (z. B. Drohnenaufnahmen, hochwertige Tonaufnahmen)?

  • Zu den Rechten: Wie sind die Nutzungsrechte geregelt? Sind sie zeitlich und räumlich unbegrenzt oder kommen später noch Kosten auf uns zu?

  • Zum Budget: Können Sie die Posten in Ihrem Angebot transparent aufschlüsseln? Was passiert, wenn sich während des Projekts Änderungen ergeben?


Die Antworten geben Ihnen ein klares Gefühl für die Professionalität und Transparenz eines Anbieters. Und ganz wichtig: Hören Sie auf Ihr Bauchgefühl. Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit ist die beste Grundlage für ein überragendes Ergebnis.


Die wachsende Bedeutung hochwertiger Videoinhalte spiegelt sich übrigens auch in der wirtschaftlichen Entwicklung wider. Experten erwarten für den deutschen Kinomarkt bis 2029 ein jährliches Wachstum von 4,7 %. Das entspräche einem voraussichtlichen Umsatz von 1,2 Milliarden Euro. Ihre Investition in eine professionelle Produktion findet also in einem starken und zukunftsträchtigen Markt statt. Mehr zu diesen spannenden Marktentwicklungen im German Entertainment and Media Outlook können Sie bei PwC nachlesen.


So läuft die Produktion Ihres Imagefilms ab


Einen Imagefilm in Auftrag zu geben, ist wie der Start einer gemeinsamen Reise. Von der ersten vagen Idee bis zum fertigen Film durchlaufen Sie und Ihr Produktionspartner mehrere Stationen. Das ist kein undurchsichtiger Prozess, sondern ein klar strukturierter Weg. Wenn Sie diese Phasen kennen, wissen Sie immer genau, wo wir stehen und wann Ihr Feedback entscheidend ist.


Grob lässt sich das Ganze in drei große Akte unterteilen: die Vorproduktion, den eigentlichen Dreh und die Postproduktion. Jeder Teil hat seine eigenen Meilensteine und lebt von der engen Zusammenarbeit zwischen Ihnen und dem Kreativteam.


Phase 1: Die Vorproduktion – das Fundament für den Erfolg


Ganz ehrlich: Die Vorproduktion ist die kritischste Phase des gesamten Projekts. Hier werden die Weichen gestellt. Was hier schiefgeht oder unklar bleibt, lässt sich später oft nur mit viel Aufwand und zusätzlichen Kosten korrigieren.


Alles startet mit Ihrem Briefing, aus dem wir ein handfestes Konzept entwickeln. Die kreative Leitidee wird in ein Drehbuch gegossen, das nicht nur Dialoge und Sprechertexte enthält, sondern auch die komplette Abfolge der Szenen. Parallel dazu entsteht das Storyboard – quasi ein Comic zum Film. Es skizziert jede einzelne Einstellung und gibt Ihnen ein erstes Gefühl für die spätere Bildsprache und den Rhythmus.


Was außerdem in dieser Phase passiert:


  • Location Scouting: Wir finden die perfekten Drehorte, die Ihre Marke atmen und authentisch wirken. Das kann Ihr Büro sein, eine Produktionshalle oder ein ganz unerwarteter Ort.

  • Casting: Sollen Schauspieler engagiert werden? Oder treten Ihre eigenen Mitarbeiter vor die Kamera? Wir wählen die passenden Gesichter aus oder bereiten Ihr Team auf den Auftritt vor.

  • Drehplanerstellung: Ein minutiöser Fahrplan, der festlegt, wer wann wo sein muss. Das klingt bürokratisch, ist aber der Schlüssel für einen reibungslosen Drehtag.

  • Technik- und Teamplanung: Wir stellen die richtige Crew zusammen und kümmern uns um das passende Equipment – von der Kamera über das Licht bis zum Ton.


In der Vorproduktion wird die Vision Ihres Films zum ersten Mal greifbar. Ihr Feedback zu Drehbuch und Storyboard ist hier Gold wert. Nur so stellen wir sicher, dass wir dieselbe kreative Sprache sprechen und das Ergebnis am Ende genau Ihren Vorstellungen entspricht.

