top of page

Der perfekte aufbau einer landingpage die besucher konvertiert

  • 2. Jan.
  • 12 Min. Lesezeit

Der Aufbau einer Landingpage ist alles andere als ein Ratespiel – es ist pure Strategie. Man konzentriert die gesamte Aufmerksamkeit des Besuchers auf eine einzige, klare Handlung. Im Grunde ist die Landingpage wie ein digitaler Verkäufer, der rund um die Uhr im Einsatz ist, um ein ganz bestimmtes Ziel zu erreichen.


Warum der richtige Aufbau über Erfolg entscheidet


Stell dir deine Webseite wie ein großes Kaufhaus vor. Die Homepage ist der Haupteingang: viele Gänge, unzählige Schilder, jede Menge Angebote. Ein Ort, an dem man sich erst mal umschauen muss. Eine Landingpage ist dagegen wie ein persönlicher Fachberater, der einen Kunden schnurstracks zu dem einen Produkt führt, das er sucht, und ihm direkt alle Fragen beantwortet.


Genau dieser fokussierte Ansatz macht eine Landingpage für jede Marketingkampagne so unglaublich wertvoll. Statt die Leute auf eine allgemeine Homepage zu schicken, wo sie sich erst durch Menüs kämpfen müssen, bietest du ihnen einen direkten, ablenkungsfreien Weg zum Ziel.


Die Kraft der Fokussierung


Eine strategisch gut gemachte Landingpage verzichtet ganz bewusst auf alles, was ablenken könnte – also keine Hauptnavigation, keine unnötigen Links. Jedes einzelne Element, von der Überschrift bis zum letzten Button, dient nur einem einzigen Zweck: die Conversion-Rate in die Höhe zu treiben. Dieser glasklare Fokus sorgt für bessere und vor allem messbare Ergebnisse.


Ein durchdachter Aufbau ist das Fundament für erfolgreiche Kampagnen, egal ob über Google Ads, Social Media oder E-Mail-Marketing. Er wandelt Klicks systematisch in wertvolle Leads und Verkäufe um.

Zahlen, die für sich sprechen


Dass dieses Prinzip funktioniert, ist keine bloße Behauptung. Aktuelle Statistiken belegen, dass die durchschnittliche Conversion-Rate für Landingpages branchenübergreifend bei beachtlichen 10,76 % liegt. Gleichzeitig ist die technische Performance ein echter Gamechanger: Seiten, die in unter 2,4 Sekunden laden, erzielen fast 20 % höhere Conversion-Rates als solche, die 3,3 Sekunden brauchen. Mehr solcher spannenden SEO-Statistiken gibt es übrigens bei seranking.com.


Gerade um im heutigen Wettbewerb zu bestehen und mehr Aufträge an Land zu ziehen, ist effektives Online-Marketing für Handwerker unverzichtbar. Eine optimierte Webseite und gezielte Landingpages sind hier das A und O – sie bilden die entscheidende Brücke zwischen einer Werbeanzeige und einem neuen Kunden.


Die anatomie einer hochkonvertierenden landingpage


Jede richtig gute Landingpage folgt einem bewährten Bauplan. Man kann sie wie ein Architekt in ihre grundlegenden Bausteine zerlegen. Ein durchdachter Aufbau einer Landingpage ist also kein Zufall, sondern das Ergebnis strategischer Planung, bei der jedes einzelne Element eine ganz klare Aufgabe hat.


Alles beginnt mit dem ersten Eindruck – der sogenannten Hero-Section. Sie ist quasi der digitale Händedruck Ihrer Seite und muss in den ersten drei Sekunden voll überzeugen. Hier entscheidet sich, ob ein Besucher neugierig wird und bleibt oder frustriert abspringt.


Diese Grafik zeigt schön den Unterschied zwischen einer allgemeinen Homepage, die eher wie ein Schaufenster funktioniert, und einer Landingpage, die messerscharf auf ein einziges Ziel ausgerichtet ist.


Hierarchie-Diagramm, das den Unterschied zwischen einer Webseite, Landingpage und Homepage visuell darstellt.


Man sieht sofort: Eine Landingpage ist ein Spezialwerkzeug für eine ganz bestimmte Aktion, während die Homepage den großen Überblick über alles gibt, was Sie anbieten.


Die unschlagbare kombination im hero-bereich


Die Hero-Section ist das Aushängeschild und braucht drei zentrale Komponenten, die perfekt zusammenspielen müssen, um ihre Wirkung zu entfalten:


  • Die Überschrift (Headline): Sie muss die Aufmerksamkeit sofort packen und das Kernproblem des Besuchers direkt ansprechen. Eine starke Headline ist kurz, knackig und zeigt eine Lösung auf.

  • Das Nutzenversprechen (Value Proposition): Direkt unter der Headline erklärt ein kurzer, prägnanter Text, welchen konkreten Nutzen der Besucher aus Ihrem Angebot zieht. Hier geht es nicht um technische Daten, sondern um das Ergebnis.

  • Das visuelle Element (Hero Shot): Ein emotionales, hochwertiges Bild oder ein kurzes Video, das das Produkt in Aktion zeigt oder das gewünschte Endergebnis visualisiert. Das schafft sofort eine emotionale Verbindung.


Diese drei Elemente beantworten zusammen die wichtigsten Fragen, die sich ein Besucher stellt: „Wo bin ich hier gelandet?“, „Was bringt mir das?“ und „Kann ich dem vertrauen?“.


Eine Landingpage ohne klares Nutzenversprechen ist wie ein Verkäufer ohne Argumente. Sie muss in wenigen Sekunden kommunizieren, warum Ihr Angebot die beste Lösung für das Problem des Nutzers ist.

Der entscheidende call-to-action (CTA)


Der Call-to-Action ist das pulsierende Herz Ihrer Landingpage. Er ist die Brücke, die vom Interesse des Besuchers zur gewünschten Handlung – also der Conversion – führt. Ein CTA ist so viel mehr als nur ein bunter Button; er ist eine psychologische Aufforderung zum Handeln. Die Anatomie einer hochkonvertierenden Landingpage profitiert enorm von guter Planung; die Website-Erstellung mit KI kann dabei helfen, solche Webprojekte effizient und professionell aufzusetzen.


Ein CTA, der wirklich funktioniert, ist:


  • Aktionsorientiert: Nutzen Sie aktive Verben wie „Jetzt herunterladen“, „Kostenlos testen“ oder „Beratung anfordern“. Passive Formulierungen wie „Senden“ sind tabu.

  • Visuell auffällig: Die Farbe des Buttons muss sich klar vom Rest der Seite abheben. Er muss förmlich ins Auge springen.

  • Strategisch platziert: Der wichtigste CTA gehört direkt in die Hero-Section, also in den sofort sichtbaren Bereich („above the fold“), und sollte an weiteren logischen Stellen auf der Seite wiederholt werden.


Von merkmalen zu vorteilen kommunizieren


Ein klassischer Fehler beim Aufbau einer Landingpage ist die reine Auflistung von Produkteigenschaften (Features). Aber mal ehrlich: Nutzer kaufen keine Features, sie kaufen die Vorteile (Benefits), die sich daraus für sie ergeben.


Statt also „16 GB RAM“ (ein Feature) zu schreiben, kommunizieren Sie besser „Müheloses Multitasking ohne nervige Ladezeiten“ (ein klarer Benefit). Diese emotionale Ansprache ist der Schlüssel, um Besucher wirklich abzuholen und zu überzeugen. Mehr zur psychologischen Wirkung von Designelementen können Sie übrigens in unserem Beitrag über die Macht des Goldenen M nachlesen.


So überzeugst du mit Social Proof und Vertrauenselementen



Stell dir vor, ein Besucher landet zum ersten Mal auf deiner Seite. Er kennt dich nicht, er kennt dein Angebot nicht. Seine erste, oft unbewusste Frage ist: „Kann ich dem hier überhaupt trauen?“ Deine Aufgabe ist es, diese Frage mit einem überzeugenden „Ja!“ zu beantworten, bevor sie überhaupt richtig im Kopf des Besuchers Form annehmen kann.


Genau hier setzt die Psychologie des Social Proof an. Wir Menschen sind Herdentiere. Wenn wir uns unsicher sind, schauen wir, was die anderen machen. Sehen wir, dass viele andere vor uns eine gute Erfahrung gemacht haben, beruhigt uns das und unsere eigene Skepsis schwindet.