Phase 2: Die Produktion – wenn die Magie am Set entsteht


Die Drehtage selbst sind oft der kürzeste, aber auch der intensivste Teil des Projekts. Jetzt wird all das, was wir auf dem Papier geplant haben, endlich lebendig. Am Set ist richtig was los: Regie, Kamera, Ton und Licht arbeiten Hand in Hand, um die Bilder aus dem Storyboard präzise einzufangen.


Ihre Rolle während des Drehs? Sie sind vor allem Beobachter und wichtiger Ansprechpartner. Es ist extrem hilfreich, wenn eine entscheidungsbefugte Person von Ihrer Seite vor Ort ist. Manchmal tauchen spontane Fragen auf oder es muss eine schnelle Entscheidung getroffen werden. Und falls Mitarbeiter von Ihnen mitwirken: Bereiten Sie sie gut vor, erklären Sie den Ablauf und nehmen Sie ihnen die Nervosität. Ein entspanntes Team wirkt vor der Kamera einfach besser.


Der folgende Ablaufplan zeigt, wie man schrittweise zum richtigen Partner und damit auch zu einer erfolgreichen Produktion kommt. Es beginnt immer mit einem Blick ins Portfolio.


Ein klares Flussdiagramm visualisiert den Prozessablauf der Partnerauswahl in drei Schritten: Portfolio, Gespräch und Angebot.


Diese durchdachte Vorgehensweise sorgt dafür, dass jede Entscheidung auf einer soliden Basis steht – eine Qualität, die sich direkt in der Produktionsphase auszahlt.


Phase 3: Die Postproduktion – der Feinschliff im Schneideraum


Kamera aus, Film fertig? Weit gefehlt. Wenn der letzte Drehtag im Kasten ist, beginnt die eigentliche Magie erst – und zwar im Schnitt. In der Postproduktion verwandelt sich das oft stundenlange Rohmaterial in den fertigen, emotionalen und überzeugenden Film. Diese Phase dauert oft deutlich länger als der Dreh selbst.


Hier sind die zentralen Schritte im Schnittprozess:


  1. Sichtung & Rohschnitt: Zuerst wird das gesamte Material gesichtet. Die besten Aufnahmen und Szenen werden ausgewählt und zu einer ersten groben Version des Films zusammengefügt.

  2. Feinschnitt & Timing: Jetzt geht es ans Detail. Der Schnitt wird verfeinert, Übergänge werden perfektioniert und das Tempo des Films wird exakt auf den Punkt gebracht.

  3. Color Grading: Die Farbkorrektur und -gestaltung ist entscheidend für die Atmosphäre. Hier geben wir dem Film seinen einzigartigen Look, der zu Ihrer Marke passt.

  4. Sounddesign & Musik: Der Ton macht die Musik – im wahrsten Sinne des Wortes. Geräusche, Soundeffekte und die richtige Musikuntermalung verstärken die emotionale Wirkung um ein Vielfaches.

  5. Animationen & Grafiken: Zum Schluss werden, falls geplant, Ihr Logo, Texteinblendungen oder aufwendigere Animationen in den Film integriert.


In dieser Phase sind klare Feedbackschleifen das A und O. Sie bekommen von uns eine oder mehrere Schnittversionen zur Abnahme. Je genauer Ihr Feedback ist (am besten mit Zeitangaben wie „bei 0:45 min“), desto schneller und effizienter können wir die Wünsche umsetzen. Nach Ihrer finalen Freigabe ist es dann so weit: Ihr Imagefilm ist bereit, die Welt zu erobern.


Kosten und Rechtliches: Worauf es wirklich ankommt


Ein Imagefilm-Projekt steht und fällt mit zwei Dingen: einem realistischen Budget und wasserdichten rechtlichen Absprachen. Wenn diese beiden Pfeiler nicht von Anfang an stabil sind, kann selbst die kreativste Idee schnell zu einem finanziellen und juristischen Albtraum werden. Sorgen wir also für Klarheit, damit Sie von Anfang bis Ende die Zügel in der Hand behalten.


Die Kosten für einen Imagefilm setzen sich aus vielen kleinen und großen Posten zusammen. Vergessen Sie den verbreiteten Irrglauben, man könne den Preis einfach pro fertiger Filmminute kalkulieren. Das ist ein Trugschluss. Ein aufwendig produzierter 60-Sekünder mit Animationen, Drohnenaufnahmen und mehreren Drehorten kann schnell ein Vielfaches von einem simplen, dreiminütigen Interviewvideo kosten.