Mit diesem Prinzip wandelst du anfängliches Misstrauen in echtes Vertrauen um. Es geht darum, handfeste Beweise zu liefern, dass dein Angebot funktioniert und andere bereits erfolgreich damit waren.


Die Macht echter Kundenstimmen


Testimonials sind das Herzstück deines Social Proofs. Sie verleihen deinem Versprechen ein Gesicht und machen es greifbar. Aber Vorsicht: Nicht jede Kundenstimme hat die gleiche Wirkung.


Damit Testimonials wirklich überzeugen, sollten sie ein paar Kriterien erfüllen:


  • Sei konkret: Ein einfaches „Tolles Produkt!“ verpufft wirkungslos. Viel stärker ist: „Mit dem Tool haben wir unsere Werbekosten um 30 % gesenkt und gleichzeitig mehr Anfragen generiert.“ Das zeigt ein messbares Ergebnis.

  • Wirk authentisch: Nutze immer den echten Namen, die Position und – ganz wichtig – ein Foto der Person. Das schafft eine direkte Verbindung und beweist, dass hinter der Aussage ein echter Mensch steht.

  • Beschreibe die Lösung: Die besten Testimonials erzählen eine kleine Geschichte. Sie skizzieren das Problem, das der Kunde vorher hatte, und erklären, wie genau dein Angebot ihm geholfen hat, es zu lösen.


Platziere diese Stimmen am besten direkt neben wichtigen Call-to-Actions. So nimmst du potenziellen Kunden die letzten Zweifel genau in dem Moment, in dem sie eine Entscheidung treffen sollen.


Vertrauen auf den ersten Blick durch bekannte Symbole


Neben den Worten deiner Kunden wirken auch anerkannte Siegel und Logos wie mächtige Vertrauensanker. Sie sind wie eine visuelle Abkürzung, die sofort signalisiert: Hier ist alles sicher und seriös.


Vertrauen ist die Währung des Internets. Jeder Klick, jede E-Mail-Adresse, die ein Besucher dir gibt, ist ein kleiner Vertrauensvorschuss. Social Proof und Trust-Elemente sind deine Zinsen, die du auf dieses Vertrauen zahlst.

Bau die folgenden Elemente gut sichtbar auf deiner Landingpage ein, um sofort ein Gefühl von Sicherheit zu vermitteln:


  • Bekannte Kundenlogos: Zeigst du die Logos von Unternehmen, die bereits mit dir arbeiten, sendet das die klare Botschaft: „Wenn diese etablierten Marken uns vertrauen, kannst du das auch.“

  • Anerkannte Gütesiegel: Zertifikate vom TÜV, Siegel wie Trusted Shops oder bekannte Branchen-Awards sind ein objektiver Beweis für deine Qualität – bestätigt von einer neutralen Instanz.

  • Bewertungs-Widgets: Binde echte Bewertungen von Plattformen wie Google oder ProvenExpert ein. Eine hohe Sternebewertung und die Anzahl der Rezensionen sind oft überzeugender als jeder Werbetext.

  • Transparente Datenschutzhinweise: Ein klarer Hinweis auf den DSGVO-konformen Umgang mit Daten ist heute Pflicht. Er signalisiert Professionalität und nimmt die Angst vor der Datenweitergabe, besonders bei Formularen.


So gestalten Sie Formulare, die Nutzer tatsächlich ausfüllen


Jetzt kommt der entscheidende Moment auf Ihrer Landingpage: das Formular. Hier entscheidet sich, ob aus einem interessierten Besucher ein wertvoller Lead oder Kunde wird. Ein umständliches oder unklares Formular ist wie eine zugeschlagene Tür kurz vor dem Ziel – und leider einer der häufigsten Gründe, warum Conversions scheitern.


Die goldene Regel lautet hier: So wenig wie möglich, so viel wie nötig. Jedes einzelne Feld, das Sie hinzufügen, ist eine kleine Hürde für den Nutzer. Fragen Sie sich also bei jedem Eingabefeld ganz ehrlich: Muss ich diese Information wirklich jetzt wissen, oder kann ich sie auch später noch erfragen?


Nahaufnahme einer Hand, die ein Smartphone mit einem einfachen Online-Formular hält. Textlabel: 'Einfaches Formular'.


Kleine Anpassungen, große Wirkung


Oft sind es die kleinen Details, die darüber entscheiden, ob jemand ein Formular ausfüllt oder frustriert aufgibt. Ein paar durchdachte Anpassungen können das Vertrauen und die Motivation Ihrer Nutzer enorm steigern.


  • Verständliche Beschriftungen: Schreiben Sie klar und direkt. Statt „E-Mail“ ist „Ihre E-Mail-Adresse“ einfach freundlicher und eindeutiger. Achten Sie darauf, dass die Beschriftung immer sichtbar ist, auch wenn der Nutzer gerade in das Feld tippt.

  • Ein motivierender Button: Ein einfaches „Senden“ ist langweilig und nichtssagend. Ein Button mit einem klaren Nutzenversprechen wie „Jetzt kostenloses E-Book sichern“ oder „Meine persönliche Beratung anfordern“ zeigt dem Nutzer sofort, was er für seine Daten bekommt.

  • Fortschrittsbalken für längere Strecken: Falls Sie doch einmal mehr Informationen abfragen müssen, teilen Sie das Formular am besten in mehrere kurze Schritte auf. Eine visuelle Fortschrittsanzeige motiviert den Nutzer dranzubleiben, weil er genau sieht, wie weit er schon gekommen ist.


Betrachten Sie Ihr Formular nicht als Verhör, sondern als den Beginn eines Gesprächs. Machen Sie es Ihrem Gegenüber so einfach und angenehm wie möglich, den ersten Schritt zu tun.

Technische Feinheiten für ein reibungsloses Erlebnis


Neben dem Design sind es oft die technischen Details, die Frust vermeiden und den Aufbau Ihrer Landingpage erst richtig rund machen. Nichts ist ärgerlicher, als ein Formular fast komplett auszufüllen, nur um dann wegen einer winzigen Fehleingabe von vorne anfangen zu müssen.


Genau hier setzt die Inline-Validierung an. Diese clevere Funktion gibt Nutzern direkt beim Ausfüllen Feedback. Ein grüner Haken bestätigt eine korrekte Eingabe, während ein roter Hinweis sofort auf einen Fehler aufmerksam macht – zum Beispiel, wenn das „@“ in der E-Mail-Adresse fehlt. Das reduziert nicht nur Fehler, sondern schafft ein positives und reibungsloses Erlebnis, das die Conversion-Rate spürbar verbessert.


Die unsichtbaren helden: schnelle ladezeiten und mobile optimierung


Du kannst die schönste Landingpage der Welt bauen – wenn die Technik im Hintergrund nicht mitspielt, ist all die Mühe umsonst. Es sind oft die unsichtbaren Helden, die über Erfolg oder Misserfolg entscheiden: pfeilschnelle Ladezeiten und eine perfekte Darstellung auf dem Smartphone.


Stell dir das mal aus Nutzersicht vor: Du siehst eine Anzeige, die dich neugierig macht, klickst darauf und… wartest. Und wartest. Gerade auf dem Handy ist die Geduld schnell am Ende. Studien zeigen, dass 53 % der mobilen Besucher eine Seite wieder verlassen, wenn sie länger als drei Sekunden zum Laden braucht. Diese paar Sekunden können also den Unterschied machen. Detaillierte Zahlen dazu liefert zum Beispiel Statista.


Eine Person hält ein Smartphone und schaut auf eine App mit Daten und Grafiken, daneben der Text 'SCHNELLE LADEZEITEN'.


Warum jede sekunde zählt


Eine schnelle Ladezeit ist kein nettes Extra, sondern ein knallharter Conversion-Faktor. Jede Sekunde, die deine Seite länger braucht, kann dich einen spürbaren Teil deiner potenziellen Kunden kosten. Zum Glück gibt es ein paar einfache Stellschrauben, an denen du drehen kannst.


Ein riesiger Hebel ist die Bildkompression. Klar, brillante, hochauflösende Bilder sehen super aus, sind aber oft auch riesige Datenpakete, die die Ladezeit ausbremsen. Mit einfachen Online-Tools kannst du die Dateigröße deiner Bilder drastisch reduzieren – meistens sogar, ohne dass man einen Qualitätsunterschied mit bloßem Auge erkennt.


Eine schnelle Landingpage signalisiert Professionalität und Respekt vor der Zeit deiner Besucher. Sie schafft sofort ein positives Gefühl und legt das technische Fundament für die Conversion.