Wofür geht Ihr Geld eigentlich drauf?


Um Angebote wirklich vergleichen zu können, müssen Sie verstehen, was die Preistreiber sind. Jeder einzelne Punkt hier hat einen direkten Einfluss auf die Endsumme.


  • Konzept & Kreativleistung: Die Entwicklung der Story, das Drehbuch, das detaillierte Storyboard – das ist das Fundament. Eine brillante Idee ist unbezahlbar und die Basis für alles, was folgt.

  • Teamgröße am Set: Reicht ein Kameramann mit einem Tontechniker? Oder verlangt Ihr Konzept nach einem Regisseur, Beleuchter, einer Visagistin und mehreren Kameraassistenten? Jede Person am Set kostet Geld.

  • Technik & Equipment: Der Einsatz von Spezialequipment wie Kamerakränen, Drohnen oder High-Speed-Kameras treibt das Budget nach oben. Aber auch die Wahl der Objektive macht einen Unterschied.

  • Postproduktion: Hier passiert die Magie, und das hat seinen Preis. Der Schnitt, das Color Grading (die professionelle Farbkorrektur), das Sounddesign und die Einarbeitung von Grafiken oder Animationen sind oft die zeitintensivsten Phasen.

  • Lizenzen: Musik, ein professioneller Sprecher oder Archivmaterial (Stock Footage) müssen lizenziert werden. Wenn das nicht sauber geplant ist, lauern hier oft böse Überraschungen und versteckte Kosten.


Der deutsche Filmmarkt ist übrigens quicklebendig. Allein 2023 wurden 648 Langfilme erstaufgeführt, was bei Spielfilmen einem satten Anstieg von 25 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Spannend ist dabei: Kinder- und Jugendfilme erreichen mit 33 % den größten Besucheranteil. Das zeigt eindrücklich, wie wichtig es ist, visuelle Inhalte exakt auf eine Zielgruppe zuzuschneiden, um Erfolg zu haben. Eine wertvolle Lektion für jedes Unternehmen, das mit seinem Film eine bestimmte Kundengruppe erreichen will. Wer tiefer in diese Marktdynamik und aktuelle Filmstatistiken eintauchen möchte, wird bei der SPIO fündig.


Nutzungsrechte: Der oft unterschätzte Knackpunkt


Ein Thema, das gerne mal unter den Tisch fällt, aber rechtlich brandgefährlich ist: die Nutzungsrechte. Wer hier schlampt, riskiert teure Nachforderungen oder handfesten Rechtsstreit. Es ist absolut entscheidend, dass im Vertrag glasklar geregelt ist, wie, wo und wie lange Sie den fertigen Film einsetzen dürfen.


Ein seriöser Produktionspartner wird das Thema Nutzungsrechte von sich aus ansprechen und transparent im Angebot aufführen. Haken Sie sofort nach, wenn dieser Punkt vage formuliert ist oder komplett fehlt.

Achten Sie auf eine genaue Definition dieser drei Bereiche:


  • Wo darf der Film laufen (medial)? Nur auf Ihrer Website? Oder auch auf Social Media, auf Messen, im TV oder vielleicht sogar im Kino?

  • Wo darf der Film gezeigt werden (räumlich)? Gilt die Lizenz nur für Deutschland, die DACH-Region oder weltweit?

  • Wie lange dürfen Sie den Film nutzen (zeitlich)? Für ein Jahr, fünf Jahre oder für immer?


Am sichersten und langfristig oft auch am günstigsten fahren Sie mit einer Buy-out-Klausel. Damit kaufen Sie die zeitlich, räumlich und medial unbegrenzten Nutzungsrechte. So verhindern Sie, dass Sie nach ein paar Jahren plötzlich erneut zur Kasse gebeten werden, weil die Musiklizenz oder die Sprecherrechte ausgelaufen sind.


Zu guter Letzt: der Datenschutz. Besonders, wenn Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter im Film auftreten, ist das ein Muss. Holen Sie sich von jeder gefilmten Person eine schriftliche Einverständniserklärung, ein sogenanntes Model Release. Darin muss klar stehen, dass die Aufnahmen für den Imagefilm verwendet und auf den geplanten Kanälen veröffentlicht werden dürfen. Das schützt nicht nur Ihr Unternehmen, sondern auch die Persönlichkeitsrechte Ihrer Leute.