Mobile first, nicht mobile later


Früher war es üblich, eine Webseite für den großen Desktop-Monitor zu entwerfen und sie dann irgendwie für mobile Geräte zurechtzustutzen. Diese Denkweise ist heute komplett veraltet. Der "Mobile First"-Ansatz dreht das Ganze um: Du planst den Aufbau deiner Landingpage von Anfang an für das kleinste Display – das Smartphone.


Das hat einen ganz einfachen Grund: Die meisten Nutzer kommen heute über mobile Geräte. Deine Seite muss also perfekt für die Bedienung mit dem Daumen gemacht sein. Konkret bedeutet das:


  • Responsive Layouts: Der Inhalt passt sich jeder Bildschirmgröße automatisch an. Kein nerviges Zoomen oder seitliches Wischen für den Nutzer.

  • Lesbare Schriftgrößen: Texte müssen auch auf kleinen Displays mühelos zu entziffern sein. Als Faustregel gilt eine Schriftgröße von 16px für den Fließtext.

  • Daumenfreundliche Buttons: Dein Call-to-Action-Button muss groß genug sein und genügend Abstand zu anderen Elementen haben, damit man ihn auch in der Hektik des Alltags zielsicher mit dem Daumen trifft.


Ein oft übersehener, aber extrem wichtiger Punkt ist die Barrierefreiheit. Stelle sicher, dass deine Inhalte für alle Menschen zugänglich sind, auch für jene mit körperlichen oder technischen Einschränkungen. In unserem vollständigen Leitfaden zur Barrierefreiheit findest du dazu wertvolle Praxistipps. Letztendlich ist eine technisch saubere und mobil optimierte Seite das Fundament, auf dem all die anderen Elemente erst ihre volle Wirkung entfalten können.


Deine Checkliste für eine Landingpage, die wirklich konvertiert


Nach all der Theorie ist es jetzt Zeit für die Praxis. Damit du bei deinem nächsten Projekt nichts Wichtiges vergisst, habe ich dir eine kompakte Checkliste zusammengestellt. Betrachte sie als dein persönliches Sicherheitsnetz, um systematisch eine Landingpage zu bauen, die auf Performance getrimmt ist.


Das Fundament: Strategie und Konzept


Bevor du überhaupt an Design oder Text denkst, müssen die Hausaufgaben gemacht sein. Ohne ein solides strategisches Fundament ist alles Weitere nur ein Schuss ins Blaue.


  • Zielgruppe glasklar? Kennst du die Person, die du ansprechen willst, wirklich? Weißt du, was sie nachts wachhält und welche Wünsche sie hat?

  • Ein einziges, klares Ziel? Ist unmissverständlich definiert, was die eine wichtigste Handlung ist? Sei es ein Download, eine Anmeldung oder eine Anfrage.

  • Nutzenversprechen auf den Punkt? Versteht jeder Besucher innerhalb von Sekunden, welchen einzigartigen Vorteil er hier bekommt und nirgendwo sonst?


Der erste Eindruck: Inhalt und Design


Jetzt geht es ans Eingemachte – an das, was deine Besucher sehen, lesen und fühlen. Diese Elemente müssen überzeugen, Vertrauen aufbauen und zum Handeln motivieren.


  • Packende Headline? Trifft deine Überschrift den Nagel auf den Kopf? Spricht sie das drängendste Problem oder den größten Wunsch deiner Zielgruppe direkt an?

  • Überzeugender CTA? Ist dein Call-to-Action nicht nur ein Button, sondern eine klare, auffällige Handlungsaufforderung, die Lust aufs Klicken macht?

  • Echter Social Proof? Zeigst du authentische Kundenstimmen, bekannte Logos oder ehrliche Bewertungen, um zu beweisen, dass du hältst, was du versprichst?

  • Optimiertes Formular? Fragst du wirklich nur das Nötigste ab? Jedes Feld, das du streichen kannst, ist ein Gewinn für deine Conversion Rate.


Eine gute Landingpage beantwortet die Fragen des Besuchers, bevor er sie überhaupt stellt. Sie führt ihn logisch und ohne Ablenkung vom Problem zur Lösung.

Die unsichtbaren Helden: Technik und Optimierung


Was im Hintergrund passiert, ist oft genauso entscheidend wie das, was man sieht. Eine saubere technische Umsetzung ist kein „Nice-to-have“, sondern eine absolute Notwendigkeit.


  • Rasante Ladezeit? Ist deine Seite auch auf dem Handy in unter drei Sekunden geladen? Jede Millisekunde zählt.

  • Mobile-First gelebt? Sieht die Seite auf dem Smartphone nicht nur „okay“ aus, sondern ist sie perfekt darauf zugeschnitten und kinderleicht zu bedienen?

  • Tracking lückenlos? Misst du wirklich alle relevanten Aktionen wie Klicks und Conversions? Nur was du misst, kannst du auch verbessern.


Diese Checkliste ist dein Kompass auf dem Weg zu besseren Ergebnissen. Wenn du noch tiefer einsteigen und eine professionelle Analyse deiner bestehenden Seite möchtest, dann nutze unseren Websitecheck. Dort decken wir gemeinsam ungenutzte Potenziale auf.


Noch fragen zum aufbau deiner landingpage?


Zum Abschluss wollen wir noch ein paar Fragen klären, die uns in der Praxis immer wieder begegnen. Betrachte das Ganze als eine kleine Schnellfragerunde, die dir dabei hilft, typische Stolpersteine von vornherein aus dem Weg zu räumen.


Landingpage oder homepage – was ist eigentlich der unterschied?


Stell dir deine Homepage wie das Schaufenster deines Ladengeschäfts vor. Hier zeigst du alles, was du zu bieten hast, lädst zum Stöbern ein und bietest einen breiten Überblick. Es gibt viele Wege, die deine Besucher einschlagen können, von der "Über uns"-Seite bis zum Blog.


Eine Landingpage ist da ganz anders. Sie ist wie ein persönlicher Verkaufsberater, der nur ein einziges Produkt im Kopf hat und den Kunden gezielt zum Abschluss führen will. Deshalb gibt es hier auch keine ablenkende Navigation oder unzählige Links. Der Fokus liegt zu 100 % auf diesem einen Ziel – sei es eine Anmeldung, ein Kauf oder ein Download.


Wie lang muss eine landingpage sein?


Die Antwort lautet: Es kommt darauf an. Es gibt keine magische Wortanzahl. Die Länge deiner Seite richtet sich ganz nach deinem Angebot und deiner Zielgruppe. Verkaufst du ein komplexes Softwareprodukt, das viele Fragen aufwirft? Dann brauchst du eine längere Seite, die alle Zweifel ausräumt und die Vorteile detailliert erklärt.


Als Faustregel gilt: Eine Landingpage muss lang genug sein, um jede wichtige Frage des Nutzers zu beantworten und seine Bedenken zu zerstreuen. Aber eben auch keinen Satz länger.

Geht es hingegen nur um eine simple Newsletter-Anmeldung, reicht oft schon eine kurze, knackige Seite, bei der alles Wichtige sofort ins Auge springt, ohne dass man scrollen muss.


Woran messe ich eigentlich, ob die seite erfolgreich ist?


Die wichtigste Kennzahl ist und bleibt die Conversion-Rate. Sie verrät dir ganz ungeschminkt, wie viel Prozent deiner Besucher tatsächlich das tun, was du von ihnen möchtest.


Aber das ist nicht die ganze Geschichte. Um ein vollständiges Bild zu bekommen, solltest du dir auch diese Zahlen ansehen:


  • Verweildauer: Bleiben die Leute wirklich auf der Seite und beschäftigen sich mit deinen Inhalten?

  • Absprungrate (Bounce Rate): Oder hauen die meisten Besucher direkt nach dem ersten Klick wieder ab?

  • Kosten pro Conversion: Wenn du für den Traffic bezahlst – was kostet dich am Ende ein einzelner neuer Lead oder Kunde?


Diese KPIs sind dein Kompass. Sie zeigen dir, ob der Aufbau deiner Landingpage wirklich funktioniert oder wo du noch nachbessern musst.



Du willst eine Landingpage, die nicht nur schick aussieht, sondern auch echte Ergebnisse bringt? Wir bei OCTA MEDIA bauen genau das: individuelle Landingpages, die deine Zielgruppe überzeugen und für Conversions sorgen. Vereinbare jetzt ein unverbindliches Erstgespräch und lass uns gemeinsam dein Projekt auf die Erfolgsspur bringen.


 
 
 

Kommentare


bottom of page