Die richtige Verbreitung und Erfolgsmessung


Ein erstklassiger Imagefilm ist eine Investition, die sich nur dann auszahlt, wenn sie auch gesehen wird. Ganz ehrlich: Die Produktion ist nur die halbe Miete. Eine durchdachte Strategie für die Verbreitung entscheidet am Ende darüber, ob Ihr Film seine volle Wirkung entfaltet oder im digitalen Rauschen untergeht. Es reicht einfach nicht, das Video nur auf der Website einzubetten und dann auf das Beste zu hoffen.


Die wahre Stärke eines Imagefilms liegt in seiner Vielseitigkeit. Sehen Sie ihn als eine Art Content-Zentrale, aus der Sie immer wieder Material für die unterschiedlichsten Kanäle schöpfen können. Jeder Kanal hat seine eigene Sprache und Dynamik, weshalb eine angepasste Ansprache entscheidend ist, um Ihre Zielgruppe wirklich zu erreichen. Wenn Sie also einen Imagefilm erstellen lassen, planen Sie die Verbreitung unbedingt von Anfang an mit ein.


Eine Multi-Channel-Strategie entwickeln


Eine effektive Verbreitung setzt auf einen klugen Mix aus eigenen, bezahlten und verdienten Medien. Das Ziel ist klar: Platzieren Sie den Film genau dort, wo sich Ihre Zielgruppe aufhält und für Ihre Botschaft offen ist.


  • Eigene Kanäle (Owned Media): Das ist Ihre Homebase. Binden Sie den Film prominent auf der Startseite Ihrer Website ein, nutzen Sie ihn gezielt auf Landingpages für bestimmte Produkte oder im Karrierebereich, um Bewerber anzusprechen. Extrem wirkungsvoll ist auch der Einsatz im E-Mail-Marketing, zum Beispiel in Newslettern oder automatisierten Onboarding-Sequenzen.

  • Bezahlte Kanäle (Paid Media): Hier können Sie gezielt Reichweite einkaufen. Kurze, knackige Ausschnitte des Films eignen sich perfekt als Video-Anzeigen auf Plattformen wie LinkedIn, Instagram oder YouTube. Der große Vorteil: Sie können Ihre Zielgruppe präzise nach Demografie, Interessen oder beruflichem Hintergrund ansprechen und Streuverluste minimieren.

  • Verdiente Kanäle (Earned Media): Das ist die Königsdisziplin. Wenn Ihr Film relevant und teilenswert ist, wird er von anderen aufgegriffen. Das können Presseberichte sein, Erwähnungen durch Branchen-Influencer oder einfach das organische Teilen durch begeisterte Zuschauer.


Ein kleiner Profi-Tipp aus der Praxis: Denken Sie auch an den Offline-Einsatz! Auf Messen ist ein fesselnder Imagefilm ein wahrer Publikumsmagnet für Ihren Stand. Im Vertriebsgespräch kann er komplexe Sachverhalte in 90 Sekunden auf den Punkt bringen und das Gespräch emotional aufladen – das wirkt oft Wunder.

Den Erfolg messbar machen


Was nicht gemessen wird, kann nicht verbessert werden. So einfach ist das. Um den Return on Investment (ROI) Ihrer Filmproduktion auch wirklich nachzuweisen, müssen Sie von Anfang an die richtigen Kennzahlen festlegen, die sogenannten Key Performance Indicators (KPIs). Reine Aufrufzahlen (Views) sind dabei oft nur ein oberflächlicher Wert, eine reine „Vanity Metric“. Viel wichtiger ist doch, was die Zuschauer nach dem Ansehen des Videos tun.


Welche KPIs die richtigen sind, hängt direkt von Ihren ursprünglichen Zielen ab. Wollten Sie die Markenbekanntheit steigern, Leads generieren oder den Abverkauf fördern? Für jedes dieser Ziele gibt es passende, aussagekräftige Messgrößen.


Eine klare Zuordnung hilft Ihnen, den Überblick zu behalten und die Performance Ihres Films systematisch auszuwerten. Die folgende Übersicht soll Ihnen bei der Auswahl der richtigen Kennzahlen für Ihre Marketingziele helfen.


KPIs zur Erfolgsmessung Ihres Imagefilms


Eine Übersicht relevanter Kennzahlen zur Messung der Performance Ihres Imagefilms, geordnet nach Marketingzielen.


Marketingziel

Möglicher KPI

Messwerkzeug

Markenbekanntheit steigern

Reichweite, Impressionen, View-Through-Rate (VTR)

Social-Media-Analyse, Google Analytics

Engagement erhöhen

Wiedergabedauer, Kommentare, Likes, Shares

YouTube Analytics, Social-Media-Plattformen

Leads generieren

Click-Through-Rate (CTR) auf den Call-to-Action, Conversion-Rate auf der Landingpage

Google Analytics, CRM-System

Vertrieb unterstützen

Anzahl der Demo-Anfragen nach Videokontakt

CRM, Vertriebs-Feedback


Durch die kontinuierliche Analyse dieser Daten erkennen Sie schnell, welche Distributionskanäle am besten funktionieren und wo Sie Ihre Strategie vielleicht noch nachschärfen müssen. So stellen Sie sicher, dass Ihr Imagefilm nicht nur ein kreatives Highlight ist, sondern auch ein messbarer Erfolg für Ihr Unternehmen wird.


Antworten auf die brennendsten Fragen rund um den Imagefilm


Im Laufe der Jahre haben sich ein paar Fragen als absolute Klassiker herauskristallisiert, wenn es um die Planung eines Imagefilms geht. Hier sind die Antworten aus der Praxis, kurz und bündig auf den Punkt gebracht.


Wie lange sollte ein guter Imagefilm sein?


Das hängt ganz davon ab, wo der Film laufen soll. Für Social Media oder als Eyecatcher auf Ihrer Website sind 60 bis 90 Sekunden meist goldrichtig. In dieser Zeitspanne packt man die volle Aufmerksamkeit des Zuschauers, ohne ihn zu verlieren.


Wenn der Film aber auf einer Messe im Loop laufen oder bei einer wichtigen Präsentation tiefere Einblicke geben soll, sind auch mal bis zu drei Minuten drin.


Ein Leitsatz aus der Praxis: So lang wie nötig, so kurz wie möglich. Die Kernbotschaft muss sitzen, und zwar in den ersten 30 Sekunden. Das ist die kritische Phase, in der die meisten Zuschauer entscheiden, ob sie dranbleiben oder wegklicken.

Imagefilm vs. Werbespot – wo liegt eigentlich der Unterschied?


Ganz einfach: Ein Imagefilm verkauft keine Produkte, er verkauft ein Gefühl. Es geht um die Werte, die Menschen und die Vision hinter Ihrer Marke. Das Ziel ist, Vertrauen aufzubauen und eine langfristige, emotionale Verbindung zu schaffen.


Ein Werbespot ist dagegen knallhart auf den Verkauf oder eine bestimmte Handlung aus. Er rückt ein Produkt oder eine Dienstleistung ins Rampenlicht und will den Zuschauer überzeugen, sofort etwas zu tun – zu kaufen, zu klicken, anzurufen. Kurz gesagt: Der Imagefilm begeistert, der Werbespot aktiviert.


Müssen wir uns selbst um die Musik kümmern?


Keine Sorge, das übernehmen die Profis. Die Auswahl der passenden Musik und die Klärung aller Lizenzen ist ein fester Bestandteil der kreativen Arbeit einer guten Agentur.


Dafür greifen Produktionen auf spezielle Musikarchive mit GEMA-freier Musik zurück. So wird sichergestellt, dass die Musik die Stimmung perfekt untermalt und Sie rechtlich auf der sicheren Seite sind. Wenn Sie einen Imagefilm erstellen lassen, ist dieser Service eigentlich immer Teil des Gesamtpakets.



Bereit, Ihre Unternehmensgeschichte in bewegten Bildern zu erzählen? OCTA MEDIA begleitet Sie von der ersten Idee bis zur finalen Verbreitung. Lassen Sie uns in einem unverbindlichen Gespräch herausfinden, was möglich ist.


 
 
 

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